Reis(e)hunger-Südostasien
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Eines unserer Highlights auf Cat Ba: die Übernachtung auf einem Hausboot in der Lanha Bucht!

Nach einer ausgiebigen Stärkung am Frühstück und einer für manche schnellere und manche längere Packaktion (Wer wohl die ordentlichere von uns ist…..?), ging’s los an den Hafen!

Unser Gastgeber hatte uns bereits einen Kontakt eines Pärchen gegeben, die ein Taxiboot für uns organisierten und dann ging es los. Zwar eher in schleppender Geschwindigkeit, aber dafür konnten wir erneut die Aussicht genießen.

Nach einer halben Stunde waren wir da: ein kleines süßes Hausboot mitten im Meer! Das war absolut faszinierend und wirklich ein wunderschöner Ort! Zwar waren die sanitären Anlagen ebenso wie unser Schlafzimmer relativ schlicht, aber das störte uns bei der traumhaften Aussicht überhaupt nicht!

Das Hausboot bestand aus einem kleinem Teil mit Schlafzimmern, zwei „Pavillions“ mit aufgespannten Hängematten, zwei Toiletten, einer Dusche und einer Kochzeile des Gastgebers. Das Duschwasser und Wasser zum Zähneputzen etc. war in einer Regentonne angesammelt. Strom hatte das Haus auf dem Meer durch eine Solaranlage, mit der große Batterien aufgeladen wurden. Außerdem gab es noch eine ganze Menge Kanus, mit denen das Meer, die Buchten und versteckte Strände erkundet werden konnten!

Aber erst Mal hieß es: chillen und sonnen! (Selbstverständlich mit ausreichend Sonnenschutz – wir sind ja lernfähig). In dieser wunderschönen Umgebung konnte man wahnsinnig gut abschalten.


Nach 3 Stunden war dann erst Mal Snackzeit und wir beschlossen, eine Kanutour zu unternehmen (zum Glück, Anna hatte möglicherweise schon wieder ein paar Hummeln im Hintern :-D). Wir zogen mit zwei anderen, die auf dem Hausboot übernachteten los, trennten uns jedoch nach ein paar Minuten, weil diese eher durch die Fischerdörfer paddelten und wir endlich einen Strand finden wollten. Aber paddeln auf dem offenen Meer ist ganz schön anstrengend… Endlich war ein Strand in Sicht, den wir ansteuerten. Leider sah man schon von Nahem, dass der Strand voller Plastik war und wir wollten lieber an den nächsten, den wir schon sehen konnten.
    

Blöderweise waren wir nicht die einzigen auf dem Meer und je weiter wir kamen, desto höher wurden die Wellen, die vom Wind aber auch von verschiedenen Schiffen ausgelöst wurden. Da wir unseren Familien versprochen hatten, wieder heile heimzukommen, haben wir uns dann doch dazu entschieden, umzukehren und eine kleine Paddel-Pause am Plastik-Strand einzulegen. Dort angekommen war die Menge an Müll wirklich schockierend. Wieder Mal zeigte sich hier jedoch, wer die wahre Romantikerin unter uns war: Emilie fand die angeschwemmten Sachen am Strand „so spannend und aufregend“ und erkundete die Insel, während Anna eher schockiert war und sich dem nicht so leicht öffnen konnte…


Da es schon nachmittags war, mussten wir uns sowieso wieder auf den Rückweg begeben, bevor die Dunkelheit einbrach. Zwar konnten wir uns kurz erholen, das Paddeln war aber immer noch total anstrengend. Da Emilie sich zwar in keiner Stadt, dafür aber wieso auch immer herausragend auf dem Meer zurechtfand, kamen wir trotz kurzem Panikanfall von Anna doch relativ schnell wieder am Hausboot an.

Bevor es ans Abendessen ging, konnten wir noch einen unglaublich schönen Sonnenuntergang genießen. Das Farbenspiel am Himmel war atemberaubend!

Zum Abendessen bekochte uns unser Gastgeber mit traditionellem Essen, was wir zwar doch schon ein paar Mal gegessen hatten (so ziemlich jeden Tag), jedoch trotzdem richtig lecker geschmeckt hat. Besonders der Wasserspinat schmeckte richtig lecker und war sogar ganz frisch (leider hat Emilie den Unterschied nicht geschmeckt, scheiß post-COVID).

Abends saßen wir noch mit der Gruppe zusammen, unterhielten uns viel und staubten erneut ein paar Tipps für unsere Weiterreise ab. Ein Pärchen hat in Indonesien eine Orang-Utan-Tour durch den Dschungel gemacht, das steht auf jeden Fall auch auf unserer Liste!

Dann ging’s ab ins Bett. Laut den anderen Gästen ist es auf dem Schiff sehr hellhörig und man wacht mit dem ebenfalls schönen Sonnenaufgang auf. Das war jedoch nur teilweiße so. Es war tatsächlich relativ hellhörig und um halb 8 waren wir vollständig wach. Jedoch war der Sonnenaufgang um halb 6 (für den sich Anna kurzzeitig doch noch aufgerappelt hat, nachdem jemand im Zimmer nebenan drei Mal einen Wecker klingeln hat lassen) wolkenbedeckt und kaum sichtbar.

Zum Start in den Tag gab’s ein leckeres Frühstück vom Gastgeber. Dieses war jedoch sehr ungewöhnlich für europäische Verhältnisse: Glasnudeln mit Tofu und Spinat :-D aber war sehr lecker!

Nachdem wir nochmal einige Stunden auf dem Boot entspannen konnten, sind wir mit einer belgischen Familie im Taxiboot zurück gefahren, um den Bus um 16 Uhr von unserem Hostel nach Ninh Binh zu erwischen. Ein letztes Mal gab’s den leckeren Avocado Salat und Pommes aus unserem Lieblings-europäischen-Restaurant und los ging die Fahrt nach Ninh Binh.


Vietnam

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Kommentare

Barbara
Sehr ausführlich und toll beschrieben! Bin begeistert dabei und einige warten auf mehr!

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