Reis(e)hunger-Südostasien
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Mit dem Bus ging es weiter nach Ninh Binh. 

Dort angekommen erwartete uns unser wunderschönes Privat-Bungalow in einem schönen Homestay, etwas abgelegen in Tam Cốc. Die Unterkunft war wirklich wunderschön und wir hatten einen tollen Pool direkt vor der Tür,, sowie eine Dusche mit Glaswand (Ja das haben wir wirklich vermisst – purer Luxus, denn meistens bestehen die Duschen aus einem Abfluss mitten im Badezimmer, sodass danach das ganze Bad unter Wasser steht).

Ein Glück war unser Schlafplatz für die nächsten drei Nächte solch ein Glücksgriff (für nur 6€ pro Person die Nacht!!), an dem wir uns beide sehr wohl fühlten, denn Annas Erkältung zeigte sich bei Ankunft ziemlich deutlich. Die nächsten Tage nutzen wir deshalb, um sie gesund zu pflegen und uns von unserem bisherigen straffen Reiseplan zu erholen. Die Besitzerin des Homestays war super süß, genau so wie ihre kleine Tochter mit dem Spitznamen Pumpkin. Eine Reisende aus Indien zeichnete ein schönes Porträt von der Kleinen. Im Hof war ein kleiner Garten mit Sukkulenten und Früchten wie Pomelos und Sternfrüchten angelegt. Die Besitzerin konnte kaum englisch, suchte allerdings trotzdem den Kontakt zu uns. Dabei kommunizierte sie mit einem kleinen Übersetzungs-Gerät mit uns und wir konnten interessante Gespräche führen. Unter anderem zeigte sie uns beispielsweise wie eine Pomelo geschält und geschnitten wird und wir durften sie probieren. Außerdem versorgte sie Anna regelmäßig mit Ingwer-Tees und Taschentücher.


Am ersten Tag schliefen wir aus und ließen es den Tag über langsam angehen. Nachmittags fuhren wir mit dem Roller in die Stadt nach Ninh Bin, aßen dort etwas, erkundeten danach noch eine Weile Tam Cốc auf dem Roller. Neben unserer Unterkunft fand eine große Hochzeit mit viel Karaoke-Gesang statt. Dorthin machten wir noch einen kleinen Spaziergang und wurden von der Hochzeitsgesellschaft eingeladen, was wir höflich ablehnten.

Am nächsten Tag verließen wir das Bungalow-Gelände nicht. Anna kurierte sich aus und Emilie genoss es, mal einen Tag ohne Pläne zu entspannen. 
Am letzen Tag fuhren wir mit dem Roller nach Ninh Bin und fuhren ca 3h mit einem Kanu auf dem Fluss. Dort ging es durch mehrere Kilometer lange Höhlen im Wasser (Emilie entdeckte ähnlich wie im Nachtbus ihre Platzangst) und an schönen Palmen, Bergen und Tempelanlagen vorbei. Abends nahmen wir den Nachtbus nach Hoi An. Unsere Gastgeberin schenkte uns zum Abschied eine Pomelo und Umarmungen (übersetztes Zitat: „Ihr habt jeweils zwei wertvolle Pomelos, passt darauf auf!“ Damit spielte sie auf unsere Brüste an).

Während wir an der Busstation auf den verspäteten Bus warteten, kamen wir ins Gespräch mit Emilies altem Bekannten Luke aus dem letzen Nachtbus. Belustigt erzählte er uns, dass Emilie ihn versehentlich im Schlaf angekuschelt hat. Davon weiß sie allerdings nichts mehr. Weil Luke zufällig auch noch im gleichen Hostel wie wir in Hoi An untergebracht war, schlossen wir uns zusammen und ergatterten sogar angenehme Einzelschlafplätze im Bus, was die lange Fahrt erträglicher machte.


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