Reis(e)hunger-Südostasien
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Von Ninh Binh ging die Reise weiter nach Hoi An. Endlich alle wieder gesund und das Abenteuer kann weiter gehen!!

Eine (wie immer irgendwie) spannende Busfahrt bei der wir zwischenzeitlich einfach in einer Stadt rausgeworfen wurden wie beim Militär („GET OUT, GET OUT“) sind wir nach zwei Stunden Pause in Hoi An angekommen. Hoi An, die Stadt der Laternen. Wer mich und Emilie kennt, kann sich vorstellen, dass wir einfach direkt im Kitsch-Paradies gelandet sind! (Emilie: „manchmal kann ich’s einfach immer noch nicht glauben, dass ich das mit eigenen Augen sehe!“).Da die Anfahrt doch etwas Energie gezogen hatte, schlenderten wir erst Mal entspannt durch die Stadt und ruhten uns später im Hostel aus, bevor es abends auf das Full-Moon-Festival gehen sollte. Das findet immer zum Vollmond statt. Leider stellte sich vor Ort raus, dass das Vorgehen bei Vollmond doch wie jeder andere Abend ist. Überall schöne Laternen und viele Lichter. Trotzdem war es wunderschön! Mit ein paar Leuten aus dem Hostel waren wir zuerst auf dem Nachtmarkt und haben „vietnamese Pizza“ (Maisboden mit verschiedenem Gemüse und Tofu belegt), „Ladyfingers“ (asiatische Bohnen), Drachenfrucht, aufgespießte Kartoffelchips und natürlich Banana Pancakes gegessen. Einmal im Leben muss man in Hoi An auch eine Bootsfahrt durch das Laternenmeer unternehmen, was wir direkt danach gemacht und sehr genossen haben. Als Tagesabschluss sippten wir noch ein paar Drinks in der beliebten Bar Tiger Tiger 😊

        

Am nächsten Tag war Strandtag! Da wir gerne noch zum Strand wollten und in Hoi An Fahrradtouren relativ verbreitet sind haben wir beides verbunden und eine Tour an den Strand unternommen. An dem Tag waren die Wellen jedoch wahnsinnig hoch, deshalb mussten wir erst Mal eine geeignete Stelle zum Baden und Sonnen finden. Wenig später lagen wir am Strand und stürzten uns sogar in die Wellen! Als dann doch der Hunger kam, gönnten wir uns ein leckeres Mittagessen in einem Resort und fuhren danach wieder nach Hoi An. Bisschen Duschen, bisschen Powernappen und wenig später saßen wir beim „Family Dinner“ im Hostel bei dem alle, die wollen gemeinsam im Hostel Abendessen konnten. Hier waren wir echt eine große Gruppe, quatschten viel und nach der anschließenden Happy hour (mit Freibier :-D) floss auch etwas mehr Alkohol und die Stimmung wurde ausgelassen. Für Anna die komplett perfekte Krönung: die Rezeptionistin schlug den Besuch einer Karaoke bar vor!! Kurz darauf standen wir alle in der Karaokebar und performten bis spät in die Nacht alle möglichen Lieder von „Dancing Queen“ bis „Toxic“. Und das alles, obwohl wir am nächsten Tag um 8 Uhr für unseren Kochkurs abgeholt werden…aber das war Anna in dem Moment egal :DDanach ging’s wieder zum Feiern ins Tiger Tiger. Einer der sehr wenigen Clubs in Hoi An, der vor allem bei Backpackern sehr beliebt ist. Als die Party dann vorbei war ging’s ab Heim ins Bett.


Als 4 h später der Wecker klingelte, wurden wir von einem Kater begrüßt. Wir mussten uns allerdings zusammenreißen, da der Kochkurs anstand. Mit dem Küchenchef des vegetarischen Restaurants um die Ecke ging’s zuerst mit den Rädern in die „vegetable Village“, in der insbesondere die älteren Menschen der Stadt Unmengen an Gemüse und Obst zur Versorgung der Stadt anpflanzen. Auf dem Markt konnten wir anschließend nochmal vietnamesische Rollen (Banh Xuon) und frittierte Banane probieren und lernen, nach welchen Kriterien Obst und Gemüse gekauft wird. Wieder zurück im Restaurant kochten wir dann gemeinsam 5 verschiedene typisch vietnamesisch-vegetarische Gerichte. Zum Beispiel eine leckere Pilzsoße aus „Strawberry Mushrooms“, einen Papaya Salat und ein Gemüse Curry. Endlich gab es dann Essen, was unseren Kater immer weiter vertreiben konnte.Wieder zurück im Hostel mussten wir uns erst Mal erholen, denn ein bisschen später stand auch noch das Laternen basteln an. Das hat uns beiden richtig Spaß gemacht und wir gingen in unserem Element auf. Auch die Leute, bei denen wir basteln konnten waren richtig nett! Unser Helfer konnte richtig gutes Englisch und hat alles nur durch seine Arbeit mit den Reisenden gelernt.


Am Tag darauf konnten wir dann schon früh unsere Sachen ins Hotel bringen. Weil wir die Stadt so schön fanden, haben wir eine weitere Nacht in einem Hotel gebucht. So konnten wir doch noch etwas Sightseeing machen und ein bisschen shoppen gehen. Hoi An hat viele schöne Tempel. Besonders war auch die japanische Brücke, die damals den vietnamesischen mit dem japanischen Teil der Stadt verband.


Am Abschlussabend in Hoi An gingen wir noch einmal zu unserem Kochkurs-Chef ins Restaurant. Für uns gab’s frittiertes Gemüse, Kürbissuppe, überbackenes Baguette und ein Pilzeintopf.

Am nächsten Tag schlossen wir unseren Besuch in Hoi an mit einer Fußmassage und einem Besuch in einem ganz besonderen Café ab. Dieses wurde nämlich nur von gehörlosen Menschen geführt und war wunderschön. Dort herrschte absolute Stille, weil man nicht sprechen oder nur flüstern sollte und auch die Bestellung mit Hilfe von Bildern und Wörtern auf Bausteinen erfolgte. Dort wurden auch wunderschöne handgemachte Sachen wie Teeservices und anderes verkauft. Anna war im Himmel. 

Zum Abschluss besuchten wir ein weiteres veganes Restaurant, welches von einer super sympathischen veganen Familie geführt wurde. Das war wirklich eines der schönsten Restaurants, in denen wir je waren. Außerdem war das Essen auch der Hammer. Hier haben wir auch viel über den Buddhismus erfahren. Beispielsweise ernährt sich diese buddhistische Familie aus religiösen Gründen nicht tierisch(Wiederauferstehung als Tier o.ä.). Wir durften in ein Buch schreiben, das die Familie allen Gästen gibt und auch in ihr persönliches Familienbuch mit der Familiengeschichte reinschauen. 


Danach ging’s mit dem Bus ab nach Da Lat!


Vietnam

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Kommentare

Barbara
Einfach nur"wow". Ich bin so neidisch, die Laternenstadt wäre auch meins gewesen! Toller Text und klasse Bilder. Wir reisen alle mit! 😘🙋‍♀️