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Montpellier (Frankreich Teil 11)

Veröffentlicht: 18.05.2019

Als wir abends in Montpellier ankamen, sahen wir als erstes in der Nähe des Zentrums ein großes Aquädukt. Es geht aber nicht auf römische Zeiten zurück, sondern wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Montpellier wurde, anders als viele andere Städte, die wir besuchten, erst im 9. Jahrhundert n. Chr. gegründet.



Unser erster Tag in Montpellier war so verregnet, dass wir uns auf einen kurzen Spaziergang durch die Stadt und den Besuch zweier sehr kleiner Museen in der Altstadt beschränkten. Dafür fuhren wir zu einem großen neuen Einkaufszentrum, dem Odysseum, das aber leider nicht vollständig überdacht war, wie wir vor Ort feststellten. Nach einer Runde Bowling gingen wir wieder zurück in unsere Ferienwohnung.


Place de la Comédie


Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum "Place de la Comédie", wo unsere Altstadtführung begann. Mit unserem Führer liefen wir durch die Gassen der Altstadt und konnten auch einiges sehen, was nicht frei zugänglich war.


Kathedrale


So sahen wir uns einen der Hinterhöfe der alten Herrenhäuser der Altstadt an



und besuchten ein altes jüdisches Ritualbad, das inzwischen ausgegraben und für geführte Besuchergruppen zugänglich ist.


jüdisches Ritualbad  


Schließlich durften wir auch noch auf den Triumphbogen klettern, der zu Ehren Ludwig XIV. im 17. Jahrhundert errichtet wurde.



Von dort konnte man auf einen kleinen Park und das Aquädukt blicken.



Am Nachmittag wollten wir eigentlich noch mit der Straßenbahn in den Zoo fahren. An der Haltestelle stellten wir aber fest, dass nicht mehr alle Linien wegen der "Gelbwesten-Proteste" fuhren und so verzichteten wir lieber auf den Ausflug, um nicht am Ende bei völliger Einstellung des Verkehrs außerhalb festzusitzen. Später trafen wir die Demonstranten dann auch noch in der Stadt.



Wir änderten also unsere Planung und machten uns auf in den modernen Stadtteil "Antigone", der neben der Altstadt liegt.


Europaplatz


Dieser wurde vom Bürgermeister Georges Frêches ab den 1970er Jahren als Neubauviertel mit postmoderner Architektur und antiken Elementen in Auftrag gegeben.



Seinen Namen "Antigone" verdankt das Viertel nach Aussage unseres Stadtführers auch der rebellischen und innovativen Haltung des Bürgermeisters, wegen der er mit der antiken Dramenheldin verglichen wurde.



Außerdem soll er ein Gegner des daneben liegenden Einkaufszentrums "Polygone" gewesen sein - was uns nicht an einem Besuch dort hinderte.


Prefektur (Altstadt)


Durch die Altstadt schlenderten wir dann zurück zu unserer Wohnung.


Jusitzpalast


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