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Reiseblog von Michel und Anni - Vanuatu 

Heute, morgen und wie geht’s weiter...?

Die Rückflüge sind gebucht, die letzten Arbeitswochen durchgeplant sowie Wochenenden mit Events gefüllt und Michels sportlicher Höhepunkt dieser 6-monatigen Arbeitsperiode rückt näher. Quappi wird immer größer, das Atmen immer schwerer und die Aufregung steigt....

So schnell vergeht die Zeit, wir genießen jeden Tag, blicken nach vorne und träumen von den neuen Abenteuern, die die Zukunft bringt...

Da wir viel gefragt werden, wie es denn nun weitergeht, verschaffen wir mit diesem Eintrag mal einen kleinen Überblick, denn mit dem Erfahren der Schwangerschaft änderten sich die Pläne etwas. Klar war schnell, dass wir Vanuatu trotzdem machen. Die Praxis für Anni wurde eröffnet und Michel arbeitet weiter mit den Mädels an der Qualifikation für Olympia in Tokyo. Ebenfalls entschieden wir recht fix, dass wir für die besondere Zeit vor und nach der Geburt in Kiel sein wollen, um alles mit Familie und Freunden zu teilen. Auch die Hochzeit meiner Schwester Kathi im August war in Planung und so war die Entscheidung gefallen, für diese Zeit nach Kiel zurück zukehren. Mittlerweile bestätigte sich die Entscheidung als sehr weise, da sich die medizinischen Bedingungen in Vanuatu als recht rudimentär herausstellten. Für die erste Geburt auf jeden Fall nicht die beste Idee. 90% der Expats fliegen für die Geburt nach Australien oder Neuseeland.

Ende Juni geht nun der Flieger für Anni zurück nach Hamburg. Die Schwangerschaft hat den Zeitraum definiert, denn man sollte spätestens in der 32. Woche so eine Reise machen und auch da braucht man schon eine ärztliche Unbedenktlichkeitsbescheinigung. Ich werde nun in der 29 Woche fliegen, um einen kleinen Puffer zu haben. Eine Nacht bei Trudy in Sydney ist geplant und ein Lounge-Aufenthalt von 7 Stunden in Hongkong soll den Trip ebenfalls ein bisschen angenehmer gestalten. Im Anschluss steht direkt der Familienurlaub mit der ganzen Hinrichsenbande an, den ich auf keinen Fall missen will.

Michel fliegt dann Anfang Juli Richtung Samoa für 2 Wochen, um sein Frauenteam Miller und Tini sowie ein Männerteam (Josh und Donny) bei den Pacific Games zu unterstützen.

Ende Juli gehts dann auch für Michel zurück nach Kiel, eventuell noch mit Zwischenstopp in Tokyo beim 4-Star World Tour Event.

Ab August haben wir nun eine super schöne Wohnung am Westring für die Zeit bis November gefunden. Die Bewohner Hannah und Hanno gehen reisen und wir hüten ihr schönes Heim. Wir sind ganz froh, dass sich so eine Möglichkeit geboten hat, denn so können wir im November einfach wieder die Koffer packen (wenn die Zustände denn alles so zulassen). Da sowohl die Visa als auch Annis Business-Lizenz noch gültig sind und Michels Vertrag bis Olympia 2020 verlängert wurde, werden wahrscheinlich nochmals die Tour ans andere Ende der Welt auf uns nehmen. Diesmal dann mit Quappi und allem drum und dran... die Familien bereiten sich auch schon auf diese Reise vor und so werden wir Vanuatu nochmal voll auskosten.

Wie es alles dann wirklich kommt... fragen wir dann Quappi mal, wenn es soweit ist :)

Vorletztes Wochenende verbrachten wir ruhig zu Hause. Ich habe an einem kleinen Yoga Retreat teilgenommen, was sehr schön war, besonders weil man viele andere Yogis trifft und etwas Zeit zusammen verbringt. So waren mein Freitagabend, Samstagmorgen und Sonntagmorgen mit Atmen, Meditation und Asanas verplant, während Michel die Zeit alleine genoss. Am Nachmittag entspannten wir zu Hause und Sonntag genossen wir den Rest des Tages mit 4 weiteren Yogafrauen in einem kleinen Resort.

Die Arbeitswochen sehen sonst ganz gemütlich aus. Zum Teil volle Pläne, aber ebenso genug Freizeit zwischendurch. Ab nächster Woche wird es aufgrund meiner letzten Arbeitswoche etwas mehr, aber auch für Michel, denn das Nationalteam von Neu Caledonien ist zu Besuch und Trainingslager sowie Trainingsspiele finden statt. Die Abende sind gefüllt mit verschiedenen Dinners und Abschiedsessen und wir ziehen für die letzten Wochen nochmals um. Es geht ins Haus der Berliner, da unser Vertrag endet und deren Haus leer ist für 2 Monate. Das ist natürlich ein super Zufall gewesen und wir freuen uns bald ganz gemütlich durch 4-5 verschiedene Räume zu spazieren und sich vllt sogar mal zu verlieren.

Gestern haben wir mit Freunden einen Segeltrip zur benachbarten kleinen Insel „Hat Island“ gemacht. Sie sieht aus wie ein Hut und hat eine spannende Geschichte. Es lebt niemand auf der Insel und man darf auch nur mit Erlaubnis die Insel betreten. Wir blieben lieber auf unserem Katamaran und schnorchelten und tauchten an 2 schönen Spots vor der Küste Efates. Peter bietet diese Tour an, er ist ein super netter Aussie, der schon viele Jahre in Vanuatu lebt. Er brachte noch ein befreundetes Pärchen mit und einen Fotografen, der die schönen Korallen fotografieren wollte und so waren wir insgesamt 10 Leute :) Es war eine ziemlich tolle Tour, die um 9 startete und wir waren gegen 17 Uhr zurück. So wunderschöne Korallen haben wir noch nie gesehen und wir waren ganz begeistert wie lebendig alles ist. Mit der GoPro konnten wir diesmal auch etwas mehr Videos machen, denn die Sicht war unglaublich. Ganz beseelt segelten wir zurück, doch im Hafen wartete noch ein kleines Problem auf uns.

Der einzige Dämpfer an diesem Tag war nämlich, dass Peter bevor wir am Boot ankamen seinen Kleinbus ins Hafenbecken rollen lies. Der genaue Ablauf ist immer noch schwer nach zu vollziehen, denn er stand direkt daneben, als sein Auto im ersten Gang den Abhang runter stürzte. Ziemlich blöd gelaufen. Er wollte die Tour trotzdem machen und als wir zurück kamen hatten die Locals schon seit Stunden begonnen das Auto aus dem Wasser zu bergen, was nicht so einfach war und auch schon einige Nerven gekostet hatte. Wir kamen gerade zu der Zeit an, als die letzten Seile festgezurrt wurden und mit Peters Schlüssel wurde das Lenkradschloss gelöst und so konnte das Auto über die Rampe aus dem Wasser gezogen werden. Ein Glück, dass es noch an dem Tag gelungen ist und irgendwie eine ziemlich verrückte Geschichte.

Etwas verspätete erschienen wir dann zum Dinner in unseren geliebten Seachange Lodge bei Ian, der ein Abendessen für das Team aus Neu Kaledonien organisierte. So klang der Abend aus, wir genossen die Gesellschaft von Julie, Ian, Debbie und weiteren Gästen und fielen anschließend völlig erledigt ins Bett. 

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