Woche 50 - Ka kite Aotearoa
Auch in unserer letzten Woche auf neuseeländischem Boden haben wir gearbeitet. Julian erledigte seine Stunden bis Freitag, während Franzi tapfer bis Samstag durchhielt. Immerhin...


Veröffentlicht: 26.04.2026




















Nach einer unbequemen Nacht auf einer Holzbank am Aucklander Flughafen ging am Montag Morgen endlich unser Flug nach Port Vila, Vanuatu.
Nach 4 Stunden Flugzeit sind wir angekommen. Immigration brachten wir ohne Probleme hinter uns. Wir machten uns dann auf den Weg einen Public Bus zu suchen, der uns zum Hotel bringt. Wie in vielen Ländern, gibt es hier keine festen Routen oder Abfahrtspläne. Man stellt sich einfach an die Straße, hält jeden Bus an und frägt ob er einen mitnimmt und wie viel es kostet. Der erste Bus ist meistens am teuersten, deshalb lässt man diesen ziehen und wartet 1 Minute auf den nächsten.
Am Hotel angekommen, stellten wir erstmal unser Gepäck ab und machten uns auf die Suche nach einem ATM. Cash is King in Vanuatu. Nachdem wir den ATM mit den niedrigsten Gebühren gefunden hatten, konnten wir endlich einchecken und das Hotel bezahlen.
Eigentlich befinden wir uns am Ende der Regenzeit und eigentlich regnet es selten den ganzen Tag lang aber wir haben unfassbares Glück ;-) es hat von Montag bis Freitag quasi ununterbrochen geregnet. Immerhin ist es warm aber die Sonne hatten wir bis dahin kein einziges Mal gesehen....
Wir nehmen es mit Humor, denn ändern können wir es eh nicht. Die einzelnen trockenen Stunden nutzen wir aus um die Stadt zu erkunden.
3 Tage lange haben wir den nächsten Schritt in unserer Tauchausbildung gemacht: Advanced Open Water
Damit dürfen wir nun bis zu 30 Meter (anstatt 18 Meter) tief tauchen. Der Kurs beinhaltet 2 vorgeschriebene Tauchgänge (deep dive und navigation) und 3 wählbare Tauchgänge (wir wählten Wrack-Tauchen, Tarierung und Nacht-Tauchen). Unser Tauchlehrer war top und wir lernten eine Menge. Das Tauchen nach Kompass war schwieriger als erwartet aber letztendlich bestanden wir alle Tauchgänge und bekamen unser Zertifikat.
Am Freitag Abend ging es für uns zu der Touristenattraktion schlechthin: eine Feuershow. Im Gegensatz zu allen anderen Touristen fuhren wir natürlich mit dem Public Bus hin. Die Show wird am Strand einer Bar aufgeführt und somit hatten wir ein sehr teures Abendessen in der Bar bis die Show anfing. Die Show war richtig klasse und hat uns total gut gefallen. Natürlich ging es dann mit dem Public Bus zurück.
Die Menschen hier sind unglaublich freundlich und wenn wir an der Straße laufen, werden wir andauernd gefragt ob alles ok ist oder wir Hilfe brauchen. Die meisten Touristen machen Ausflüge und Fahrten nur mit Taxi und da fallen wir natürlich etwas aus dem Muster.
Hauptsächlich sind hier Touristen aus Australien unterwegs. Das merkt man auch deutlich an den Preisen. Hier ein paar Beispiele für euch zur Einordnung:
Busfahrt in der Stadt: 150 Vatu (ca 1,10 Euro)
Essen auf dem Markt: 800 Vatu (ca 5,70 Euro)
Essen im Restaurant: 1500 Vatu (ca. 10,80 Euro)
Essen im local Restaurant: 250 Vatu (ca. 1,80 Euro)
Am Wochenende kam dann endlich mal die Sonne raus. Mit einem anderen Pärchen aus unserem Hotel machten wir uns auf den Weg zum Surferstrand. Kristallklares Wasser, Sonne, und richtig viele Surfer. Den Samstag schlossen wir mit einem Spieleabend ab.
Heute ging es für uns zum Flughafen, da wir auf die nächste Insel fliegen: Santo
Die Abflugshalle ist sehr minimalistisch ohne Shops und ohne Klimaanlage.
Pünktlich hob das kleine Flugzeug ab und nach 50 Minuten sind wir auf Santo gelandet.
Was wir nicht bedacht haben ist, dass am Sonntag weniger Busse fahren. Somit fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt um unsere Lebensmittel für die nächsten Tage zu besorgen. Wir haben einen Selbstversorger Beach Bungalow in der Turtle Bay gebucht.
Für die Fahrt dorthin fanden wir einen Bus. Der Busfahrer und seine Frau waren so unglaublich nett. Sie erzählten, dass sie Lehrer sind und nur am Wochenende Bus fahren und sie erzählten von ihren 4 Kindern. Wir fragten nach ein paar Tipps und Infos und bekamen zusätzlich noch Informationen zu der Gegend und der Insel. Sie erzählten zum Beispiel, dass fast alle Menschen in Vanuatu Christen sind. Es gibt kaum andere Religionen.
Die Menschen hier sind so unglaublich freundlich und helfen uns immer bei Fragen oder Problemen. Unsere Traum Unterkunft zeigen wir euch nächste Woche bei Tageslicht.
