Woche 68 - Neustart, Rückschlag, Arbeitsalltag
Die erste Arbeitswoche ist geschafft. Am Montag ging es für uns los mit den ersten Aufgaben und dem ersten Kennenlernen des Teams. Während Franzi im Housekeeping und der Küche...


Veröffentlicht: 30.08.2026
Diese Woche ging es nochmal etwas ruhiger zu, da das Resort nicht voll ausgebucht ist. Aber das war für uns auf jeden Fall gut zum reinkommen, Abläufe verstehen und um sich zu verbessern.
Wir haben überlegt, dass diese Woche Franzi ihre Arbeit etwas genauer beschreibt und Julian dann nächste Woche. So ist es nicht so viel auf einmal :-)
Franzis Aufgaben sind grundsätzlich in Housekeeping und Kitchenhand aufgeteilt. Beim Housekeeping gibt es nochmal 2 verschiedene Tätigkeitsbereiche: Zum einen gibt es Montags und Donnerstags Check-out bzw. Check-ins – das bedeutet für das Housekeeping, dass jedes Chalet eine Grundreinigung bekommt. Dabei wird jede Oberfläche abgewischt – z.B. auch die Sockelleisten, Bilderrahmen, Heizungen aber natürlich auch Bettrahmen, Küchenzeile, jede Schublade etc. Das Bad wird natürlich auch vollständig geputzt. Es darf kein Staubkorn oder Haar liegen bleiben.
Unterstützt wird Franzi hierbei von den Runnern, die das Bett neu beziehen und den Boden saugen und wischen.
An den anderen Tagen gibt es ein Quick Housekeeping, bei dem lediglich das Bett neu gemacht wird, Toilette geputzt wird und die Gläser und Tassen in der Küche gespült werden. Müll wird natürlich auch täglich geleert. Auf Wunsch werden auch Handtücher getauscht.
Das Housekeeping passiert immer tagsüber, wenn die Gäste beim Lunch sind, in der Sauna oder auf einer Tour unterwegs sind. Die Gäste bekommen deshalb im besten Fall überhaupt nicht mit wenn jemand kommt, um das Zimmer zu machen. Aufgrunddessen ist Franzis Schicht aber auch etwas gestückelt, weil man warten muss bis die Gäste nicht im Zimmer sind.
Die Schicht als Kitchenhand beginnt um 18 Uhr und geht bis 22 Uhr. Hierbei spült Franzi jedes benutzte Teil vom Küchenchef und das benutzte Geschirr und Gläser der Gäste. Alles muss gut vorgespült werden, um anschließend in der Spülmaschine gewaschen zu werden. Danach wird alles abgetrocknet und aufgeräumt. Gläser und Besteck werden noch poliert. Damit es auch nicht langweilig wird, hilft Franzi dem Küchenchef die Teller anzurichten und Kleinigkeiten vorzubereiten.
Die Küche gefällt Franzi echt gut, weil man immer richtig gut beschäftigt ist und die Zeit wie im Flug vergeht.
Ihre Arbeitszeit beider Aufgaben ist so gar nicht in ihrem Biorhythmus, sodass das noch manchmal schwer ist. Vor 10 Uhr fängt man hier morgens nicht an, meistens ist es eher sogar 12 Uhr und die Küche geht abends dann ja auch lange. Hoffentlich kann sie sich noch etwas besser daran gewöhnen.
Auch an den Zeitdruck beim Housekeeping muss sie sich noch etwas gewöhnen. Wenn das Resort ausgebucht ist, herrscht ordentlich Zeitdruck, um die Chalets während einer Tour zu putzen.
Wir bekommen zum Glück richtig viel gestellt, wie zum Beispiel Winterhosen und Winterjacken, sowie Schuhe. Außerdem gibt es ein Auto, welches wir kostenlos nutzen können.
So ganz können wir irgendwie nicht glauben, dass wir wirklich in so einem gehobenen und teuren Resort arbeiten. Uns wird sehr viel Vertrauen entgegengebracht und wir sind motiviert die Eigentümer nicht zu enttäuschen.
