Überfahrt Fidschi - Vanuatu (2. Seetag)
Heute ist Ostermontag und wir sind immer noch unterwegs zur Insel Ambryn, welche zu Vanuatu gehört. Es ist heiss, blauer Himmel und viel weniger feucht als auf den Inseln. Wir...


Veröffentlicht: 22.04.2025



























Wir sind auf Ambrym, einer vulkanischen Insel von Vanuatu angekommen. Der Vulkan ist immer noch aktiv und ist das letzte Mal im Dezember 2018 ausgebrochen. Insgesamt leben gut 7'000 Personen auf der Insel.
Wir wurden wie üblich nach den lokalen Traditionen empfangen. Wir mussten durch verschiedene Pflanzentore zu einem Festplatz. Die Tore dienten dazu, die schlechten Geister abzustreifen. Die beiden höchsten Chiefs haben dann mit unserem Kapitän und dem Expeditionsleiter Geschenke ausgetauscht.
Danach folgte eine Aufführung einer mythologischen Geschichte. Dabei schützten die Krieger in ihren Gewändern und Masken die verschiedenen Chiefs. Das Ganze wird durch verschiedene Trommelinstrumente begleitet. Die im Boden eingelassenen Statuen dienen ebenfalls als Trommeln. Offenbar ist das ganze sehr kompliziert, deshalb hat es verschiedene hohe Chiefs, welche laufend Anweisungen geben und zum Teil weisen auch Einheimische darauf hin, wenn etwas falsch läuft.
Wir sind nach der Veranstaltung durch das Dorf gelaufen, haben die Verkaufsstände angesehen und sogar ein geschnitztes Schwein gekauft. Die Häuser sind sehr unterschiedlich im Schuss und es hat neben Schwemmholz recht viel Abfall herumliegen. Die Schule sieht ganz ordentlich aus. Es hat zwar keine befestigten Strassen, aber jede Menge Allradautos.
Maria war bei den Mädchen sehr beliebt. Alle wollten unbedingt ihr rotes Haar anfassen.
Als wir zurück zum Schiff wollten, ist ein tropisches Gewitter losgebrochen. Zuerst war der Wind zu stark, dann war der Regen so stark, dass man nur noch wenige Meter weit sehen konnte und wir wurden komplett durchnässt.
Danach ging es am Nachmittag zur Pentecost-Insel.
