Woche 52 - Espiritu Santo, Vanuatu
Unsere Unterkunft in der Turtle Bay war einfach traumhaft. Der kleine Bungalow mit Terasse und Meerblick hatte alles was wir uns in Vanuatu gewünscht haben. Wir fühlten uns direkt...


Veröffentlicht: 10.05.2026




















Unsere Unterkunft lag mitten im Dschungel und war sehr basic. Wir hatten eine kleine Hütte und das Gemeinschaftsbad war kein wirklicher Raum, sondern ein Unterstand mit Waschbecken, Klo und Dusche.
Am späten Nachmittag ging es dann für uns auch direkt los zum Vulkan. Der Eintritt kostet 9.750 VT (was im Verhältnis unglaublich viel ist) und der Fahrer auf den Vulkan nochmal 1.000 VT pro Person. Wir hatten erst überlegt zu laufen, uns dann aber doch dagegen entschieden. Die offroad Fahrt auf den Vulkan war crazy. Der Weg war so schlecht aber unser Fahrer brachte uns sicher hoch. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir den Kraterrand, von welchem man bis in den Lavasee blicken kann.Der Vulkan hat teilweise mehrere Ausbrüche pro Minute. Die Alarmstufe ist wohl seit Ewigkeiten auf 2, da die Ausbrüche nie richtig arg sind. Daher kann man auch recht sicher oben auf den Vulkan hin. Bei jedem Ausbruch haben wir die Lavafontäne gesehen. Das war einfach unglaublich!
Julian hat mit seiner Drohne richtig tolle Aufnahmen gemacht. Die Einheimischen waren daran sehr interessiert, da der Blick doch nochmal ganz anders ist. Langsam ging dann die Sonne unter und die Lava hat im Dunkeln erst so richtig geleuchtet.
Leider müssen wir sagen, dass sich das ganze nach einer Touristenfalle für uns angefühlt hat. Im Preis war z. B. ein Guide inkludiert, welcher aber einfach nichts erzählt hat oder so. Er war mehr so ein Aufpasser. Den Eintritt empfanden wir als zu hoch, da es ja immerhin ein Naturschauspiel ist. Und zu guter letzt wird man mit 30-50 anderen Touristen auf den Vulkan gekarrt. Das ist eigentlich nicht so ganz unser Geschmack. Für dieses Erlebnis haben wir das alles geschluckt und es hat sich definitiv auch gelohnt!Am ersten Abend lernten wir ein Pärchen aus Australien kennen, da sie das selbe Kartenspiel (Monopoly Kartenspiel) wie wir gespielt haben. Weil wir uns gut verstanden verbachten wir jeden Abend zusammen beim Karten spielen.
Ein Mitarbeiter hatte uns auf Kava eingeladen. Das einheimische Getränk wird aus einer Wurzel hergestellt und hat wohl eine leicht sedative Wirkung, gilt aber nicht als abhängig machend oder als Droge an sich. Wir probierten das nach Erde schmeckende Gebräu und merkten tatsächlich einfach gar nichts. Nur die Zunge war etwas taub.
Und damit ging unsere Zeit in Vanuatu zu Ende und wir flogen nach Nadi, Fiji.Wir hatten eine tolle Zeit in Vanuatu!
