Stadtbesichtigung Seattle
Sonntag 17.06. / Seattle (Gesamt Fahrtstrecke 37 Meilen) Um 3.15h bin ich wach, G. liest schon! Wir schlafen beide wieder ein und sind gegen 7.30h dann aber doch schon beim...


Veröffentlicht: 22.08.2019






Montag, 18.06. Seattle – Whidbey Island – Port Angeles (175 Meilen)
Kurz nach 5 sind wir beide wach und verlassen gegen 8.00h schon das Hotel in Richtung Norden. Erster Stopp ist in Tulalip, ca. 60km nördlich von Seattle. Wir nehmen die Landstraße und stoppen noch an einem Supermarkt, um uns mit Lebensmitteln einzudecken. Ein schönes, großes Outlet erwartet uns. Die Läden öffnen erst langsam, als wir dort schon stehen. Nach vier Stunden (!!) sind wir erledigt, die Kreditkarten glühen und die Tüten im Kofferraum müssen reichlich gedrückt werden, damit die Klappe zu geht. Mittlerweile hat der Regen aufgehört. Aber warm ist es nicht.
Wir fahren weiter nach Norden und queren über Skagit Island nach Whidbey Island. Die Landschaft erinnert stark an Deutschland, mit Mischwald, Wiesen und Seen. Auf unserer rechten (östlichen) Seite vermuten wir Berge, aber sehen sie nicht deutlich. Wir erhaschen einen wunderschönen Blick auf die Deception Pass Bridge und dem darunter liegenden türkisfarbenen Wasser.
Deception Pass ist eine Meerenge , die Whidbey Island von Fidalgo Island trennt. Sie verbindet die zum Puget Sound gehörende Skagit Bay mit der Juan-de-Fuca-Straße.
Wir fahren über die hohe Brücke und weiter nach Coupeville auf Whidbey Island, laufen kurz die pittoreske Hauptstraße hoch und runter und gehen auf die Pier Ebey’s Landing, die ein Historic Landmark ist.
Coupeville hat wohl holländische Gründerväter, wir sehen recht viele holländische Namen und Hinweise, wenngleich der Ortsname eher französische Einwanderer vermuten läßt.
Coupeville
Um kurz nach 17.00h sind wir nach einer Fahrt durch eine weite Marschlandschaft dann an der Fähre. Wir werden jetzt sehr müde. Es ist in Deutschland schon fast wieder 3 Uhr morgens, aber das soll uns hier ja nicht stören – aber so ganz sind wir mit der Zeitumstellung von 9 Stunden nicht durch.
Die Fährfahrt dauert eine Stunde, die wir nach Süden auf die Olympic Peninsula. Die Fahrt ist nicht sehr spektakulär, dafür sau-kalt. Der Wind bläst und es sind ohnehin nur 12 Grad und es ist – nach einem kurzen Sonnen-Intermezzo am Nachmittag jetzt total bewölkt und sieht in den Bergen sehr nach Regen aus.
Port Townsend
Wir fahren durch Port Townsend, das einige ganz nette Fassaden aus dem 19. Jahrhundert hat. Unser Ziel ist aber Port Angeles, wo wir gegen 20.00h ankommen. Schnell die Einkäufe von heute morgen begutachten und ab nach „Downtown“, wo wir mit Blick auf’s Wasser mal wieder eine Clam Chowder essen – dieses Mal wie in San Francisco vor Jahren in einer Brotschale. Das Lokal bietet eine unglaubliche Auswahl von lokalen Bieren vom Fass und die Bedienung bringt uns zum Probieren gleich mal mehrere Test-Gläser!
Während wir in der Ferne Vancouver Island sehen, geht die Sonne, die sich jetzt nochmals über dem Wasser aus den Wolken bemüht hat, unter und strahlt den Himmel an.
Ziemlich müde sind wir um 21.30h im Hotel. Das Zimmer ist ruhig und wir können mit offenem Fenster schlafen. Ein schöner Tag, weil ich so viele schöne neue Sachen gekauft habe und wir recht viele nette Ecken gesehen haben.
