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Westcoast

Veröffentlicht: 26.05.2023

Kurz:

Am Sonntag wollten wir wie gesagt die Dingle-Halbinsel abfahren. Unser erster Halt war Coumeenoole Beach, gleich neben Dunmore Head, dem westlichsten Punkt Irlands. Hier fanden übrigens auch Dreharbeiten zu einem Star Wars Film statt.

Nach einem Loop fuhren wir zurück nach Dingle und nach dem zMittag über den berüchtigten Conor-Pass nach Norden. Der Pass hatte es in sich, denn während mehreren hundert Metern ist die Strasse so eng, dass das Kreuzen von Fahrzeugen fast nicht möglich ist. Nun, wir haben es überstanden. Danach führte uns unser Weg in die Nähe von Limerick auf einen schönen stillen Camping mitten im Wald.

Am Montag besuchen wir in Limerick das King John’s Castle, einem Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Das Museum ist sehr detailliert und interessant, einen Besuch können wir euch definitiv empfehlen. Danach liefen wir noch ein paar Strassen der Stadt selber ab, bevor wir weiterfuhren. Wir entschieden uns, die Nacht direkt auf dem Besucherparkplatz der Cliffs of Moher zu verbringen. Noch am selben Abend, nachdem wir ein feines zNacht gekocht haben, liefen wir hoch zu den Klippen. Da war es 20:30 Uhr und es hatte glücklicherweise kaum mehr Touristen. Wir hatten eine der meistbesuchten, touristischen Plätze Irlands fast für uns alleine. Wir hofften auf einen schönen Sonnenuntergang, aber es war mal wieder zu bewölkt dafür. Aber trotzdem allemal wunderschön.

Am Dienstag standen wir um 07:00 Uhr auf, weil wir nochmals zu den Klippen wollten in der Hoffnung, dass es am Morgen immer noch nicht zu viele Leute hat. Erst schauten wir uns die Ausstellung im Besucherzentrum, dann liefen wir hoch zu den Klippen. Dort trafen wir auch einen Guide, der uns durch ein Fernglas die Puffins zeigte (ihr wisst noch, die süssen Vögel). Auch hier hat es insgesamt 60'000 Nester, aber von vielen verschiedenen Vögel. Durch den Guide erfuhren wir auch, dass es von hier aus viele Wale und Riesenhaie zu sehen gibt. Nur hatten wir an diesem Tag trotz gutem Wetter kein Glück. Insgesamt verbrachten wir etwa 2.5 Stunden hier und nach einem Kaffee fuhren wir weiter Richtung Burren. Aber erst hielten wir bei der Höhle von Doolin, etwa 15 Minuten von den Cliffs entfernt. Diese wurde 1952 durch Zufall von zwei jungen Männern entdeckt. Dort drin befindet sich eine riesige Kammer mit dem grössten Stalaktit der Nordhalbkugel und drittgrössten Weltweit: 7.3 Meter lang, wahrscheinlich 10 Tonnen schwer und x-tausend Jahre alt.

Nach diesem Besuch fuhren wir mit Zwischenhalt zum Mittagessen direkt nach Galway, wo Sarah’s Gotte Una und ihre Familie wohnt.

Am Mittwoch fuhren wir mit Una ins Städtchen und schauten uns diese an. Es ist ziemlich praktisch, einen einheimischen Tourguide für sich alleine zu haben. Über Galway selber, geschichtliches und detailliertes, können wir euch dennoch nicht gross erzählen. Am besten nehmt ihr den Ort aber auf eure Besuchsliste auf und schaut sie euch selber an. Es ist wirklich ein schönes kleines Städtchen, aber mit viel Leben.

Am Donnerstag hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Wir wollten an diesem Tag auf Inishmore fahren, die grösste Insel der Aran Islands. Diese besichtigen wir mal wieder mit den Velos. Die Insel war ziemlich voll mit Tagestouristen, aber dennoch konnten wir einige Punkte gut anschauen: Zwei Seelöwen sahen wir, Dún Aonghasa, einem uralten Fort der wohl schon seit 3000 v.C. dort steht und noch dem Wormhole, ein natürliches, rechteckiges Wasserbecken innerhalb einer Steinformation direkt an der Küste. Eine sehr imposante Ansicht. Hier fand vor ein paar Jahren übrigens auch ein Wettbewerb des Red Bull Cliff Diving, also dem Klippenspringen, statt. Würden wir uns ehrlich gesagt nicht trauen. Danach war es wieder Zeit zurück zum Hafen zu fahren und nach einem Kaffee ging’s auf die Fähre, die uns schauklig zurück ans Festland brachte.

Heute Freitag fuhren wir durch Connemara, einer schönen wilden Region im Westen. Die Landschaft war definitiv anders als das, was wir bis jetzt gesehen haben. Hier gab es viele Berge und Seen, die Strassen waren viel offener, aber deswegen nicht schöner zum Fahren. Einerseits machte es Spass, diese holprigen Strassen zu fahren, andererseits empfiehlt es sich auch nicht, während dieser Zeit etwas trinken zu wollen. Auch hatte es viel weniger Gebüsch überall, und vor allem weniger Verkehr und weniger Menschen. Nach all den touristischen Attraktionen tat es gut, mal ein bisschen Abseits zu sein.

Unseren Bus haben wir heute Abend direkt am Strand geparkt. Ein wirklich wunderschöner Platz, und wir sind weit und breit die einzigen.

Lang:

Am Sonntag erwachten wir bei leichtem Regen. Heute wollten wir wie gesagt die Dingle-Halbinsel abfahren. Unser erster Halt war Coumeenoole Beach, ein Strand gleich neben Dunmore Head, dem westlichsten Punkt Irlands. Das lernten wir aber erst, als wir schon daran vorbei gefahren sind. Hier fanden übrigens auch Dreharbeiten zu einem Star Wars Film statt. Auch das erfuhren wir erst vor Ort, wir sind beide keine Star Wars Fans bzw. Sarah hat noch nie einen Film davon gesehen.

Nach einem Loop fuhren wir zurück nach Dingle, assen dort unser Mittagessen und fuhren danach weiter nördlich, über den Conor-Pass. Als erstes schossen uns Warnschilder entgegen. Keine Wohnmobile, nicht schwerer als 2 Tonnen und nicht breiter als 1.8 Meter Breite. Sarah, der gebürtige Angsthase, hätte wohl umgedreht. Doch Lukas Ader für Action liess uns weiterfahren. Der Conor-Pass ist berühmt dafür, während eines kürzeren Teilstücks sehr eng zu sein, im Internet lasen wir von einer gar überhängenden Passage, die blieb uns aber unbemerkt. Lustigerweise war der Conor-Pass komplett im Nebel versteckt, während wir in Dingle noch bei warmem Sonnenschein spazierten. Wir konnten also nicht sehen, was uns entgegenfuhr. Bei der Engstelle wurde es dann auch wirklich interessant. Das Hauptproblem bei dieser Kreuzerei von Fahrzeugen war aber, dass die meisten Autofahrer schlichtweg nicht rückwärtsfahren können. Stellt euch das Chaos in der Hochsaison vor, wenn mehrere Fahrzeuge rückwärtsfahren müssen. Nun denn, nach ein paar hundert Meter hatten wir das auch überstanden. Danach führte uns unser Weg in Richtung Limerick. Die Nacht verbrachten wir auf einem Camping mitten im Wald, etwa 20 Minuten von der Stadt entfernt. Es war wunderschön ruhig, die letzten Regentropfen tropften von den Blättern und die Vögel zwitscherten.

Am Montag besuchten wir King John’s Castle in Limerick, ein sehr gut erhaltenes Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Die Geschichte dazu ist so lang wie die Heimreise im Stau auf der A1. Das Museum ist aber sehr detailliert und interessant gestaltet, wir können euch einen Besuch definitiv empfehlen. Nach dem Besuch liefen wir noch kurz ein paar Strassen der Stadt selber ab, bevor wir uns für die Weiterfahrt entschieden. Wir fuhren einen kurzen Umweg nach Kilkee, machten dort eine Pinkelpause und entschieden uns dann, auf dem Besucherparkplatz der Cliffs of Moher zu übernachten. Noch am selben Abend, nachdem wir ein feines zNacht gekocht haben, liefen wir hoch zu den Klippen. Da war es 20:30 Uhr und es hatte glücklicherweise kaum mehr Touristen. Wir hatten eine der meistbesuchten, touristischen Plätze Irlands fast für uns alleine. Wir hofften auf einen schönen Sonnenuntergang, aber es war mal wieder zu bewölkt dafür. Aber trotzdem allemal wunderschön.

Am Dienstag standen wir um 07:00 Uhr auf, weil wir nochmals zu den Klippen wollten in der Hoffnung, dass es am Morgen immer noch nicht zu viele Leute hat. Erst schauten wir uns die Ausstellung im Besucherzentrum an, wo wir viele Informationen über die Flora und Fauna, die Geschichte des Tourismus (diese begann hier übrigens Anfangs 19. Jahrhundert.), die Geologie und vieles mehr erhielten. Danach gingen wir raus zu den Klippen. Am Vorabend hielten wir uns an der rechten Seite, also gingen wir diesmal nach links. Eine gute Idee, denn dort trafen wir auf einen Mitarbeitenden der Cliffs, der uns über ein Fernglas die Puffins zeigte. Ihr wisst noch, die süssen Vögel, die wir auch bei der Skellig-Michael Insel sehen konnten. Auch hier hat es insgesamt 60'000 Nester, aber von vielen verschiedenen Vögel. Durch den Guide erfuhren wir auch, dass es von hier aus viele Wale und Riesenhaie zu sehen gibt. Nur hatten wir an diesem Tag trotz gutem Wetter kein Glück.

Insgesamt verbrachten wir etwa 2.5 Stunden hier und nach einem Kaffee fuhren wir weiter Richtung Burren, einem riesigen Karstgebiet. Aber erst hielten wir bei der Höhle von Doolin, etwa 15 Minuten von den Cliffs entfernt. Diese Höhle wurde 1952 von zwei jungen waghalsigen Männern mehr durch Zufall entdeckt. Sie liefen einfach einem Bach entlang und dort, wo dieser unter einem Felsen verschwand, fingen sie an ein Loch zu buddeln und krochen in diesem einfach weiter. 2.5 Stunden später standen sie in einer riesigen Kammer und entdeckten dort den grössten Stalaktit der Nordhalbkugel und drittgrössten Weltweit. Diesen wollten wir natürlich auch bestaunen. Und das Teil ist tatsächlich riesig. Experten schätzen ihn auf rund 10 Tonnen bei einer Länge von 7.3 Meter. Und seit der Entdeckung vor nun 70 Jahren, ist der Stalaktit um stolze 1 cm gewachsen! Wie lange der also schon von Decke hängt, kann man sich kaum vorstellen, aber wohl seit ein paar tausend Jahren.

Nach dem Besuch assen wir im Restaurant Monk’s in Ballyvaughan ein mega feines zMittag (in der Pfanne gebratener Lachs) und fuhren dann nach Galway, wo Sarah’s Gotti Una mit ihrer Familie wohnt. Dort blieben wir zwei Nächte.

Am Mittwoch fuhren wir mit Una ins Städtchen und schauten uns dieses an. Es ist ziemlich praktisch, einen einheimischen Tourguide für sich alleine zu haben. Über Galway selber, geschichtliches und detailliertes, können wir euch dennoch nichts gross erzählen. Am besten nehmt ihr den Ort aber auf eure Besuchsliste auf und schaut ihn euch selber ein. Es ist wirklich ein schönes kleines Städtchen, aber mit viel Leben.

Am Donnerstag hiess es dann auch schon wieder Abschied zu nehmen. Wir wollten an diesem Tag auf Inishmore fahren, die grösste Insel der Aran Island. Fast eine Stunde mussten wir fahren, um nach Rossaveel zu kommen, von wo die Fähre startet. Und heute hiess es wieder mal die Velos auspacken. Die Fahrt auf die Insel dauert etwa 30 Minuten. Dort angekommen wimmelte es bereits von vielen Tagestouristen, die sich fast alle ein Fahrrad mieteten. Zum Glück hatten wir unsere eigenen, so konnten wir einfach direkt losfahren. Unser erster Halt war ein kleiner Strand, von wo man die Seelöwen-Kolonie sehen könnte. Ganze zwei Stück haben wir entdeckt. Weiter fuhren wir auf die andere Seite der Insel, zu einem uralten Fort namens Dún Aonghasa. Der innerste Ring wurde wohl schon 3000 Jahre v.C. errichtet. Ausserdem befindet er sich wirklich direkt an der Klippe. Besonders mit den Veloschuhen mussten wir aufpassen, nicht zu weit nach vorne zu gehen, denn die Klippen fallen hier ein paar Meter steil ab, logischerweise. Aber wer weiss, wie es hier vor 5000 Jahren ausgesehen hat.

Nach dieser Besichtigung ging’s weiter zum Wormhole, einem natürlichen, rechteckigen Wasserbecken innerhalb einer Steinformation direkt an der Küste. Eine sehr imposante Ansicht. Hier fand vor ein paar Jahren übrigens auch ein Wettbewerb des Red Bull Cliff Diving, also dem Klippenspringen, statt. Würden wir uns ehrlich gesagt nicht trauen.

Nun war es langsam Zeit, zurück zum Hafen zu fahren. Im Hauptort Kilronan stärkten wir uns mit Kaffee und Glacé und holten uns noch lokal gemachten Chocolate Fudge. Die Rückfahrt mit der Fahre war lustig. Das Wetter war nach wie vor sehr schön, der Wind gab einige Wellen her und das Schiff schaukelte hin und her. Manchmal spritzte das Wasser über die Reling und die Leute, die dort standen, wurde nass. Zurück auf dem Festland fuhren wir etwa 20 Minuten gen norden und fanden dort ein kleines Plätzchen neben der Strasse, direkt an einem Fluss. Nur ein anderer englischer Camper stand dort und wir genossen in Ruhe die letzten Sonnenstrahlen.

Heute Freitag hatte der Wecker gegen uns keine Chance. Für uns ein wenig spät (es war 09:00 Uhr) standen wir auf und machten uns bereit für unsere Fahrt durch Connemara, einer schönen wilden Region im Westen. Die Landschaft war definitiv anders als das, was wir bis jetzt gesehen haben. Hier gab es viele Berge und Seen, die Strassen waren viel offener, aber auch nicht schöner zum Fahren. Einerseits machte es Spass, diese hügeligen Strassen zu fahren, andererseits empfiehlt es sich auch nicht, während dieser Zeit etwas trinken zu wollen. Auch hatte es viel weniger Gebüsch überall, und vor allem weniger Verkehr und weniger Menschen. Nach all den touristischen Attraktionen tat es gut, mal ein bisschen Abseits zu sein. Erst fuhren wir an den beiden Seen Derryclare Lough und Lough Inagh vorbei, dann wieder westlichen gegen die Küste. Unser Mittagessen hatten wir in Clifden, von wo wir über eine andere Strasse wieder ein Teilstück zurückfuhren, um dann weiter nach Norden zu fahren. Diese Strasse führte uns zum Killary Fjord, einer von drei Fjords in Irland. Weil wir Touristen sind, hielten wir an einem Aussichtspunkt an und bestaunten diesen. Ein kleiner Vorgeschmack auf was uns später in Norwegen erwarten wird. Der Fjord ist übrigens auch die Grenze vom County Galway zum County Mayo. Auch hier war die Landschaft offener und verlassener, mit Bergen und vielen Schafen auf der Strasse. Diese Fahrt haben wir definitiv genossen.

Unseren Bus haben wir heute Abend direkt am Strand geparkt. Ein wirklich wunderschöner Platz, und wir sind weit und breit die einzigen.

Short:

On Sunday, we wanted to drive along the Dingle Peninsula. Our first stop was Coumeenoole Beach, right next to Dunmore Head, the most westerly point of Ireland. By the way, it was also the shooting location of a Star Wars movie.

After a loop we drove back to Dingle and after lunch across the notorious Conor Pass to the north. The Pass was a tough one, because for several hundred meters the road is so narrow that it is almost impossible to cross vehicles. Well, we got through it. Afterwards we went to a nice quiet camping in the middle of the woods near Limerick.

On Monday we visited King John's Castle in Limerick, a castle from the 13th century. The museum is very detailed and interesting, we definitely recommend a visit. Afterwards we walked a few streets of the city itself before continuing our route. We decided to spend the night directly in the visitor parking lot of the Cliffs of Moher. That same evening, after having cooked a nice dinner, we walked up to the cliffs. It was 8:30 p.m. and fortunately there were hardly any more people. We had one of the most visited tourist spots in Ireland almost to ourselves. We hoped for a nice sunset, but it was too cloudy for that. But still beautiful.

On Tuesday we got up at 7:00 a.m. because we wanted to go to the cliffs again in the hope that there would still not be too many people in the morning. First, we looked at the exhibition in the visitor centre, then we walked up to the cliffs. There we also met a guide who showed us the puffins (you remember, the cute birds) through binoculars. Here too are 60'000 nests, but from many different birds. From the guide we also learned that there are a lot of whales and basking sharks to be seen from here. But we were not lucky that day despite the good weather. In total, we spent about two and a half hours here, and after a coffee, we continued towards Burren. But first we stopped at Doolin Cave, about 15 minutes from the Cliffs. It was discovered with lots of luck in 1952 by two young men. Inside there is a huge chamber containing the largest stalactite in the northern hemisphere and third largest in the world: 7.3 metres long, probably 10 tons and x-thousand years old.

After this visit and a stop for lunch we went straight to Galway, to Una and Jim.

On Wednesday we drove into town with Una. It's quite convenient to have a local tour guide for yourself. We can't tell you much about Galway itself, history and detailed, but it's best to put the place on your visit list and take a look at it yourself. It's a really nice little town, but very alive.

On Thursday it was time to say goodbye again. On that day we wanted to go to Inishmore, the largest island of the Aran Islands. It was time to take out our bikes again. The island was quite full of day tourists, but nevertheless we were able to look at some points: Two sea lions we saw, Dún Aonghasa, an ancient fort which probably has been there since 3000 BC and the Wormhole, a natural, rectangular water basin within a rock formation right on the coast. A very impressive view. A few years ago, by the way, a Red Bull Cliff Diving competition took place here. Frankly, we wouldn't dare. Afterwards, it was time to go back to the harbour and after a coffee we went on the ferry, which took us back to the mainland.

Today, Friday, we drove through Connemara, a beautiful wild region in the west. The scenery was definitely different from what we've seen so far. There were lots of mountains and lakes, the roads were much more open, but not attractive to drive. On one hand it was fun to drive these bumpy roads, on the other it is not advisable to want to drink during this time. Also, there was a lot less bushes everywhere, and especially less traffic and fewer people. After all the tourist attractions, it was good to be a bit off for a while.

We parked our bus right on the beach tonight. It's a really beautiful place, and we're the only ones far and wide.

Long:

On Sunday, we woke up to light rain. Today, as said, we wanted to go down the Dingle Peninsula. Our first stop was Coumeenoole Beach, a beach right next to Dunmore Head, the most westerly point of Ireland. But we only learned that when we drove past it. Incidentally, it was also the shooting location of a Star Wars movie. This we also only found out on the spot, we are neither Star Wars fans nor has Sarah ever seen a movie of it.

After a loop, we drove back to Dingle, had lunch there, and then continued north, over the Conor Pass. The first thing we saw were warning signs. No RVs, no more than two tons and no more than six feet wide. Sarah, the born scaredy cat, would have turned around. But Luke's action vein made us continue. The Conor Pass is famous for being very narrow during a short stretch, we even read about an overhanging passage on the Internet, but we didn't notice it. Funnily enough, the Conor Pass was completely hidden in the fog while we were walking in the warm sunshine in Dingle. So, we couldn't see what was coming at us. And then the bottleneck got really interesting. But the main problem with this crossing of vehicles was that most drivers simply can't reverse. Imagine the chaos in high season when several vehicles have to reverse. Well, after a few hundred meters, we were through that. Afterwards we headed towards Limerick. We spent the night at a campsite in the middle of the woods, about 20 minutes from the city. It was beautifully quiet, the last raindrops dripping from the leaves and the birds chirping.

On Monday we visited King John's Castle in Limerick, a very well-preserved castle dating back to the 13th century. The history of this is as long as the journey home in traffic jams on the motorway. But the museum is very detailed and interesting and we definitely recommend a visit. After the visit we ran a few streets of the city itself, before we decided to continue our journey. We drove a short detour to Kilkee, made a pee break and then decided to spend the night in the visitor parking lot of the Cliffs of Moher. That same evening, after we had a nice dinner, we walked up to the cliffs. It was 8:30 p.m. and fortunately there were hardly any more tourists. We had one of the most visited tourist spots in Ireland almost to ourselves. We hoped for a nice sunset, but it was too cloudy for that. But still beautiful.

On Tuesday we got up at 07:00 o'clock, because we wanted to go to the cliffs again in the hope that there are still not too many people in the morning. First, we looked at the exhibition in the visitors centre, where we got a lot of information about the flora and fauna, the history of tourism (it started here at the beginning of the 19th century), geology and much more. Then we went out to the cliffs. The night before, we kept to the right, so this time we went to the left. That was a good idea, because that's where we met a Cliffs employee who was showing us the puffins through binoculars. You remember, the cute birds that we saw at Skellig-Michael Island. Here, too, are 60'000 nests, but from many different birds. From the guide we also learned that there are a lot of whales and basking sharks to be seen from here. However, we were not lucky that day despite the good weather.

In total, we spent about two and a half hours here, and after a coffee, we continued towards Burren, a huge karst landscape. But first we stopped at Doolin Cave, about 15 minutes from the Cliffs. This cave was discovered by two young, reckless men in 1952, more by luck. They just walked along a creek, and where it disappeared under a rock, they started digging a hole, and they just kept crawling through it. And two and a half hours later, they were standing in a huge chamber, and they discovered the largest stalactite in the northern hemisphere and third largest in the world. And of course, we wanted to have a look at that. And it's actually a huge piece. Experts estimate it to be around 10 tons at a length of 7.3 meters. And since its discovery 70 years ago, the stalactite has grown by a whopping 1 cm! So how long it has been hanging from the ceiling is hard to imagine, but it has been for a few thousand years.

After the visit we had a delicious lunch (pan-fried salmon) at the restaurant Monk's in Ballyvaughan and then we drove to Galway to Una and Jim. There we stayed two nights.

On Wednesday we drove to the town with Una. It's quite convenient to have a local tour guide for yourself. We can't tell you much about Galway itself, history and detailed, but it's best to put the place on your visit list and see it for yourself. It's a really nice little town, but very alive.

On Thursday we had to say goodbye again. On that day we wanted to go to Inishmore, the largest island of the Aran Islands. We had to drive almost an hour to get to Rossaveel, from where the ferry departs. And today we wanted to use our bicycles again. The journey to the island takes about 30 minutes. Once there, it was already teeming with many day tourists, almost all of whom rented a bicycle. Luckily, we had our own, so we could just go straight away. Our first stop was a small beach, from where you could see the colony of sea lions. We discovered two of them. Then we went to the other side of the island, to an ancient fort called Dún Aonghasa. The inner ring was probably built already 3000 years BC. Besides, it is located right at the edge of the cliff. Especially with the bicycle shoes, we had to be careful not to go too far forward, because the cliffs here drop a few meters steeply, logically. But who knows what it looked like here 5,000 years ago.

After that, we went to the Wormhole, a natural, rectangular pool of water inside a rock formation right on the coast. A very impressive view. It was also the site of a Red Bull Cliff Diving competition a few years ago. Frankly, we wouldn't dare.

Now it was time to go back to the harbour. In the main town of Kilronan we refreshed ourselves with coffee and ice cream and got some locally made chocolate fudge. The return trip was fun. The weather was still very nice, the wind caused some waves and the ship rocked back and forth. Sometimes the water splashed over the railing and the people standing there got wet. Back on the mainland we drove about 20 minutes north and found a small spot next to the road, right by a river. Only another English camper stood there and we enjoyed the last rays of sunshine in peace.

Today the alarm clock didn't stand a chance against us. For us a little late (it was 09:00 am) we got up and got ready for our drive through Connemara, a beautiful wild region in the west. The scenery was definitely different from what we've seen so far. There were many mountains and lakes here, the roads were much more open, but not nicer to drive. On one hand it was fun to drive these bumpy roads, on the other it is not advisable to drink during this time. It also had much less bushes everywhere, and especially less traffic and fewer people. After all the tourist attractions it was good to be a bit off. First, we drove past the two lakes Derryclare Lough and Lough Inagh, then again west towards the coast. We had our lunch in Clifden, from where we drove back over another road and then continued northwards. This road led us to Killary Fjord, one of three fjords in Ireland. Because we are tourists too, we stopped at a viewpoint and marveled at it. A little foretaste of what awaits us later in Norway. The fjord, by the way, is also the border between County Galway and County Mayo. Here, too, the landscape was more open and deserted, with mountains and lots of sheep on the road. We definitely enjoyed this ride.

We parked our bus right on the beach tonight. It's a really beautiful place, and we're the only ones far and wide.   

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