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Bye Ireland, Hello Scotland

Veröffentlicht: 03.06.2023

Es ist schon wieder eine ganze Woche verstrichen seit unserem letzten Eintrag. Eigentlich haben wir uns gerade wegen den letzten zwei Beiträge vorgenommen, etwas regelmässiger einen Bericht zu schreiben, damit die Texte nicht ganz so lange sind. Denn es braucht wirklich viel Zeit, all die Beiträge zu schreiben und gewisse Sachen wieder nach zu googlen. Versteht uns bitte nicht falsch, es macht Spass und nach der Reise werden wir dankbar sein für all die Berichte.

In erster Linie sind wir unterwegs um zu Reisen und etwas zu Erleben. Dennoch wollen wir euch ja auch daran teilhaben lassen. Nur soll dies auch nicht zu einer Verpflichtung werden. Und gerade jetzt, wo wir bei wunderschönem Sonnenschein bereits am Nachmittag auf einem hübschen Camping direkt an einem Fjord in den schottischen Berger sind, ist die Motivation etwas klein, einen sechs A4-seitigen Text in zwei Sprachen zu schreiben. Deshalb haben wir uns beim jetzigen Beitrag entschieden, uns etwas knapp zu halten. Das heisst hier: für die einen zu kurz, für die anderen immer noch viel zu lange. Dafür haben wir hoffentlich beim nächsten Mal zeitlich eine weniger grosse Lücke, damit wir wieder ausführlicher schreiben können.

Nun denn, letzten Samstag, 27. Mai, sind wir von diesem schönen Strand, Fahy Beach, in den Westen des County Mayo’s gefahren. Ganz aussen befinden sich die Achill Islands. Dort haben wir unser zMittag gegessen und die Insel wie eine 8 befahren. Wie alle anderen Punkte auf Irland, bietet auch diese kleine Nebeninsel sehr viele schöne Orte.

Zurück auf dem Festland sind wir an einem Stück in den Norden zu den Céide Fields gefahren. Diese Fields sind ein neolithisches Feldsystem, also eine Siedlung aus der Jungsteinzeit. Die Fields wurden 1930 von einem Torfstecher entdeckt, aber als archäologische Stätte erst ab den 1970er bekannt. Sie gehören weltweit zu den grössten bisher entdeckten Feldsystemen. Da wir 45 Minuten vor Schliessung eintrafen, konnten wir das Museum nur noch von Innen besichtigen, dafür gratis.

Nach den Fields sind wir direkt nach Sligo gefahren.

Am Sonntagmorgen war Surfen angesagt! Um 09:30 Uhr gings los und wir stürzten uns mit unseren warmen Neopren in die Wellen. Lukas konnte schon vor 10 Jahren auf Hawaii erste Surferfahrung sammeln, während es für Sarah das erste Mal war. Surfen ist zwar schwierig, macht aber unglaublich Spass. Vielleicht war es nicht das letzte Mal in diesen Ferien. An Stränden mangelt es auf unserer Reise ja nicht.

Unser Mittagessen nach dem Surfen nahmen wir an einem Foodfestival auf dem kleinen Flughafen ein. Das findet dort übrigens jeden Sonntag statt, ziemlich cool. Und als ob wir noch nicht genug Sport gemacht hätten, liefen wir am Nachmittag noch auf den Hügel Knocknarea, auf dem das Grab von Queen Maeve liegen soll, einem ziemlichen grossen Haufen Steine. Queen Maeve war eine zentrale Figur der keltischen Mythologie, eine schöne und kriegerische Königin von Connacht.

Am Montag führte uns unser Weg weiter nach Donegal. Wir entschieden uns, den County von unserer Reise mehr oder weniger auszulassen, also die Küste nicht mehr mitzunehmen. Nachdem wir das Städtchen Donegal kurz angeschaut haben, fuhren wir weiter nach Malin Head, dem nördlichsten Punkt der irischen Insel. Wir spazierten noch raus auf einen Aussichtspunkt und um etwa 19:00 Uhr waren wir bei Freunden der Familie von Sarah zwei Dörfer weiter zum Abendessen und schlafenbleiben eingeladen.

Dann hiess es am Dienstag der Republik Irland auf Wiedersehen zu sagen und nach Nordirland zu fahren. Die Grenze haben wir übrigens total unbemerkt innerhalb eines Wimpernschlags überquert. Zum Zmittag gingen wir in das erste Städtchen Derry/Londonderry. Es war eine hübsche Stadt, ein Spaziergang den alten Stadtmauern entlang lohnt sich. Doch nach 2 Stunden reisten wir weiter zum Giant’s Causeway. Für alle, die diesen wunderbaren und interessanten Naturschauplatz mal besichtigen wollen: Eintritt müsst ihr nur bezahlen, wenn ihr ins Visitor’s Center wollt. Zu den Steinen selbst nicht, lauft einfach direkt auf den Fussweg. Wir gingen erst einem einfachen Wanderweg entlang, der oberhalb der Klippe verlief und uns so eine herrliche Aussicht bot. Später mussten wir etwa 160 Treppen runtersteigen und kamen dann so zu den bekannten sechseckigen Steinen und Säulen selbst. Wirklich sehr interessant.

Am Mittwoch besuchten wir als erstes die Dark Hedges, einer von Menschen erschaffenen Buchenallee aus dem 18. Jahrhundert, Übrigens sehr bekannt aus der Game of Thrones Serie. Hübsch anzusehen, aber gar nicht so spektakulär.

Unser zMittag assen wir in Antrim am grossen See Lough Neagh und fuhren dann weiter nach Belfast. Dort trafen wir zwei Freunde aus der Schweiz, mit denen wir erst auf den Cave Hill wanderten und von dort eine tolle Aussicht über die Stadt hatten, und am Abend dann in Belfast selbst noch zNachtessen waren. Den Abend liessen wir bei Gin und Bier im bekannten Crown Liquor Saloon ausklingen. Schon bei unserer Ankunft in der Stadt am frühen Abend fanden wir, dass die Stadt für unseren Geschmack zu quirlig ist, mit sehr vielen komischen Menschen. Viele besoffene Gruppen, Frauen und Männer der Sorte, die schon ein grosses Alkoholproblem zu haben scheint. Uns gefiel die Stadt gar nicht.

Am Donnerstagmorgen dann wollten Lukas und ich das Titantic Museum besuchen, bevor wir am Nachmittag eine Fähre nach Schottland genommen hätten. Um 10:15 Uhr waren wir dort und wurden auf 12:20 Uhr vertröstet, das Museum sei derzeit ausgebucht! Vielleicht waren wir etwas naiv, aber um diese Zeit hätten wir das nicht erwartet. Nun war die grosse Frage, was machen wir? Eine HopOn-HopOff Tour machen? Eine Free-Walking Tour? Sarah schaute sich den Fährfahrplan an und dann ging es plötzlich ganz schnell. Um 11:30 Uhr legt eine Fähre ab! Während wir also durch die Stadt zum Hafen fuhren, buchte Sarah im Internet die Fähre. 5 Minuten nach Beginn des Verlads erreichten wir die Docks und pünktliche legte die Fähre ab. Wir waren irgendwie froh, es fühlte sich fast an, als wären wir aus der Stadt geflüchtet.

So sind wir am Donnerstagabend in Schottland eingetroffen und wir fühlten uns schon viel wohler. Wir fuhren 2 Stunden direkt nach Glasgow und verbrachten den Abend dort. Die Stadt war sehr interessant, viel Altes und Neues direkt nebeneinander.

Am Freitag sind wir erst nach Oban gefahren, ebenfalls 2 Stunden und sind seit dem Nachmittag in der Nähe von Glencoe auf einem wie schon erwähnt hübschen Campingplatz und haben einfach mal nichts gemacht.

Dafür sah es heute Samstag ganz anders aus. Um 05:00 Uhr standen wir auf, denn wir wollten den unaussprechlichen Aonach Eagach-Grat wandern bzw. kraxeln. Um 06:30 Uhr starteten wir beim Parking. Die Sonne stand schon hoch, schliesslich war sie tatsächlich schon um 04:00 Uhr aufgegangen. Sarah hatte schon eine leichte Vorfreude, denn als Fan des Films Braveheart konnte sie bald auf dem Hügel stehen, wo ihre Lieblingsszene im Film stattfindet (wer auf YouTube die kurze Sequenz anschauen will sucht am besten nach «Braveheart Scene The Legends Spread»). Tatsächlich erwartete uns dieser kleine Fels schon beim ersten Gipfel, Am Bodach, bei einer wahnsinnig schönen Aussicht. Die Seen, die Berge… Schottland ist wirklich atemberaubend schön. Und es war wunderbar, endlich diese Sicht in Echt zu sehen, und nicht immer nur für 5 Sekunden im Film.

Von nun an hiess es Kraxeln. Der Grat war aber für uns ziemlich einfach, er bewegte sich im T4, T5 Bereich, bis auf eine kleine Schlüsselstelle die «Crazy Pinaculars» genannt wird. Doch diese sah auf den Fotos schlimmer aus als sie ist.

Lange Rede kurzer Sinn: Nach knapp 7 Stunden kamen wir wieder unten im Tal an, doch ziemlich müde. Nun geniessen wir den Nachmittag noch auf dem Camping und lassen es uns einfach gut gehen.

It's been another week since we last posted. Actually, because of the last two posts, we've decided to write a little bit more regularly so that the texts aren't quite as long. Because it really takes a lot of time to write all the posts and google things again. Please don't get us wrong, it's fun and after the trip we'll be grateful for all the reports.

First and foremost, we are on the road to travel and to experience something. But we also want you to be part of it. But we do not want this to become an obligation. And just now, when we are on a nice campsite right next to a fjord in the Scottish Mountains, there is little motivation to write a six-page A4 text in two languages. That is why we have decided to keep it a little short in this article. That means that for some it is too short, for others it is still far too long. But I hope that next time we will have a smaller time gap so that we can write in more detail again.

Well, last Saturday, May 27th, we drove from this beautiful beach, Fahy Beach, to the west of County Mayo. On its very outside are the Achill Islands. We had lunch there and drove around the island in a figure eight. Like all the places in Ireland, this small side island has a lot of beautiful places.

Back on the mainland, we drove north to the Céide Fields. The Céide Fields are a Neolithic field system, a settlement from around 4000 BC. The Fields were discovered by a peat digger in 1930, but not known as an archaeological site until the 1970s. They are among the largest field systems in the world. Since we arrived 45 minutes before closing time, we could only visit the inside part of the museum but free of charge.

After the Fields we went straight to Sligo.

On Sunday morning, we went surfing! At 9:30 a.m., we started and jumped into the waves with our warm neoprene. Lukas had the first surfing experience in Hawaii 10 years ago, while it was Sarah’s first time. Surfing is difficult, but it is incredibly fun. It may not be the last time this holiday. There are enough beaches on our trip.

After surfing, we had lunch at a food festival at the small airport. By the way, it takes place every Sunday, pretty cool. And as if we hadn't done enough exercise, in the afternoon we walked to Knocknarea Hill, where Queen Maeve's tomb is supposed to be, a pretty big pile of rocks. Queen Maeve was a central figure in Celtic mythology, a beautiful and warlike Queen of Connacht.

On Monday we continued to Donegal. We decided to leave the county out of our trip, so we didn't take the coast anymore. After having a short look at the town of Donegal, we continued to Malin Head, the most northerly point of the island of Ireland. We walked out to a viewpoint and at about 7 p.m. we were invited to friends of the family of Sarah two villages further to dinner and stay overnight.

Then, on Tuesday, we had to say goodbye to the Republic of Ireland and go to Northern Ireland. Incidentally, we crossed the border completely unnoticed within the blink of an eye. For lunch, we went to the first town Derry/Londonderry. It was a pretty town, a walk along the old city walls is worthwhile. But after 2 hours we drove on to the Giant's Causeway. For those of you who want to visit this beautiful and interesting natural site, you only have to pay the entrance fee if you want to visit the Visitor's Center. You don’t pay to go to the rocks themselves, just walk straight to the footpath. We first followed a simple hiking trail that ran above the cliff and gave us a wonderful view. Later we had to go down about 160 stairs and then we got to the famous hexagonal stones and pillars themselves. Very interesting indeed.

On Wednesday, our first visit was the Dark Hedges, an eighteenth-century man-made beech avenue, very famous from the Game of Thrones series, by the way. Nice to look at, but not so spectacular.

We had lunch in Antrim at the big lake Lough Neagh and then drove to Belfast. There we met two friends from Switzerland, with whom we first hiked to Cave Hill and from there had a great view over the city, and in the evening, we had dinner in Belfast. We ended the evening with gin and beer in the famous Crown Liquor Saloon. As soon as we arrived in the city early in the evening, we found that the city was too lively for our taste, with lots of strange people. Lots of drunk groups, women and men of the kind who seem to have a big problem with alcohol. We didn't like the city.

Then on Thursday morning Lukas and I wanted to visit the Titantic Museum before we would take a ferry to Scotland in the afternoon. We were there at 10:15 a.m. but the museum was fully booked at the moment! Next entry would be at 12:20. Maybe we were a little naive, but we didn't expect it at that time. So, the big question was, what do we do? Do a hop-on-hop-off tour? Do a free-walking tour? Sarah looked at the ferry timetable, and then all of a sudden, everything went very fast. At 11:30 a.m., a ferry would leave! So, as we were driving through the city to the harbour, Sarah booked the ferry on the Internet. 5 minutes after the start of the loading we reached the docks and the ferry left on time. We were kind of happy, it almost felt as if we had escaped from the city.

So, we arrived in Scotland on Thursday night and we felt much more comfortable. We drove two hours straight to Glasgow and spent the evening there. The city was very interesting, lots of old and new right next to each other.

On Friday we went to Oban, also a 2-hour drive, and in the afternoon, we arrived to a nice campsite near Glencoe and have done nothing.

But today it was very different. At 5:00 a.m. we got up, because we wanted to hike or climb the unpronounceable Aonach Eagach ridge. At 6:30 a.m. we started at the parking lot. The sun was already up, as it has actually risen at 4:00 a.m. Sarah had a slight anticipation because, as a fan of the movie Braveheart, she was soon able to stand on the hill where her favourite scene in the movie takes place (if you want to watch the short sequence on YouTube, you should look for "Braveheart Scene The Legends Spread"). In fact, this little rock was waiting for us at the very first peak, Am Bodach, with an insanely beautiful view. The Lakes, the Mountains… Scotland is really breathtakingly beautiful. And it was wonderful to finally see that view in real life, and not just for five seconds in the movie.

From now on, it was time to scramble. But the line was pretty easy for us, moving in the T4, T5 area, except for a small key point called "Crazy Pinaculars.", around Grade II scrambling. But this one looked worse in the photos than it is.

Long speech in short: After about 7 hours we arrived back down in the valley, but quite tired. Now we enjoy the afternoon on the campsite and let ourselves be just fine.

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