Sihanoukville - leider keine Reise mehr wert ...
Nach der einigermaßen langen Nacht mit wenig und eher ruckligem Schlaf war ich also erstmal noch relativ müde am nächsten Zielort in Sihanoukville angekommen. Vom Hafen, wo sich...


Veröffentlicht: 14.02.2025
































Nachdem der Aufenthalt in Sihanoukville ja nun keine tolle Urlaubsstimmung - wie ansonsten bei all meinen vorherigen Stationen - aufkommen ließ, war ich dann froh von dort abzureisen. Ich hatte meinen Planungen entsprechend den letzten Tag fast ausschließlich in dem Gelände meiner Unterkunft zugebracht und dabei meine nächsten Stationen geplant und gebucht, viel gelesen und war auch etwas am und im Pool. Eigentlich gab es nur eine kleine abendliche Runde durch die Stadt unweit meiner Herberge zur Nahrungssuche. Aber selbst diese endete letztendlich entgegen ursprünglicher Absicht damit, dass ich mir mein Essen habe liefern lassen... Nach dem Aufstehen, Käffchen und etwas trockenem Frühstücksbrot packte ich also die letzten Dinge in Sihanoukville zusammen und schnappte mir das erste Tuk-Tuk vor meiner Tür, das mich zum Hafen bringen sollte. Dort fand ich schnell mein Fährunternehmen und nach 45-minütiger Reise mit dem Schnellboot bin ich nun auf der Insel Koh Rong angekommen. Hier ist karibisch blaues Meer und auch eine unglaublich tiefenentspannte Grundstimmung. Dies bemerkte ich auch gleich als ich in meine Herberge für die nächsten fünf Nächte eincheckte... Da sich mein Shampoo während der Überfahrt über meine Reiseapotheke ergossen hatte und ausgelaufen ist, war ich erstmal 30 Minuten damit beschäftigt, dieses Malheur zu beseitigen, wobei alle Medikamentenverpackungen durchgeweicht im Müll gelandet sind. Das schafft auch Platz im Rucksack... Dann gings aber erstmal zu einer kleinen Runde über die Insel (die zweitgrößte Insel Kambodschas mit max. 15 km mal 9 km Ausmaßen und eine Fläche von 78 qkm) und dann saß ich am Traumstrand, habe mir lecker den Magen vollgehauen und etwas bei kühlem Fassbier mit seichter Strandmucke im Hintergrund das relaxte Inselflair genossen... Das wird sicher eine gediegene Zeit, dachte ich mir schon ... Für die Abendstunden versorgte ich mich noch mit dem geeigneten Insektenschutz , denn allerorts gibt's Warnungen vor den örtlichen Moskitos und Sandfliegen ... Abendlich bin ich denn etwas durch die Unmengen von Strandbars getingelt; hatte dabei ausreichend den Duft des einheimischen Moskitosschutzes aufgetragen, auch hier war wieder die tiefenentspannte Stimmung aufsaugbar. Auf dem Inselchen tummeln sich viele Backpacker und wohl einige Aussteiger ... Das Internet funktioniert hier nur punktuell und Strom soll wohl gelegentlich auch schon einmal aussetzen ... Aber das geht auch mal ohne ... Die erste Nacht war dann eher kurz ... Ab 2.30 Uhr krähte ein Hahn, aber irgendwie durchgängig bis um 5.30 Uhr. Irgendwann schien das einen Hund zu nerven, der dann kräftig an zu bellen anfing ... naja, damit kann ich leben, denn ich habe ja nur eingeschränkt feste Terminpläne, wo ich bei ausgeschlafenen Kräften sein müsste ... Aber irgendwie denke ich trotzdem, dass bei mir heute wohl Hähnchen auf der Speisekarte stehen wird, obwohl es da wohl den falschen treffen dürfte ... (nein, Hund wird es eher nicht ;-)) ...
