malia
Viel Spaß beim Lesen;)

Heiligabend in Hanoi und Flug nach Chistchurch (Neuseeland)

Hohoho,
wir hoffen ihr hattet ein schönes Fest mit euren Familien und Freunden. Wir sind am Heiligabend wieder aus dem schönen CatBa abgereist, um mit dem Bus über die Fähre zurück nach Hanoi zu fahren. Nachdem wir unser Hostel bezogen hatten gingen wir los zu einem deutschen Restaurant, wo es Schnitzel und Cordon Bleu mit Pommes und Bratkartoffeln gab, wobei das Paulaner Hefeweizen auch nicht fehlen durfte. Da die Straßen sehr voll waren und überall wegen Weihnachten Chaos herrschte, beschlossen wir, uns noch einmal eine letzte Massage zu gönnen. Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es noch auf Shoppingtour, wobei wir für gerade einmal 90€ 2 Paar Laufschuhe, eine Jacke, einen Rucksack, T-Shirts, Sporthosen und einen Pullover ergattern konnten. Natürlich konnte dieser Preis nur durch geschicktes verhandeln erreicht werden;) Nach dem hektischen Zusammenpacken fuhren wir mit dem Taxi zum Flughafen, wo es wenig später schon ab in die Lüfte Richtung China ging. Dort angekommen gingen wir noch ein letztes Mal asiatisch Abendessen, um den 6 stündigen Aufenthalt etwas zu verkürzen. Die weiteren Stunden mussten wir uns mit zensiertem Flughafeninternet abfinden (WhatApps ohne Bilder, alles was von Google kommt geht nicht (es kommt sehr viel von Google!!)). Auf dem 11 stündigen Nachtflug wurde fast die ganze Zeit verschlafen oder das Multimedia Angebot in Beschlag genommen. Am Flughafen in Christchurch ging es durch die strenge Grenzkontrolle, wo es absolut untersagt ist Lebensmittel jeglicher Art mitzubringen und sogar Wanderschuhe angegeben werden müssen (wegen dem Artenschutz). Wir überprüften unser Gepäck erneut (zum gefühlt 10. Mal) und gaben unsere Wanderschuhe an. Diese mussten wir dann bei der 1. Kontrolle auspacken und vorzeigen. An der nächsten Kontrolle ging das gesamte Gepäck durch einen Scanner, wobei Julias Rucksack aussortiert wurde. In den bangenden Minuten bis zum Öffnen der Tasche kamen schon alle möglichen Horrorszenarien in unsere Köpfe. Letzten Endes war es jedoch nur ein Glas Tigerbalsam, welcher im Scanner als Honig identifiziert wurde. Aus dem Flughafen raus zog Matthias dann seine Jacke an, in der sich wahnwitzigerweise ein Keks befand, den wir während einer Tour bekommen hatten. Nachdem dieser direkt im Mülleimer gelandet ist fuhren wir mit dem Bus in unser Hostel. Da die Zimmerpreise hier ungefähr 4x so teuer sind wie in Vietnam war schnell eines klar: ein Campervan muss her! Damit man hier auch in der Natur übernachten darf (Freedom Camping) und auf Stellplätze, auf welchen man nichts zahlen muss, muss das Auto "Self Contained" sein. Das heißt konkret mit eigener Toilette, Wasserversorgung für mindestens 2 Tage und natürlich viel teurer als eines ohne dieses Zertifikat. Da wir jedoch schon im Vorraus nach einem solchen Ausschau gehalten haben, konnten wir direkt am Abend noch einen Besichtigungstermin ausmachen und Probefahren. Der Nissan Elgrand fuhr sich ziemlich gut und auch sonst schien er in einem guten Zustand zu sein. Jedoch waren wir uns noch nicht gänzlich sicher über den Kauf, da dieser auch eine stolze Summe kostete. Bei einem Abendspaziergang zum Drive In des Burger Kings(:P) ließen wir uns die Sache noch einmal gründlich durch den Kopf gehen. Für den nächsten Morgen war eine weitere Besichtigung angesagt, jedoch hörten wir von diesen nichts mehr und als wir dann ein unschlagbares Angebot mit den Nissanbesitzern aushandeln konnten, schlugen wir direkt zu. 1 1/2 Stunden später, nach einem Frühstück und einem ganzen Bazen Geld abheben, war es dann auch schon soweit. Bei der Post wurde der Besitzerwechsel offiziell gemacht und der Nissan mit dem Namen "Charles" alias "Charlie" getauft. Nach ein paar Formalitäten, wie zum Beispiel der Versicherung, ging es dann zum nächsten Laden, um ihn direkt mit allem was man so braucht auszustatten und die Bettwäsche einmal zu waschen. Mit einer abendlichen Joggingrunde und wohlverdienten Aufwärmpizza beendeten wir den langen Tag und verbrachten die vorerst letzte Nacht in einem richtigen Bett. Am nächsten Morgen bei tollem Sonnenschein beschlossen wir dann noch, weil wir dazu noch nicht gekommen waren, die Innenstadt von Christchurch zu besichtigen, welche uns sehr gut gefiel. Dananch starteten wir unsere Route auf der südlichen Insel Neuseelands Richtung dem Lake Tekapo.
Bis dann,
Malia

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