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Vietnam (Tag 85- 91)

Veröffentlicht: 01.07.2025

Attraktion
War Remnants Museum
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Attraktion
Cu Chi Tunnels
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Attraktion
Bưu điện Trung tâm Sài Gòn
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Sehenswert
Bücherstraße
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Park
Riversidepark
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Bus
Bushaltestelle in Ho-Chi-Minh-Stadt → Mui Ne
Vietnam
Unterkunft
Hostel in Da Lat
2 Nächte · Hostel · Da Lat
Essen
vegetarisches Restaurant in Ho-Chi-Minh-Stadt
vegetarian · $ · Abendessen
Essen
Banh mi Restaurant in Mui Ne
Vietnamese · $ · Frühstück
Essen
indisches Restaurant in Da Lat
Indian · $ · Abendessen
Attraktion
Fairy Stream
Mui Ne, Vietnam
Attraktion
Fisherman Village
Mui Ne, Vietnam

Tag 85 Reise nach Ho-Chi-Minh

Morgens schwamm ich zuerst einige Runde im Pool, da dieser wirklich groß war und wir ihn noch nicht benutzt hatten. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und checkten aus. Zunächst machten wir einen kurzen Halt in einem Supermarkt und gingen nach dem Einkauf direkt zur Bushaltestelle weiter. Hier konnten wir auch schon in das Auto einsteigen. Die Fahrt bis zur Grenze dauerte fast eine Stunde. An der Kontrollstelle angekommen mussten wir uns erst den Ausreisestempel von Kambodscha geben lassen und danach ging es weiter zu den vietnamesischen Kontrolleuren. Diese drückten uns den Einreisestempel in den Pass und fragten, wie lange wir bleiben wollen, da man dort für 45 Tage ohne Visum bleiben darf. Das Einzige, was ein bisschen komisch gewesen war, dass uns Fieber gemessen wurde.

Mit einer „normalen“ Körpertemperatur durften wir über die Grenze nach Vietnam. Dort wurden wir von einem Minivan abgeholt und zu einer Bushaltestelle gebracht. Da wir noch etwas über eine Stunde Wartezeit hatten, gingen wir noch etwas essen. Bevor wir in den Bus einsteigen konnten, mussten wir zunächst einmal unsere Schuhe ausziehen und in einen Beutel packen. Erst dann konnten wir zu unseren Plätzen, die ganz hinten waren. Es war allerdings kein normaler Bus, sondern ein Schlafbus, der nur Betten und keine richtigen Sitzplätze hatte. Die Plätze waren aber ziemlich schmal bemessen, aber ich konnte mich gut hinlegen. Die komplette 8-stündige Busfahrt verbrachten wir im Liegen. Das einzige „Problem“ war nur die sehr kühl eingestellte Klimaanlage.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir gegen 22.00 Uhr in Ho-Chi-Minh an und fuhren von der Haltestelle aus mit einem Taxi zu unserer Unterkunft.

Tag 86 Ho-Chi-Minh

Unser Wecker klingelte um 8.30 Uhr, da es nur bis 9.00 Uhr Frühstück gab. Ich musste allerdings ziemlich lange vor dem Badezimmer warten, da es nur ein Badezimmer für alle Gäste gab. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um uns wieder einen Roller zu mieten. Wir konnten aber keinen Rollerverleih in der Nähe finden und entschlossen uns, einfach mit einem Grab-Fahrer (Grab ist eine App in Südostasien, über die man sich ein Taxi bestellen kann) zu den Sehenswürdigkeiten zu fahren. Wir riefen uns also beide einen Rollerfahrer, da das am günstigsten war. Als ich ihn bezahlen wollte und mein Geld zählte, griff mir der Fahrer in den Geldbeutel und nahm sich umgerechnet 5,- € heraus und fuhr weg. In dem Moment hätte ich am liebsten angefangen zu weinen, da ich auch noch komplett alleine war. Nach kurzer Zeit kam zu Glück auch Jan an. Nach diesem Schock war ich natürlich erstmal schlecht drauf und hatte keine Lust noch irgendetwas zu machen. Wir schauten uns trotzdem die rosa Kirche an und gingen weiter, um erstmal einen Kaffee zu trinken. Nach dem Kaffee ging es mir schon wieder besser und wir fuhren wieder mit Grab-Fahrern zu einem Markt. Diesmal klappte Mal alles super und mein Tag war gerettet! Auf dem Markt gab es mal wieder viele gefälschte Klamotten für wenig Geld. Anschließend liefen wir zu einem kleinen Restaurant um Banh mi zu essen. Das ist ein Baguette, welches mit Gemüse und normalerweise Wurst belegt ist, in unserem Fall dann Tofu. Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zu einem Kriegsmuseum. Hier erfuhr man wirklich viel über den Krieg zwischen Vietnam und den USA. Man sah allerdings auch viele verstörende Bilder, beispielsweise von ermordeten Kindern. Ein weiterer wirklich erschütternder Fakt waren auch die damaligen Giftangriffe der USA. Es wurden Bilder von den Menschen gezeigt, die mit dem Gift in Berührung gekommen waren. Das Erschreckendste für uns war zudem die Tatsache, dass das Gift noch bis zu weiteren vier Generationen lang Schäden anrichten kann. Wir sahen Bilder von Menschen mit schweren Behinderungen oder viele zusammengewachsene Zwillinge. Das alles machte einem nochmals die damalige Grausamkeit der USA in diesem Krieg bewusst.

Nach dem Museum gingen wir weiter zu einem Hochhaus mit vielen Cafés und Restaurants, um uns etwas zu trinken zu holen. Um die Bilder aus dem Museum zu verarbeiten setzten wir uns nach oben und genossen die Aussicht. Danach ging es für uns auch schon zum Abendessen.

Unser letzter Halt an diesem Tag war dann der Riversidepark. Er liegt direkt am Fluss, welcher von Hochhäusern umgeben war. Die Aussicht hier war wirklich schön und die Hochhäuser leuchteten in der untergehenden Sonne. Danach machten wir uns auf dem Heimweg.

Tag 87 Ho-Chi-Minh Stadt

An diesem Morgen machten wir uns zuerst auf den Weg zu einer Tankstelle, an der uns um 8.30 Uhr der Tourguide abholte. Die Fahrt zu den Cu chi Tunneln dauerte nämlich über eine Stunde. Wir hatten einen super netten Guide, der uns schon während der Fahrt einiges über Vietnam erzählte. Der erste Halt führte uns zu einem fabrikähnlichen Gebäude, in dem Menschen, welche eine Beeinträchtigung aufgrund des Krieges hatten, kunstvolle Gemälde herstellten. Uns wurde erklärt, wie sie alles herstellen. Zum Beispiel verwendeten sie Eierschalen oder Muscheln für die Bilder. Am Ende konnte man auch noch Gemälde kaufen, was leider für uns nicht möglich war, da wir diese ja auf unserer weiteren Reise hätten mitnehmen müssen. Danach ging es auch schon weiter zu dem Gelände, auf dem die Führung zu den Tunneln stattfand. Wir sahen die verschiedenen Tunnel, die sehr klein waren. Außerdem zeigte man uns verschiedene Fallen, welche im Wald aufgestellt waren, um die Amerikaner zu verletzen. Sehr interessant war auch, dass sie Schuhe hatten, bei denen die Sohlen falsch herum waren. So sah es also aus, als würden sie in die andere Richtung laufen. Wir hätten sogar noch mit Maschinengewehren schießen können, was wir aber nicht machen wollten. Ganz am Ende hätten wir auch nochmal in die Tunnel gehen können. Allerdings gingen wir nur noch mal durch den ersten Abschnitt, da es uns die anderen zu eng waren. Zum Teil waren sie noch nicht mal einen Meter hoch.

Nach der Tour fuhren wir wieder zurück in die Stadt und gingen erstmal etwas essen.

Als nächstes besichtigten wir noch das alte Post Office und die Bücherstraße. Ich blieb in der Bücherstraße standhaft und kaufte mir kein neues Buch!

Hinterher gingen wir noch einen viel zu teuren Kaffee bei Starbucks trinken. Übrigens gibt es hier an wirklich jeder Ecke einen kleinen Kaffeestand oder ein Café.

Anschließend ging es für uns erstmal zurück zum Hostel und wir machten eine kleine Pause. Nach der Pause war Jan zum Friseur gegangen und ich joggte eine Runde. Abends gingen wir in die Stadt, um dort etwas zu essen. Wir waren in einem kleinen und sehr schönen vegetarischen Restaurant, in dem ich mir Pho bestellt hatte, eine vietnamesische Nudelsuppe.

Tag 88 Reise nach Mui Ne

Nach dem Frühstück ging es für uns mit dem Taxi zur Bushaltestelle, an der wir sofort in den Bus einsteigen konnten. Wir hatten Glück, denn die Leute nach uns mussten auf kleinen Plastikstühlen im Gang sitzen. Nach einer Stunde Busfahrt machten wir eine kurze Pause und mussten in einen anderen Bus umsteigen. Das war dann mal wieder ein Sleeperbus. Die restliche Fahrt dauerte noch etwas über 2h. Nach insgesamt 3 ½ Stunden Fahrt kamen wir dann in Mui ne an. Nachdem wir unsere Sachen in die Unterkunft gebracht hatten, gingen wir Mittagessen. Zum Glück gab es hier viele vegane und vegetarische Restaurants. Es gab also mal wieder Bahn mi. Nach einer kurzen Pause in der Unterkunft gingen wir nochmal ins Fitnessstudio. Abends waren wir dann mal wieder auf einem Nightmarket.

Tag 89 Mui ne

Nach einem leckeren Banh mi zum Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Strand. Eigentlich wollten wir hier surfen gehen, aber die Wellen waren nicht gut genug. Deshalb entschieden wir uns, einfach nochmal an den Strand zu gehen. Nach dem Mittagessen ging es für uns dann schon weiter, da wir eine Tour gebucht hatten. Wir wurden von einem Jeep abgeholt und unser erster Stopp war der Fairy Walk. Dort läuft man durch einen kleinen Fluss, bis man an einen kleinen Wasserfall gelangt. Der Weg war nicht wirklich besonders schön gewesen, da immer mal wieder viel Müll an der Seite lag. Man konnte auch Bilder von Schlangen machen. Der Wasserfall am Ende war leider auch nicht sehr spektakulär. Auf dem Rückweg sahen wir noch einer kleinen Schlange, welche am Rand lag. Am Ende des Spaziergangs bekamen wir noch einen Mango Shake und es fing an zu regnen.

Anschließend fuhren wir weiter zum Fishermanvillage. Hier hielten wir nur kurz an, um Bilder von den Booten zu machen. Unser Weg führte uns weiter zu den weißen Sanddünen. Hier konnte man dann mit Quads über die Dünen fahren. Wir entschieden uns aber dagegen und liefen einfach ein bisschen herum. Der letzte Stopp war dann die roten Sanddünen, von denen wir ein paar Bilder machten und anschließend zurückfuhren.

Nach unserer Rückkehr gingen wir wieder auf den Nightmarket.

Tag 90 Reise nach Da Lat

Am Morgen ging es ein letztes Mal ins Restaurant zum Banh mi frühstücken. Danach machten wir uns mal wieder auf den Weg zur Bushaltestelle. Der Bus, wieder ein Sleeperbus, kam ein bisschen später. Die nächsten 5 Stunden gingen für mich relativ schnell vorbei, da ich während der Fahrt ein Buch lesen konnte. Die Straßen waren jedoch mal wieder katastrophal und es folgte ein Schlagloch nach dem anderen. In Da lat angekommen wurden wir mal wieder von Taxifahrern belästigt. Wir entschieden uns aber zum Hostel zu laufen, was sich als etwas anstrengend herausstellte. Es fing an zu regnen und wir mussten einen Berg hochlaufen. Als wir in unserem Hostel, was nur 4,-€ für 2 Nächte für uns beide gekostet hatte, eingecheckt hatten, gingen wir lecker indisch essen. Unsere Bäuche waren so voll, dass wir erstmal eine Pause im Hostel machen mussten. Am Abend ging es für uns dann nochmal ins Fitnessstudio.

Tag 91 Da Lat

Fast schon „traditionell“ gab es mal wieder Bahn mi zum Frühstück. Ich hatte wie immer kurze Klamotten an, merkte aber schon beim ersten Schritt vor der Tür, dass ich mich wieder umziehen musste. Ich zog also die einzigen langen Klamotten an, die ich dabeihatte. Da Lat lag etwas höher und war deshalb deutlich kälter als sonst. Es war nur etwa 20 Grad warm und dazu auch noch bewölkt. Mit einem geliehenen Roller fuhren wir zum Pongour Wasserfall, welcher über eine Stunde entfernt lag. Hier war es dann wieder wärmer und ich begann beim Gehen auf den ganzen Treppen wieder an zu schwitzen. Um zum Wasserfall zu gelangen, musste man nämlich einige Treppen hinunterlaufen. Der Ausblick war es aber wirklich wert und dieser Wasserfall sah wirklich spektakulär aus.

Danach machten wir uns auf den Weg zum nächsten Wasserfall. Wir hatten hierbei wirklich Glück mit dem Wetter, da eine Hälfte des Himmels komplett dunkel war und die andere fast wolkenlos. Der Elephant Wasserfall war nicht so besonders. Dafür war aber die riesige Statue einer Buddha-Frau wirklich cool. Anschließend ging es für uns in ein kleines Restaurant in der Nähe zum Mittagessen.

Nach dem Essen fuhren wir zu einem anderen Wasserfall, der jedoch in einem Resort war. Da uns der Eintrittspreis zu hoch war, fuhren wir also weiter in Richtung Da Lat.

Kurz vor der Stadt fing es zu regnen an. Wir hatten zwar Regenponchos dabei, wurden aber trotzdem ein bisschen nass. Wir tranken also schnell ein warmes Getränk in einem Café und fuhren dann zum Hostel. Hier nahm ich erstmal eine warme Dusche, da ich so durchgefroren war. Nach einer längeren Pause gingen wir nochmal auf den Nightmarket. Dieser gefiel mir aber nicht, da er viel zu voll war und eigentlich nur Kleidung und kleine Snacks verkauft wurden. Wir liefen also kurz über den Markt und gingen dann noch in ein Resauraunt.

Auf einen Blick

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Dauer
7 Tage
Wetter
Sommer · 20°C
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellKulinarischAbenteuerlich
  • War Remnants Museum in Ho-Chi-Minh-Stadt
  • Cu-Chi-Tunnel-Tour
  • Fairy Walk, weiße und rote Sanddünen bei Mui Ne
  • Pongour Wasserfall bei Da Lat
  • Bahn mi, Pho und vegetarische Restaurants
RegenponchoRollerRucksack
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