lenassurfingdiary

Vom Vollzeitjob zur Vollzeitsurferin! Eine Reise zum Genießen, Selbstfinden und Verwirklichen
Alle Artikel

Roadtrip zum Johanna Beach

Roadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachGrüne EinödeRoadtrip zum Johanna BeachRoad trippingRoadtrip zum Johanna BeachFarm neben Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachJohanna Beach IJohanna Beach IIRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachCastle CoveRoadtrip zum Johanna BeachRoadtrip zum Johanna BeachApollo Bay IApollo Bay IIApollo Bay III

Donnerstag, 2. Mai

Der Forcast für die Surfbedingungen sehen mau aus. Alle schnell zu erreichenden Strände zeigen nicht wirklich Wellen. Besser gesagt, it was flat like a pancake.

Aus diesem Grund schlug Kim vor in Richtung Apollo Bay aufzubrechen. Da meist bei niedrigem Swell in dieser Gegend die Wellen surfbar sind. Johanna Beach ist meist 3 ft höher als überall anders. Also ein Tagesausflug, da man meist nicht schneller als 80 km/h oder eher weniger fahren darf.

Na dann, Brote wurden geschmiert, Äpfel klein geschnitten und einige Smoothies vorbereitet, denn in dieser Gegend sind Supermärkte oder sogar Bistros Mangelware, besser gesagt es gibt keine. Auf uns wartete ein 150 km weiter Weg durch fast unbewohnte Gegenden und eine atemberaubende Fahrt durch den Otway Forest Park.

Da dann mal hoffen, dass sich der Weg lohnt.

Losgefahren sind wir bei einem regnerischen unangenehmen Wetter, je mehr wir uns aber Cape Otway nähern wandelt sich der Regen in Sonnenschein.




Vorbei an großen mir unbekannten Bäumen, nicht enden wollenden Feldern, erstreckt sich unser Weg in einer grünen Einöde.

Wo es in Torquay eher ausgetrocknet ist, ist die Gegend um den Otway Forest Park wunderschön grün. Nach dem letzten größeren Ort Winchelsea, den wir passiert haben, sind es nur einzelne Häuser, die während unserer Fahrt auftauchen. Ich frage mich, warum man soweit weg von jeglicher Zivilisation wohnen will. Um einen Einkauf zu tätigen muss man nach Colac oder Winchelsea fahren. Da sehr abgelegen, müssen die Kosten für die Lebensmittel und weiteres unglaublich hoch sein. Naja was ist denn auch günstig in Australien!



Zum Ende unserer Fahrt biegen wir auf eine eher unangelegte Straße ab, ich kann eher weniger glauben, dass wir hier bald den Strand erreichen. Neben einem kleinen Farmhaus, wo Kühe weiden, wird ein kleiner Campingplatz angezeigt. Nur 2 weitere Autos parken am Zugang zum Johanna Beach. Sollte hier etwas passieren hat man kilometerweit nicht einmal Handyempfang. Ohje, nur schauen, dass ich mich nicht verletzte.




Der Johanna Beach ist ein Postkartenstrand, umrandet mit kleinen Dünen erstreckt sich ein langer heller Sandstrand. Bekannt ist der Strand für seine schwierigen Bedingungen, da die Strömung stark ist und doch mal der ein oder andere weiße Hai durch die Gegend schwimmt. Aber in Kim's Worten: "keine Sorge in den letzten Jahren war kein Angriff, mach dir lieber Gedanken über die Strömung".






Beim Umziehen, plauderten wir dann mit gerade zwei angekommenen Japanern, die von Melbourne angereist sind um hier zu surfen. Sie meinten, dass eher unerfahrene Surfer sind. Kims Gesichtsausdruck reichte mir, er nur: "ok lasst alle zusammen surfen". Ich glaube, dass war die beste Idee für die Zwei. Beide kämpften hart mit der Strömung, Wellen waren weniger für sie drin. Neben uns surften noch zwei weitere Jungs etwas abgelegen. Ansonsten ist niemand am Strand zusehen. Nach knapp 2 Stunden im Wasser entschieden wir uns das Wasser zu verlassen, da die Strömung und das viele Paddeln uns ermüdete. Am Strand warteten wir bis die anderen aus dem Wasser waren, Kim musste der Surferin noch helfen aus der Strömung in Richtung Strand zu kommen. Tipp an Surfer: der Strand ist ein Ausflug wert, allerdings unerfahrene Surfer sollten hier nicht ins Wasser gehen bzw. jemand Stranderfahrenen dabei haben. Ansonsten können die Wellen super fun sein.


Für den Rückweg entschieden wir uns noch einen kurzen Stopp am Castle Cove zu machen und über die Great Ocean Road zurückzufahren.







Einen kurzen Halt haben wir dann noch in Apollo Bay eingelegt. Hier eher touristisch für Chinesen und Inder, findet man nur asiatische Restaurants und überteuerte Cafés. Dann doch lieber weiter und einen Kaffee daheim machen.








Meine Hoffnung war hier immer noch auf der Fahrt entlang der Küste einen Koala zu sehen, da diese um Kennett River anzutreffen sind. Von weitem habe ich diese graue Kugel im Baum sitzen sehen, leider konnten wir nicht anhalten. Die Hoffnung stirbt zuletzt, one more week to go um einen süßen Koala zu sehen, bis dahin, hang loose guys!



2

Kommentare

Volker
Schöner Reisebericht liebe 💕 Tochter auch der zuvor war echt Klasse mach weiter so 👍und noch viel Spaß 🏄‍♂️Baba 

Dinge, die du vor Ort erleben kannst: