Cusco und die IncaJungleTour (PER)
Mittlerweile bin ich im peruanischen Cusco angekommen. Nach einer weiteren elfstündigen Nachtfahrt aus Copacabana kam ich um früh morgens im Hostel in Cusco an. Da Ostern vor...


Veröffentlicht: 02.05.2017



















Nach mehreren Wochen ging es nun endlich raus aus dem Hochland - von Cusco aus in den kleinen Küstenort Huanchaco in Peru. Nach einer 21-stündigen Fahrt, dem Umsteigen in Lima und einer weiteren 9-stündigen Fahrt entlang der Panamericana kam ich dann auch endlich dort an. Der Ort wurde im Internet und im Lonely Planet zwar empfohlen, doch war er weitestgehend ausgestorben - wohl wegen der starken Regenfälle in den letzten Wochen. Ich habe aber einen dreitägigen Surfkurs gemacht und mir so die Zeit ganz sinnvoll vertrieben, auch wenn ich mit dem größten Muskelkater jemals dafür bezahlen musste. Und am Ende trifft man immer wieder deutsche Gleichgesinnte ...
Recht schnell ging es dann also weiter in den nordperuanischen Küstenort Máncora. Der Ort war schon etwas freundlicher und touristischer, allerdings ist das Loki Hostel dort so groß, gut und billig, dass man sich quasi gar nicht dort raus bewegen muss. Und so bestanden die einzigen Aktivitäten aus dem Tauchen an einer alten Offshore-Förderanlage vor der peruanischen Küste, Jetski fahren und Ballsportarten am Strand. Die restliche Zeit verging in mehrköpfiger deutsch-holländischer Gruppe dann extrem schnell... Einen Schwachpunkt hatte das Hostel dann doch noch: das WLAN war so schlecht, dass ich den Blogeintrag partout nicht veröffentlichen konnte.
Wie dem auch sei, ging es nach sechs Tagen dann weiter nach Guayaquil. Zunächst hatte der Bus über eine Stunde Verspätung, dann war mein Sitzplatz bereits belegt (Doppelbuchung) und zu guter Letzt habe ich mit einer Peruanerin und ihrem kleinen Kind auf zwei Plätzen geschlafen - bis um 2 Uhr morgens die Grenze zu Ecuador erreicht wurde und es wieder für eine Stunde nach draußen ging für die Grenzkontrolle. Diese "erholsamen" und "schönen" Fahrten werde ich in Deutschland wohl nicht vermissen.
Angekommen bei feucht-warmen 35 Grad in Guayaquil war die einzig konstruktive Tätigkeit, die Reise auf die Galapagosinseln (am 03.05.) zu organisieren. Da die Pauschalangebote unbeschreiblich teuer sind, habe ich die Reise zusammen mit einem Kölner individuell organisiert. Nach Besichtigung des Hostel-Pools, der Stadt und dem Schreiben des Blogs ging es dann auch recht früh ins Bett - die letzte Nachtfahrt hat ihre Spuren hinterlassen. Morgen geht es noch auf eine City Tour durch Guayaquil und pünktlich um 13:45 Uhr vor den Fernseher für das Champions League Halbfinale, bevor übermorgen früh der Flieger nach Galapagos geht.
Soweit ein Update von mir... Saludos!
Kai
