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Über Nara nach Kyoto

Veröffentlicht: 30.09.2026

Sehenswert
Nara Park
Nara, Japan
Sehenswert
Tōdai-ji
Nara, Japan
Fahrt
Nara → Kyoto
Japan
Essen
McDonald’s
$ · Abendessen

27. September

Am Sonntag wurden wir morgens noch von unserer Gastgeberin Ikuko mit einem köstlichen Frühstück versorgt. Danach spazierten wir noch einmal durch die Teefelder und deckten uns vor der Weiterreise mit enormen Mengen des regionalen Grüntees ein.

Anschließend fuhren wir zunächst in die ehemalige Hauptstadt Nara, die noch vor Kyoto und Tokio im 8. Jahrhundert Regierungssitz Japans war.

Hier gibt es zahlreiche wichtige buddhistische Tempel, Schreine, Museen, einen riesigen Park und – als wichtigste Attraktion – hunderte freilaufende, halbzahme Sikahirsche.

Eine richtige Hauptattraktion in Japan und vor allem sonntags entsprechend sehr, sehr gut besucht. Aber wir wollten die Hirsche natürlich auch sehen.

Man kann durch die schönen Parkanlagen schlendern, die zugegebenermaßen deutlich strenger rochen als alle anderen Parks, die wir bisher besucht hatten. Kein Wunder, wenn sich dort mehrere hundert Hirsche frei bewegen.

Für die Tiere kann man kleine Pakete mit speziellen Keksen kaufen. Selbst mitgebrachtes Futter ist natürlich verboten.

Die Hirsche wissen mittlerweile allerdings ganz genau, wie der Hase läuft:

Hirsch und Tourist begegnen sich höflich. Zuerst verbeugt sich der Hirsch, dann der Tourist. Anschließend wird der Keks übergeben. Alle sind glücklich.

Also so sollte es zumindest laufen.

Manchmal wird man allerdings auch von einer Horde hungriger Hirsche belagert, die auf die höflichen Floskeln verzichten und mit mal mehr, mal weniger sanften Kopfstößen ihrer Bitte nach Keksen Nachdruck verleihen.

Wir kauften natürlich auch ein Paket, um unser persönliches Hirschbild zu bekommen. Und tatsächlich hat es einigermaßen funktioniert.

Außerdem besichtigten wir den Tōdai-ji-Tempelkomplex, in dessen riesiger Holzhalle ein riesiger Buddha aus Bronze sitzt. Der war tatsächlich ziemlich beeindruckend.

Danach besuchten wir noch ein Museum, in dem weitere Tempelschätze ausgestellt waren. Dann war unser Besuch in Nara aber auch schon wieder vorbei.

Also fuhren wir die letzte Strecke mit dem Mietwagen nach Kyoto, mitten ins Zentrum bis zum Bahnhof. Nach der Abgabe des Mietwagens war ich ehrlich gesagt ziemlich froh, nicht mehr auf den Straßen dieser Stadt fahren zu müssen.

In der Ballungsregion Kyoto–Osaka–Kobe leben zusammen immerhin rund 19 Millionen Menschen, und der Verkehr war dann doch nicht mehr ganz so entspannt wie in den ländlichen Regionen, die wir bisher besucht hatten.

Wir bezogen anschließend unser sehr günstig direkt am Bahnhof gelegenes Hotel und erkundeten am Abend nur noch ein bisschen die nähere Umgebung.

Als kulinarische Nachforschung ging es dann noch zu McDonald’s, um die japanischen Angebote auszuprobieren. Der Burger mit Sojasauce war tatsächlich gar nicht schlecht.

Danach war der Tag auch schon wieder vorbei.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Kulturell
  • Frühstück bei der Gastgeberin Ikuko
  • Spaziergang durch die Teefelder
  • Sikahirsche in Nara
  • Tōdai-ji-Tempelkomplex
  • Hotel direkt am Bahnhof in Kyoto
  • McDonald’s in Japan
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