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Zuletzt in Kyōto

Gartenbesichtigung im regnerischen Kyoto

Veröffentlicht: 01.10.2026

Attraktion
Tenryū-ji-Tempel
Kyoto, Japan
Attraktion
Ōkōchi-Sansō-Villa
Kyoto, Japan
Attraktion
Gio-ji-Tempel
Kyoto, Japan
Attraktion
Otagi-Nenbutsu-ji-Tempel
Kyoto, Japan
Attraktion
Tō-ji-Tempel
Kyoto, Japan

29. September

Dienstag war unser erster Tag an dem wir uns Kyoto ansehen wollten und leider ziemlich verregnet. Tatsächlich bahnte sich auch schon wieder ein Tropensturm seinen Weg an die Südküste Japans. Der Sturm selbst flaute zwar ab und stellte keine Gefahr mehr dar, brachte aber noch einmal ordentlich Regen mit.

Wir entschlossen uns deshalb, unsere Pläne für den Tag etwas zu ändern. Statt des großen Fushimi-Inari-Schreins besuchten wir ein paar kleinere Tempel und einen berühmten japanischen Garten. Wir wollten uns schließlich auch einmal die japanische Gartenbaukunst ansehen und vielleicht sogar ein paar Ideen für den heimischen Garten mitnehmen. Wer weiß?

Hier also unsere komplette vormittägliche Tour:

Zuerst besuchten wir den Tenryū-ji-Tempel mit seinem Zen-Garten. Überall gab es sehr gepflegte und akkurat gestutzte Bäume, große Kiesflächen, in die mit einem Rechen exakte Linien gezogen wurden, und einen schönen Teich. Alles ziemlich ordentlich.

Direkt dahinter konnte man noch durch einen Bambushain spazieren.

Danach besuchten wir die Parkanlage rund um die Ōkōchi-Sansō-Villa. Der berühmte japanische Stummfilm- und Samurai-Filmstar Denjirō Ōkōchi (1898–1962) verbrachte hier fast 30 Jahre seines Lebens damit, jeden Baum und jeden Stein akribisch in die Landschaft einzuplanen. Dieser Garten hat uns besonders gefallen.

Als Nächstes war der Gio-ji-Tempel an der Reihe, der auch als Moostempel bekannt ist. Der Name ist ziemlich selbsterklärend, denn das komplette Tempelgelände ist mit einer dicken Moosschicht überzogen. Gerade bei dem Regen war das ein wirklich hübscher Anblick.

Zuletzt besuchten wir noch den Otagi-Nenbutsu-ji-Tempel. Auf dem Gelände stehen rund 1.200 kleine Buddha-Statuen, die von Laien und Pilgern unter der Anleitung des Priesters und Bildhauers Kocho Nishimura in den 80gern angefertigt und dort aufgestellt wurden.

Leider wurde der Regen inzwischen immer stärker und wir wurden langsam, aber sicher ziemlich eingeweicht.

Zum Mittag gönnten wir uns deshalb Okonomiyaki. Das sind im Wesentlichen sehr deftige Pfannkuchen, in denen sich fein geschnittener Weißkohl und je nach Variante auch Fleisch, Fisch oder Gemüse befinden. Jeder Tisch hat eine heiße Platte, auf der das Essen serviert wird und anschließend schön heiß bleibt.

Das war bei diesem Wetter genau das Richtige.

Danach schauten wir uns noch die Pagode und die Tempelhallen des Tō-ji-Tempels an. Da wir kurz vor dem Einlassstopp ankamen, waren kaum noch Besucher auf dem Gelände. So konnten wir uns in angenehm ruhiger Atmosphäre die riesigen Bauwerke und beeindruckenden Buddha-Statuen ansehen.

Danach ging es erst einmal zurück ins Hotel. Wir wärmten uns auf, zogen trockene Sachen an und machten uns später noch zu einer kleinen abendlichen Bummeltour in ein nahegelegenes Einkaufszentrum auf, wo wir auch noch zu Abend aßen.

Dann war auch dieser Tag geschafft.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Herbst
KulturellEntspannend
  • verregneter erster Tag in Kyoto
  • Tenryū-ji mit Zen-Garten und Bambushain
  • Ōkōchi-Sansō-Gartenanlage
  • Gio-ji (Moostempel)
  • Otagi-Nenbutsu-ji mit vielen Buddha-Statuen
  • Tō-ji bei ruhiger Atmosphäre
  • Okonomiyaki zum Mittagessen
  • abends Bummel im Einkaufszentrum und Abendessen
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