Hallo Regenzeit.
31.01.2019 Heute wollten wir uns eigentlich einen Roller leihen und ein bisschen die weitere Umgebung erkunden. Im Umkreis soll es viele schöne Tempel und weitere Strände...

Veröffentlicht: 01.02.2019
01.02.2019
Auch heute macht uns das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung. Der Vormittag ist regnerisch. Immer mal wieder gibt es Sonnenphasen, die wir nutzen und uns an den Pool legen, um zumindest unsere Bräune zu verbessern und so Sonnenbrand vorzubeugen.
Da es echt unmöglich ist den Himmel zu lesen und es gefühlt jederzeit wieder Wolken mit Regen geben könnte, ist es schwer einen Ausflug zu planen. Deswegen beschließen wir, ihn auf morgen oder Sonntag zu vertagen. Deswegen heißt es heute wieder gemäß dem Motto unseres Hostels surf - eat - chill - repeat (Surfen, essen, entspannen, wiederhole es) Füße hochlegen und die kurzen Sonnenphasen genießen, wann immer sie kommen.
Leider haben uns heute gegen Mittag Emily und Nisma verlassen. Für Emily geht es nun nach Ubud - auch in das süße Guesthouse, dass Nisma uns empfohlen hat. Leider endet ihr Aufenthalt dort aber am selben Tag, an dem wir anreisen, sodass wir uns verpassen werden. Dann geht's für sie zurück nach Vietnam.
Nismas nächstes Ziel ist Seminyak. Auch für sie ist danach der Urlaub vorbei und sie reist zurück nach England.
Dafür lernen wir am Tag davor noch zwei der Zimmerpartner von Emily kennen - Benjamin aus Finnland und Sebastian aus Norwegen. Und aus dem Zimmer neben uns auch noch Michael aus Südafrika.
Benjamin bringt uns ein finnisches Kartenspiel bei, dass echt simpel ist und deswegen perfekt geeignet ist, wenn Menschen von so viel verschiedenen Ländern an einem Tisch sitzen - einfach zu erklären und schnell zu verstehen.
Wir lassen es uns natürlich auch nicht nehmen, ihnen eins unserer Kartenspiele beizubringen - Zehnerling (also known as "An old ladys game").
Auch Angelika hat neue Zimmerpartner hinzubekommen - zwei süße Mädels aus Finnland, die uns direkt mit zum Lunch begleiten. Sind sind bereits seit gut 3 Monaten unterwegs.
Nach dem Lunch gehts für Lisa, Angelika, Michael, Rob und die finnischen Mädels zum Yoga - es wird eine kostenlose Stunde angeboten. Dieses Mal ist es aber so viel Meditation - hauptsächlich mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen und in sich hineinfühlen und -atmen -, dass mir im Anschluss gefühlt jeder erzählt, wie viel Angst sie hatten, dass sie einfach einschlafen und den Moment verpassen, an dem man sich wieder hinsetzen soll.
So viel Müdigkeit schreit ja förmlich nach etwas Faulenzen am Strand. Gesagt, getan - Angelika und die finnischen Mädchen schließen sich uns an. Nachdem wir die wilden Wellen direkt vorne am Strand bezwungen haben, schaffen wir es sogar ein bisschen weiter ins Meer raus, wo die Wellen wieder etwas ruhiger werden.
Und was wäre der Tag ohne eine Happy Hour im old man's. Für eine Stunde gibt es für jeden zwei Getränke für den Preis von einem. Nachdem Angelika, Lisa und ich uns setzen, kommen zufällig noch Michael und Rob vorbei. Rob ist aus der Schweiz und hauptsächlich hier zum Surfen. Es ist schön, sich auch mal auf Deutsch austauschen zu können. Es ist ein witziger Abend. Es kommen immer wieder neue Leute zu uns an den Tisch, stellen sich uns einfach vor und wollen wissen, woher wur kommen und was wir für Abenteuer geplant haben. Alle sind total offen und es ist eine unglaublich entspannte Atmosphäre. Weil die Leute Schwierigkeiten bei der Aussprache von Angelikas Namen haben, nennen wir sie jetzt nur noch Angi. Ich erzähle ihr, dass das auch der Spitzname unserer Kanzlerin ist, die stets die Mundwinkel nach unten hat und ihre Hände in einer Raute-Pose hält. Das ist der Insider für den Rest des Abends.
An dem Abend lernen wir außerdem noch Omar kennen, ein immer grinsender und gut gelaunter Kerl, der ursprünglich aus Chile kommt, aber nun seid etwa einem halben Jahr in Brasilien lebt. Er ist außerdem der neue Zimmerpartner von Michael.
Und dann ist da noch Riley aus Canada, der ein bisschen aussieht wir Thor - der Donnergott aus den Marvelfilmen - und ein unglaubliches Redebefürfnis hat. Noch ein guter Grund, um früh ins Bett zu gehen. Und natürlich, damit wir fit sind für den nächsten Tag. Dann heißt es nämlich Surf, surf, surf.