frischauf-und-hinfort

Gude. Wir sind Yasemin und Luca und Reisen mit einem Feuerwehrauto durch Europa. Schon krass. Mitte 2019 stürmten wir euphorische in die Reisebüros. Unser Traum: Weltreise 2020 für 1 Jahr. Anfang 2020 mussten die ursprünglichen Pläne mit großer Wehmut, aufgrund der Coronapandemie, nach und nach auf Eis gelegt werden. Da bis Ende Mai die Aussichten so schlecht waren, dass wir die Weltreise vollends canceln mussten. Es war vorerst ein frustrierender Gedanke, aufgrund der Pandemie, unseren Traum dem Schicksal zu überlassen. Da wir viel Investiert haben, um Ende 2020 den Freiraum und das benötigte Geld zusammen zu bekommen, war es für uns an der Zeit nach einer Alternative Ausschau zu halten. Nach vielen Überlegungen kam Luca auf die Idee, ein altes Feuerwehrauto zu kaufen, um diesen dann zu einem Campervan umzubauen. Neuer Plan: Europatour. Neben unseren Jobs waren wir über den Sommer mit sägen, bohren und schleifen beschäftigt um Beppo startklar für die nun geplante Europareise zu machen. Mit diesem Blog möchten wir unsere Familien und Freunde dazu einladen, uns auf unserer Reise durch Europa zu begleiten. In diesem Sinne Frischauf und hinfort!

Der Lenz muss auch mal sein

Heute am 01.10.20 gehts in das nahegelegene Neubrandenburg. Heute wirds mal ruhiger. Die zwei Tage wandern spürt man dann doch in den Füßen.

Der Plan. Wir mieten und ein Fahrrad und fahren entspannt durch die Stadt und die umliegende Prärie.

In Neubrandenburg gehts zum nächst besten Fahrradverleih. Da wir am anderen Ende der Stadt, auf dem Hochschulgelände geparkt haben, gehts per Fuß durch die Innenstadt. 

Der Aufbau der Stadt ist ähnlich wie in Darmstadt. Die Innenstadt wird von einem Cityring eingeschloßen. Rings um die City ziehen sich die alten Stadtmauern mit Burggraben. Typisch sind die 4 Tore, über welche man in die Fußgängerzone gelangt.

Der Tollensesee liegt im Süden der Stadt. Viele einheimische haben Bootshäuser, in denen ihre kleinen Fischerboote parken.

Der Charm des Osten ist in der Stadt sehr present. Der naheliegende See bietet neben dem tristen Eindruck aber doch etwas Abwechslung in Farbe und Aktivitäten.

So wollen wir mit dem Rad eine Runde um den See fahren. Lait Google Maps beträgt eine Runde 35km. Am Ende waren es doch 40km, die man nicht ganz so entspannt mit zwei Citybikes herunterradelt.

War das Tagesziel heute den Lenz zu machen, entpuppte sich der Tag dann doch wieder als Sporteinheit.

Die Tour dauert zweieinhalb Stunden. Zurück in Neubrandenburg kommen wir an einem Rummel vorbei. Wie in Dänemark ziehen uns die Fahrgeschäfte und Süßwaren automatisch an. Zwei Creps später gehts zurück zum Radverleih. Für den ganzen Tag haben wir 8.50€ für die Ausleihe bezahlt. An sich doch ein fairer Preis.

Es geht wieder quer durch die Stadt zurück zum Bus. Für die folgenden Tage wird groß eingekauft. Und dann ab zum 11km entfernten Chemnitz. Ohne großes Suchen fahren wir zum Platz, an dem wir die letzte Nacht geschlafen haben.

02.10.20 gegen 09:00Uhr treibt es uns heute aus dem Bett. Fest entschlossen heute den Lenz von gestern nachzuholen rühren wir uns, außer fürs Frühstück, bis 12:30Uhr keinen Meter. 

Das Wetter bietet auch nicht mehr an. Zuhause würden wir Netflix starten und eine Staffel Peaky Blinders oder the Handmaids Tale schauen. Da Internet an unserem Waldplätzchen ein Fremdwort ist, halten alte Handyvideos her. 

Gegen Mittag treibt es uns dann ins nörliche Greifswald. Kurze Tour durch die Innenstadt mit Kaffe und Kuchen und dann gehts weiter zur nächstgelegenen Dusche.

Nun sitzen wir bei Mesekenhagen im Feld und hören das Hörspiel vom Herrn der Ringe weiter.

Der Tag klingt entspannt aus.

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