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Porto, Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte, Nordportugal bis zur Dune du Pilat (08.06. - 17.06.19)

Im Gegensatz zur wunderschönen Stadt Aveiro waren wir von Porto nicht ganz so begeistert. Das lag vermutlich hauptsächlich daran, dass wir das Zentrum inklusive der Altstadt aufgrund unseres weit entfernt gelegenen Parkplatzes nicht erreichen konnten. 

Nachdem wir eine Autobahnbrücke überquert hatten kamen wir im vermeintlichen Zentrum an. Dort erwartete uns ein kleiner Jahrmarkt. Wir schlenderten ein bisschen durch die Straßen und erreichten anschließend ein Café, wo wir es uns mit Mangosmoothies und Kaffee Mocha gutgehen ließen.

Nachdem wir auch noch den Hafen begutachtet hatten, fuhren wir weiter zu einem Stellplatz.

Am nächsten Tag guckten wir uns die Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte an. Nach 600 anstrengenden Stufen erreichten wir endlich die Kirche und hatten damit gleichzeitig einen tollen Ausblick auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft. 

Da die Kirche nur ein Zwischenstopp war, fuhren wir anschließend weiter zu unserem eigentlichen Ziel. Ein Platz an einem See in Nordportugal. Tagsüber gingen wir mit Neoprenanzügen schwimmen und abends machten wir Lagerfeuer. Die beeindruckende Stille des Ortes ließ uns zwei Tage dort verweilen.

Anschließend fuhren wir auf eine Bergkette, die doch sehr an die Geschichten von Heidi erinnerte. Die endlosen Graslandschaften mit den Bergen im Hintergrund, die bunten Schmetterlinge, aber auch die vielen aufgestapelten Strohballen direkt neben unserem Camper trugen zu der Idylle bei. Auf der großen Weide grasten ca. 80 Pferde. Als wir auf den nahegelegenden Berg wanderten sahen wir von Weitem etwas auf einem Felsen sitzen. Nach einem vorsichtigen Anschleichmanöver stellten wir fest, dass der Geier den wir beobachteten keine Angst zu haben schien. Auf unserem weiteren Weg sahen wir noch ca. fünf weitere. Was für ein Glück! Nachdem wir ein paar Fotos gemacht, und die Aussicht genossen hatten kehrten wir wieder um, um die Tiere nicht weiter zu stören.

Unseren nächsten Halt machten wir in Biscarosse. Eine Stadt, die geradezu ein Paradies für Surfer ist. Aber auch mit dem Bodyboard hatten wir eine Menge Spaß. Wir verbrachten dort zwei Nächte, wobei wir uns morgens immer Croissants und Baguette vom Bäcker aus der Stadt holten. Abends konnten wir am Strand einen wundervollen Sonnenuntergang beobachten.

Auch am nächsten Tag ging es für uns mit Strand weiter, und zwar auf die Dune de Pilat. Nachdem wir den gefühlten 90°-Anstieg durch den Sand bei gleißender Sonne hinter uns hatten erstreckte sich vor uns eine kilometerlange Sanddünenlandschaft. Den Rückweg surften wir mit unseren Bodyboards, was eine Menge Spaß, aber auch sehr viel Sand am ganzen Körper mit sich brachte :D

Zurück am Auto entschieden wir uns für die wunderschöne Île de Ré als nächsten Stopp.


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