Bilbao
Mäßiger Freitag - dafür ein GEILER Sonntag in Bilbao!

Veröffentlicht: 19.10.2023









































Daaaa da da da daaaa da, daaaa da da da daaaa daaaa (Jeder der die Serie geschaut hat, hat jetzt den gleichen Ohrwurm, denn ich hier so kreativ beschrieben habe - an alle anderen: Ignoriert den Teil des Beitrags einfach - die Bilder sind trotzdem hübsch)
Ein fantastisches Hallo an euch alle,
ich schreibe euch gerade aus meinem nächsten AirBnB, da das Wetter mal wieder schlecht angekündigt ist und ich es hier auch einfach nicht einschätzen kann. Naja, auf jeden Fall bin ich schon wieder in Frankreich in der Nähe von Bordeaux.
Die letzten Tage meiner ersten Autoreise brechen und und ich muss euch ehrlich gestehen: Ich habe tolles und krasses erlebt aber ich bin auch soweit, dass ich sage: Es reicht jetzt! Die letzten Tage in Spanien waren aber wirklich noch mal ein absolutes Hoch und ich habe viel tolles erlebt.
Unteranderem hatte ich einen richtigen FAN-Girl Moment, als ich mir 3 der Drehorte von Game of Thrones im Baskenland angeschaut habe. Diese habe ich euch auch in den Titel geschrieben aber ich muss euch leider auch gestehen, dass ich euch nicht sagen kann, wie diese Orte ausgesprochen werden. Alle drei Orte sind in Filmszenen der Serie Game of Thrones und auch in dem Spin-Off House of the Dragon zu finden. Und da hier gerade Nebensaison ist und ich für die spanischen Verhältnisse mal wieder relativ früh dran war, waren auch alle drei Orte nicht allzu überlaufen.
Begonnnen habe ich mit dem Schloss in Butrón:
Ein wirklich unfassbar schönes Schloss mitten im Grünen und von außen auch sehr gut erhalten. Mehr kann ich euch zu diesem Schloss leider nicht sagen. Von hier aus ging es dann zu der geplanten "Wanderung" auf die Insel Gaztelugatxe. Diese war mit ca. 2 h und 4 min angesetzt (also laut meiner Komoot App) und sollte mich vom Parkplatz bis auf die Inselspitze und zurück bringen. Alleine die Fahrt durch das Baskenland hat sich schon gelohnt. Ein unfassbar schönes Land, dass von Flüssen und Bergen durchzogen ist und in regelmäßigen Abständen immer wieder ein paar tolle Strände und Ausblicke hervorzaubert hat.
Schon bei der ersten Aussicht auf die Insel hatte ich wirklich richtig Bock auf die "Wanderung" und den Ausblick und das Gefühl auf diesem Weg zu gehen. Ich schreibe "Wanderung" hier immer wieder unter Anführungszeichen, da ich etwas über ausgerüstet war, da ich vergessen hatte, dass dieser Ort ein Touristenhighlight ist und die Wege daher ziemlich gut ausgebaut waren. Aber da ich ja immer mit Motto unterwegs bin: Lieber haben als brauchen! hat mich das nicht weiter gestört und ich munter meinen Weg gelaufen.
Auf dem Weg angekommen hatte ich einen richtig herausragenden Blick auf beide Seiten der Küste und beide Strände sahen einfach gigantisch aus!
Nach den 241 Stufen, die ich in einem Rutsch und auch mit einiger Geschwindigkeit hochgestiefelt bin, hatte ich etwas geschwitzt und mich daher erstmal kurz umgeschaut. Der Ausblick in alle Richtungen war echt toll und die Kapelle, die auf dem Hügel steht ist auch wirklich sehr hübsch.
Fischerboote aus der Gegend fahren immer 3 mal Steuerbord und 3 mal Backbord um die Insel, um für einen guten Fang, gutes Wetter und eine heile Heimkunft zu erbitten. Dieser Brauch ist schon sehr alt und niemand kann erklären woher er kommt. Aus diesem und ein paar anderen Gründen ist dieser Ort auch für die Fischer etwas ganz besonderes. Natürlich ranken sich hier nicht nur gute Sagen um die Insel, sondern auch Hexen, Diebe, Piraten und weitere sind Hauptcharaktere der Insel und ihrer Geschichten.
Danach ging es all die Stufen wieder zurück aufs Festland und auch der Ausblick auf die Küste war ein Traum. Ich habe hier auch wirklich nochmal gutes Wetter erwischt.
Ich glaube meine Begeisterung für diesen Ort war unteranderem auch ein Grund dafür, dass ich diese Wanderung schneller als üblich gemacht habe, denn schon nach 1 h und 20 min reiner Gehzeit war ich wieder zurück am Auto. Dort habe ich dann ein kleines Päuschen gemacht, etwas gegessen und getrunken, etwas ausgeschwitzt und bin dann weiter gefahren zu der nächsten Kulisse:
Hier habe ich mich nur ca. 5 min aufgehalten. Ich wäre gerne auch hier schwimmen gegangen aber ich musste mein Auto aufgrund meiner übervollen Blase abstellen und da die Spanier in diesem Ort die Parkuhren nur noch per App betreiben, die aber nur mit einer Spanischen Steuernummer funktioniert (wer da wohl wieder mitgedacht hat? ) musste ich schnellstmöglich wieder zu meinem Gefährt(en) zurück, damit ich hier nicht abgeschleppt werde.
Ehrlicherweise war ich aber auch ziemlich kaputt und habe mich darüber gefreut, dass ich auf den Campingplatz und damit ins Bett gehen kann.
In den nächsten Tagen stand dann in Nordspanien noch San Sebastian auf dem Plan. Dazu aber im nächsten Beitrag mehr.
Eure Britta
