Veröffentlicht: 02.06.2025














Meine Lieben,
Ich habe euch ja im letzten Beitrag schon angeteasert, dass ich heute mitnehmen werde in die Arab Street und auch in den Town District. Ich habe mir ja bereits das indische Viertel, ein paar Parks und auch einen Großteil der Innenstadt genauer angeschaut, aber diese beiden Viertel fehlten mir noch. Also habe ich mich morgens frisch gemacht mein super "krasses" Frühstück aka. 2 Scheiben Toast mit Margarine - nicht besonders nahrhaft, aber zumindest füllt es den Magen - gegönnt und bin dann vom indischen Viertel zur Arab Street gelaufen.
In Singapur treffen vielen Nationalitäten und auch Religionen zusammen. So auch die Muslime, die als erste Händler Singapur erreichten und dort ihre Waren darboten und in immer höherer Zahl in das Land kamen. Bei ihrer Reise haben sie dabei auch viele der Malaien zum Islam konvertiert. Ich war bereits in arabisch beeinflussten Gebieten und sobald ich durch die Straßen gelaufen bin ist dieser Einfluss hier auch sofort erkennbar gewesen. Ein Unterschied zu den Straßen und Gebäuden in Südspanien ist allerdings, dass es weit bunter war als dort. Hier gibt es verschiedenste und die diversesten Dinge wie Körbe, Schmuck, Farbe, Stoffe und viele weitere coole Sachen.
Und der Mittelpunkt dieser Straße bzw. dieses Viertels ist die große alte Moschee, die gefühlt aus dem Film Aladin entspringt und mit dem Goldenen Kuppelbau einfach toll anzuschauen ist.
Auf der Arab Street bin ich dann durch ein paar kleinere Geschäfte gebummelt und habe es genossen, die ganzen Farben an den Gebäuden zu sehen und mitten im Trubel zu sein. Nach so viel Farbe ging es dann für mich in den etwas graueren und "trüberen" Town District, wo die Wolkenkratzer und die alten Gebäude der Altstadt stehen. Unteranderem gibt es hier auch den Merlion Park mit der großen Merlion Statue bzw. Brunnen. Merlion ist dabei eine Mischung aus Löwenkopf und Fischkörper. Auf dem Weg ist mir auch ein super seltener Einhornelefant über den Weg gelaufen.
Ich bin am Peer entlang gelaufen, über die Brücken gelaufen und habe mich immer wieder entlang des Wassers hingesetzt ein wenig beobachtet und manchmal auch mein Buch gelesen.
Und wie ich so durch die Stadt geschlendert bin sind Stunde für Stunde vergangen und ich habe langsam die Sonne untergehen gesehen. Erst wurde es grauer, dann hat es gedämmert und dann bin ich im dunkeln durch die wunderhübsch beleuchteten Straßen gelaufen. Ein weiterer Tag in einer richtig coolen Stadt mit so vielen verschiedenen Vierteln und Kulturen, die es zu bestaunen und vor allem zu schmecken gibt, denn ich gönne mir natürlich in jedem Viertel auch einen Snack oder ein leckeres Essen.
Ein weiteres Viertel, dass mir nun noch gefehlt hat war - wie es in jeder größeren Stadt existiert - Chinatown. Dazu aber dann in meinem nächsten Post mehr.
Freut euch darauf,
Eure Britta
