In den Usambara-Bergen
Die Usambara-Berge - wir haben es geschafft! Nach einer schier endlosen Busreise kommen wir im grünen Bergstädtchen Lushoto an!


Veröffentlicht: 22.07.2025

























Nach den Usambara-Bergen warten noch mehr Ziele im Norden des Landes: Der Kilimandscharo ist nicht weit und ein Stück dahinter liegt die Stadt Arusha, mit vielen Nationalparks in direkter Umgebung!
Wir stoppen in der Stadt Moshi, unterhalb des Kili. Er ist Afrikas höchster Berg mit knapp 5900 m Höhe! Tagsüber hält er sich unter einer Wolkendecke versteckt, doch in den Abendstunden kommt er zum Vorschein…
Vom Stadtrand aus genießen wir den Ausblick!
Die Besteigung des Kili gilt technisch gesehen nicht als sehr anspruchsvoll! Wir verzichten dennoch darauf, ihn zu erklimmen… Zum einen fehlt uns die konditionelle Vorbereitung, um auch mit der Höhe umzugehen zu können. Zum anderen kostet die Tour zum Peak - es sind mindestens 5 Tage mit Höhencamps, Portern, etc. - locker über 1000 $ je Person. Das ist uns die Sache nicht wert… Die Preise im Kili-Nationalpark sind übrigens auch für Tagestouren erschreckend hoch!
Stattdessen unternehmen wir am Rande des Parks eine Wanderung zum schönen Materuni-Wasserfall!
Am Fuße des Kilimandscharo wachsen viele bunte Blumen und es werden die verschiedensten Nahrungsmittel angebaut.
Wir machen eine Kaffee-Tour, um den berühmten Kilimanjaro-Kaffee zu testen! Schrittweise schälen und sieben wir die Kaffeebohnen. Sie werden geröstet und gemahlen! Der Kaffee schmeckt ausgezeichnet…
Traditionell trinken die Menschen in Tansania allerdings eher Tee. Die Kaffeepflanze wurde im 19. Jahrhundert von deutschen Missionaren ins Land gebracht.
Und schon fahren wir weiter in die große Stadt Arusha! Das Zentrum ist sehr trubelig und nicht gerade schön… Allerdings gibt es in der Umgebung sehr viel zu sehen: Mehrere Nationalparks und Seen, Maasai-Dörfer, den Berg Meru, uvm.
Spannend ist definitiv die Gestaltung der Minibusse und Tuktuks (in Tansania heißen sie Bajajis), die überall zu sehen und zu hören sind. Ob ein Lieblingsmusiker, Sportler oder religiöse Motive, den Fahrern fällt immer etwas ein, um den Fahrzeugen einen persönlichen Touch zu geben.😊
Nach kurzer Pause in der Stadt organisieren wir uns einen kompakten Geländewagen und unternehmen einen Tagesausflug in den Arusha-Nationalpark. Er liegt nicht einmal eine Stunde entfernt.
Wir haben definitiv den Kleinsten...😆 Neben den großen Safari-Landcruisern schaut der RAV4 wie ein Miniauto aus!
Der Nationalpark ist nicht gerade groß, doch sehr grün und abwechslungsreich! Es ist hügelig und wir haben immer wieder schöne Ausblicke. Auch der Berg Meru steht hier. Er ist die zweithöchste Erhebung Tansanias, nach dem Kili, und sehr imposant.
Neben Zebras, Büffeln und Giraffen sehen wir im Park viele Vögel.
Im nördlichen Teil befinden sich mehrere sehr idyllische Seen.
Nach unserer Rundtour mit dem Auto entdecken wir Blauaffen in der Nähe des Parkhauptquartiers. Sie schauen faszinierend aus!
Zusätzlich zum Game-Drive (Safarifahrt mit dem Auto) buchen wir eine Walking-Safari mit einem Ranger. Es ist für uns DAS Highlight schlechthin!
Beruhigend, dass in diesem Park keine großen Raubtiere wie Löwen leben. Der Ranger ist dennoch sicherheitshalber mit Gewehr bewaffnet: Sollte ein großes Tier auf uns losrennen, würde er Warnschüsse abgeben…
Wir schleichen durch die Savanne und sehen schnell eine Herde Büffel von Weitem!
Auch Zebras und Warzenschweine haben sich dazugesellt…
Kurz darauf begegnen wir einem Wasserbock und einer jungen Giraffe…
Es ist etwas ganz Besonderes sich zu Fuß und ohne Motorengeräusche einem Tier zu nähern.
Es wird später Nachmittag. Wir kommen bei unserer Wanderung an Flußläufen und saftigen Wiesen vorbei. Auch ein Wasserfall darf natürlich nicht fehlen 😁
Im Anschluss fahren wir wieder nach Arusha zurück. Es ist ein sehr schöner, aber auch intensiver Tag!
Gerade die Rückfahrt in der abendlichen Rushhour ist nicht ohne. Der Verkehr in Tansania ist schon etwas anders als in Deutschland: Hier gibt es kein Recht auf die „eigene Spur“ - es gilt das Recht des Stärkeren.😁 Auf der Hauptstraße schieben sich von links und rechts Motorräder und Tuktuks heran. Minibusse halten ständig am Straßenrand und fahren wieder an. Große Fahrzeuge, wie Trucks, Busse und Autos ziehen grundsätzlich in die Straßenmitte, so dass wir im Gegenverkehr immer ausweichen müssen.😮
Als Nächstes brechen wir zu einer 5-tägigen Zelt-Safari auf - zum Ngorongoro-Krater und bis in die Serengeti… Auf gehts.
