Veröffentlicht: 22.11.2025























Die Stadt Fort Portal ist ein perfekter Ausgangspunkt, um die zauberhafte Natur der Umgebung zu erkunden! An zwei Tagen sind wir unterwegs: Zu den vielen Kraterseen und in das geheimnisvolle Sumpfgebiet von Bigodi.
Aktuell findet Wahlkampf in Uganda statt und alles ist mit Plakaten zugepflastert. Der Regierungschef Museveni hält sich seit 1986 ununterbrochen an der Macht. Zwar sind auch andere Parteien aktiv und im Land sichtbar. Allerdings wird auf Oppositionelle erheblicher Druck ausgeübt und Wahlen gelten als nicht fair.
Für unseren ersten Ausflug treffen wir uns mit dem sympathischen Guide Robert am Ufer des Lake Nkuruba. Dort befindet sich eine sehr schön angelegte Lodge, die sich für Übernachtungen eignet. Außerdem ist das Gelände ein Naturschutzgebiet, dass viele Affen anzieht. Sie laufen überall herum und klettern in den Bäumen: schwarz-weiße Colobus, Rotschwanz-Meerkatzen und Vervet-Affen.
Gemeinsam wandern wir durch die grüne Natur, passieren kleine Dörfer und Bananenplantagen. Mehrfach bietet sich uns ein spektakulärer Blick auf Kraterseen. Der Nyinambuga-See ist einer der größten, sein Foto erscheint auf Ugandas 20.000 Schilling Banknote.
Zurück in Fort Portal stärken wir uns erstmal: Traditionell gibt es Matoke (ein Brei aus grünen Kochbananen) mit Bohnen.
Am zweiten Tag besuchen wir ein völlig anderes Ökosystem: die Bigodi Wetlands, ein geschütztes Feuchtgebiet am Rande des Kibale-Nationalparks. Gemeinsam mit einem lokalen Guide und in Gummistiefeln starteten wir die Tour auf Holzstegen und schmalen Pfaden durch das Sumpfgebiet.
Schon zu Beginn treffen wir auf zahlreiche Affen, darunter Rotschwanzaffen und Meerkatzen. Sie klettern in den Bäumen und bleiben auf Abstand.
Alleine die Paviane nähern sich uns neugierig, aber auch vorsichtig. Besonders die jüngeren Tiere wollen wissen, was los ist... Die erwachsenen Paviane verstehen hingegen keinen Spaß! Wenn man ihnen zu nahe kommt, werden sie schnell ungehalten und machen Drohgebärden.
Der Sumpf selbst ist dicht bewachsen und gleicht einem Urwald: Wasserläufe, dichter Papyrus, hohe Bäume – und immer wieder das Rascheln im Geäst über uns.
So sehen wir auch einige Vögel, wie z.B. den Great Blue Turaco. Gleich mehrere Exemplare des Riesenturakos tummeln sich weit über uns in den Bäumen. Es sind sehr faszinierende Vögel, hier ein Beispielbild…
Auch sehen wir den Graukronenkranich, den Nationalvogel Ugandas in den Baumkronen wieder.
Die Region rund um Fort Portal ist wirklich eine ausgezeichnete Gegend für Naturliebhaber 🤩 Die Kombination aus der weiten, offenen Kraterlandschaft und dem dichten, wilden Sumpfgebiet hat uns begeistert. Fort Portal bietet eine andere Seite Ugandas – grün, ruhig, und voller verborgener Schätze.
Als Nächstes fahren wir in den beeindruckenden Nationalpark Murchison Falls.
