Veröffentlicht: 16.11.2025








































Das Highlight im Nationalpark ist eine Bootsfahrt den Kazinga Kanal entlang. Zudem lassen sich im Süden des Nationalparks sogar baumkletternde Löwen beobachten (Dazu kommen wir aber leider nicht)!
Wir starten als Erstes mit der Bootstour und werden nicht enttäuscht! An den Ufern des Kanals bietet sich uns ein wahres Schauspiel. Zahlreiche Flusspferde liegen gemütlich beisammen, direkt dahinter eine Herde Büffel.
Als Nächstes beobachten wir einen einzelnen großen Elefanten durchs seichte Wasser waten. Er grast an den Büschen am Uferrand. Zudem verschafft das Wasser ihm eine willkommene Abkühlung. Übrigens sind Elefanten trotz ihrer Größe ausgezeichnete Schwimmer! Wer hätte das gedacht 😊
In einer kleinen Bucht legt eine ganze Elefantengruppe einen Badetag ein.
Die Kleinsten haben einen riesigen Spaß und springen freudig übereinander.
Nilkrokodile genießen die Aussicht und liegen in der prallen Sonne. Für die Kinder der Nilpferde und Elefanten könnten sie eine Gefahr darstellen.
Doch die werden nicht aus den Augen gelassen.
Im Anschluss starten wir zu Land einen nachmittäglichen Game Drive. Ob Kranich, Wasserbock, Gazellen oder Büffel, die Gegend ist sehr gut bevölkert mit den verschiedensten Tieren.
Für diese Fahrt im Nationalpark haben wir uns einen lokalen Guide in den Mietwagen dazu geholt. Er hält per Handy Kontakt zu anderen Safari-Guides. So können wir mit seiner Hilfe kurz vor Schließung des Parks noch einen Blick auf eine kleine Löwengruppe werfen, wenn auch aus der Ferne! Das Gras ist hier stellenweise schon sehr hoch...
Am nächsten Tag unternehmen wir eine Walking Safari im Maramagambo Forest, der sich innerhalb des Nationalparks befindet. Ein Ranger führt uns durch den etwas abseits gelegenen, ruhigen Wald. Wir sind die einzigen Touris hier.
Der Wald beherbergt gleich mehrere Affenarten, da sich sehr viele Feigenbäume hier befinden! Sie sind bei den meisten Affen heiß begehrt 😋Bereits zu Beginn unserer Wanderung sehen wir Rotschwanz-Meerkatzen in den Bäumen. Diese Affen sind sehr scheu und verstecken sich rasch zwischen den Zweigen als unser Blick auf sie fällt.
Unser Guide erklärt uns, dass Feigenbäume wie ein Parasit auf anderen Bäumen siedeln und diese langsam umschlingen und ihnen die Nährstoffe entziehen. Dieser Kampf kann Jahre dauern, bis der Wirtsbaum schließlich abstirbt und der Feigenbaum als strahlender Sieger übrigbleibt.
Kleine Wasserläufe ziehen sich durch den Wald hindurch. Wir wähnen uns optisch sogar ein wenig wie auf einer Wanderung bei Altenberg…
Schließlich kommen wir an einer Fledermaushöhle an. Abertausende Fledermäuse sammeln sich hier und es herrscht ein wildes Treiben!
Wir bleiben auf Abstand - Der Marburg-Virus wurde hier mal entdeckt. Seitdem sind Höhlenexpeditionen nicht die beste Wahl 😁
Danach drehen wir eine Runde oberhalb der Höhle und sehen auf einen tiefer gelegenen See herab. An dieser Stelle schaut der Wald etwas verwunschen aus.
In den Baumwipfeln über uns erkennen wir schwarz-weiße Colobus, die uns neugierig beobachten.
Ganz in der Nähe hält sich auch eine Gruppe Paviane im Unterholz auf. Sobald wir in ihre Richtung gehen, ziehen sie sich aber zurück.
Diese Wanderung mit dem Ranger war sehr schön und ein toller Kontrast zur Safari in der Savanne…
Nach kurzer Pause fahren wir los zu einem weiteren Game Drive Richtung der Halbinsel bei Mweya.
Die Halbinsel ragt in den Kazinga-Kanal hinein. Dort legen wir Station bei einer luxuriösen Lodge ein. Der Blick auf den Lake Edward ist fantastisch und wir bekommen zudem Gesellschaft von meheren Warzenschweinen, die das saftige Gras "abmähen". Eine Übernachtung kostet hier wohl mehrere hundert Euros…
Es wird langsam Zeit und wir fahren zurück Richtung Hauptstraße! Auf halber Strecke haben wir eine absolut magische Begegnung: Ein Leopard schlendert gemächlich am staubigen Straßenrand entlang. Wir bleiben mit unserem Auto stehen - Auge in Auge mit dieser majestätischen Großkatze!
Dieser ehrfürchtige Moment hallt in uns nach, während wir den Park verlassen und auf der Hauptstraße weiter zur Stadt Fort Portal fahren. Kurz bleiben wir auch noch beim Überqueren des Äquators stehen.
Was war das für ein Trip! 🤩
