Adventures of Tanja & Roli
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Tansania - Tag 6: Serengeti Nationalpark

Veröffentlicht: 05.01.2026

Der Neujahrstag begann um 00:00 Uhr am Lagerfeuer tanzend und singend mit der Belegschaft der Lodge.
Wir durften die Korken knallen lassen und die Angestellten klatschten und sangen und tanzten und zeigten uns einen Einblick in deren Kultur.
Silvester mal komplett anders.

Nur 3 Stunden später wurden wir schon wieder geweckt. 
Während Roli tiefenenspannt schlief, konnte Tanja in dem etwas muffigen Bett nicht schlafen. Als sie dann um 03:30 Uhr "Mampf-Geräusche" vorm Zelt wahrgenommen und neugierig aus der Moskitohöhle blickte, wurde auch Roli wach. 

Schmatzend, Gras beißend und so was ähnliches wie rülpsend vermuteten wir ein Zebra vor unserem Zelt.
Als Roli aber das Fenster (Plane über einem Moskitonetz) öffnete, traute er seinen Augen nicht.
Ein Wasserbüffel fraß unmittelbar davor genüßlich und seelenruhig vor sich hin. In den 30 Minuten, die wir dann knieend und flüsternd vorm Fenster verbrachten, entdeckten wir auch ein paar seiner Gefährten, die das Gras auf der anderen Zeltseite in Angriff nahmen und um die Häuser ziehten.

Noch ein bisschen müde von der nächtlichen Action, gings direkt nach dem Frühstück wieder los mit der holprigen Fahrt, die Tanja an ihre Buggyspazierengänge auf Schotterstraßen mit Papa erinnerte und wir versuchten nicht einzuschlafen.
Aber das verging uns gleich wieder, als wir wieder den Eingang zum Nationalpark passierten und gleich die Löwenfamilie vom Vortag erblickten.
Auch diese hatte gefrühstückt, denn das Zebra bzw. dessen Überreste lag im Umkreis vom 10m verstreut in der Nähe.

Beim ganztägigen Game drive hatten wir dann das Glück, das wir alle Tiere, die wir uns noch wünschten zu Gesicht bekommen haben. Leoparden, Gepard, Hyänen, Alligator und natürlich noch viele viele mehr.
Somit haben wir alle Big 5, Ugly 5 und noch viele mehr sehen dürfen.

Zurück in der Unterkunft warteten unsere Freunde die Wasserbüffel schon rund um den Pool, mitten am Tag, nicht um zu plantschen, sondern um zu fressen.
Das machte unseren Poolgang umso spannender und aufregender.
Dass Neujahrstag war merkte man nicht nur an der dezimierten Belegschaft, sondern auch daran, dass wir nur  6 Gäste beim Abendessen waren und kein Buffet mehr genießen durften, sondern "nur" mehr aus 3 Gerichten wählen konnten.
Was der Gaumenfreude aber keinen Abbruch tat.
Nach einer kurzen Verdauungspause am Lagerfeuer begleitete uns nicht nur der Securitytyp zum Zelt, sondern auch die Büffel, die noch immer nicht genug bekommen konnten - von uns oder vom Gras sei dahingestellt.
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