Die 1. Nacht im Zelt war spannend, da gefühlt jede Stunde ein anderes Tier meinte, Wecker spielen zusammen müssen. Vorallem aber war sie kalt. Nach ein paar Stunden kuscheln wurde es dann aber ausreichend warm.
Da wir ja mitten im Nationalpark waren, begann der Game drive (Pirschfahrt) im Cabriostyle quasi beim ersten Meter.
Bis zur Grenze der beiden Nationalparks Ngorongoro und Serengeti konnten wir schon Marabu Störche, Giraffen und natürlich Gnus und Zebras beim Frühstücken beobachten.
Fact am Rande: Zur Zeit ziehen die Gnus noch von Norden nach Süden, aber zur Spitzenzeit von Jänner bis März befinden sich dann in diesem Gebiet über 2 Millionen Tiere... und so fühlte es sich auch jz schon an.
Geschätzt 50km Weitsicht und Gnus soweit das Auge reicht.
Beeindruckend.
Die Serengeti besticht durch die endlos weiten Wiesen und deshalb auch Straßen. Aber es sollte sich lohnen.
Faulenzende Nilpferde, die dicht an dicht das Wasser im Fluss aufstauten, bis zu Elefanten, die im Gänsemarsch durchs Gebüsch ziehten, Giraffen, die sich gar nicht die Mühe machen sich zu verstecken, weil sinnlos, und natürlich dem absoluten Highlight des Tages, Babylöwen mit Müttern und dem König der Tiere himself, der Löwenpapa.
Die Jungtiere spielten tolpatschig vor sich hin, während wir nur 3m entfernt unsere Mundwinkel nicht mehr senken konnten.
Unsere Unterkunft, heute wieder im Zelt, aber minimal besser ausgesttattet, bietet quasi unbegrenzten Ausblick in die Serengeti.
Jetzt gerade sitzen wir auf unserer Terrasse, sehen in die Sterne, hören verschiedenste Tierlaute in der Ferne, hören rascheln in der Nähe und zählen nicht nur die leuchtenden Augen, wenn man mit der Taschenlampe hinaus leuchtet, sondern auch die 105 Minuten die noch verbleiben, bis der letzte Tag des Jahres 2025, der immer in unseren Köpfen bleiben wird, vorbei ist und wir das neue Jahr 2 Stunden früher erleben als zuhause.
Abschluss 2025 - 1A mit Sternchen