Cusco - Im Herzen des Inkareichs
Wir bleiben längere Zeit in Cusco, eine fantastische Stadt! Im 15. und 16. Jahrhundert war hier das Zentrum des Inka-Reichs, welches sich über die gesamten Anden - von Kolumbien...


Veröffentlicht: 24.01.2025

































Nach Monaten in den Anden und einigen regnerischen Tagen zuletzt in Peru reisen wir auf direktem Weg zu Sonne, Strand und Palmen: Providencia, wir kommen 😎🌴🥥 Knapp 4 Wochen Karibik, über Weihnachten und Silvester ins neue Jahr hinein.
Die idyllische Karibikinsel Providencia ist immer noch ein Geheimtipp. Sie gehört zu Kolumbien, befindet sich aber kurz vor Nicaragua, auf Höhe Mittelamerikas. Dort ist das drittgrößte Korallenriff der Welt zu finden!
Die Anreise von Cartagena aus führt uns zuerst auf die größere Nachbarinsel San Andres. Kurz kommen wir am Flughafen in Stress, denn ohne Rückflugticket dürfen wir gar nicht erst einchecken!
Auf beiden Inseln wird Spanisch, aber auch Kreol gesprochen (eine Mischung aus Englisch mit afrikanischen Sprachen und Spanisch). Viele Bewohner (die Raizals) sind Nachfahren der ehemaligen Sklaven, die von den Spaniern aus Afrika verschleppt wurden.
Auf San Andres bleiben wir nur wenige Tage. Die Stadt im Norden ist nicht so schön und sehr touristisch, doch im Süden der Insel finden wir schöne Strände. Hier verbringen wir Weihnachten. Leider spielt das Wetter nicht so mit, es regnet sehr viel. Jedoch ist das Meer wirklich warm, so flitzen wir in den Regenpausen sofort an den Strand!
Am Strand entdecken wir auch unser absolutes Lieblingsgetränk: Limonada de Coco - eisgekühlte Limonade aus frischer Kokusnuss mit Limette verfeinert 😋 Dazu gibt es Patacones (gebratene Kochbananen).
Weiter gehts also dann nach Providencia, wo sich wenige Touristen hinverirren. Auf der Insel verteilt leben nur rund 5000 Menschen. Die Häuser und Zäune sind sehr farbenfroh in verschiedenen Farben gestrichen, das macht Laune 😊
Im Jahre 2020 zerstörte leider der Hurrikan Lota über Nacht die gesamte Insel, zwei Menschen starben, 98 % der Häuser, Straßen etc. wurde zerstört. Die Bewohner mussten alles komplett wieder neu aufbauen. Dabei wurden sie von der Regierung mit Arbeitern und Geld unterstützt. Mittlerweile stehen die meisten Gebäude wieder. Es lässt sich heute nur erahnen, wie schlimm die Katastrophe gewesen sein muss.
Wir beziehen ein kleines Apartment in Old Town im Westen und erkunden die Insel mit einem Roller. Es gibt mehrere sehr schöne Strände, sie sind sehr naturbelassen mit Palmen, weißem Sand und türkisfarbenem Wasser 🤩
Wir chillen und genießen den Insel-Vibe! Besonders die drei Strände Almond Beach, South-West-Bay und Manchaneel-Beach haben es uns angetan
An den Stränden gibt es kleine Strandbars. Limonada de Coco, frisches Cocowasser oder ein leckerer Cocktail, alles ganz frisch!
Neben der Beach-Time gehen wir auf Providencia auch Tauchen - zum ersten Mal! Bei dem gut gelaunten und sehr relaxten Tauchlehrer Malcon, der eine kleine Tauchschule in Old Town besitzt, lassen wir uns auf das Abenteuer ein: Scuba-Diving im offenem Meer. Wir haben Respekt, aber wenn nicht hier, wo und wann dann 🤷🏻♂️
Nach kurzer Einführung und Übungsphase in einer Bucht geht es auch schon los 😊
Providencia bietet sich wegen des klaren und warmen Wassers geradezu zum Tauchen an. Zudem ist hier die Besonderheit, dass man neben bunten Fischen, Rochen u.a. auch sehr leicht Riff-Haie zu Gesicht bekommt 😮 Dies ist sogar auf unserem ersten Tauchgang der Fall!
Wir fühlen uns mit dem erfahrenen Malcon beim Tauchen sicher und vertrauen ihm. Er taucht nicht mit großen Gruppen und hat einen Personalschlüssel von 1:2! Auch lockt er die Haie nicht mit Fisch an, weiß aber sehr genau, wo sie zu finden sind. Wir unternehmen einige Tauchgänge mit ihm und werden langsam besser darin, den Druck auszugleichen und unsere Atmung zu koordinieren.
Neben dem Tauchen sind die Bedingungen für Schnorcheln auch sehr gut, z.B. auf der kleineren Insel Santa Catalina. Sie ist sehr ruhig und ohne Straßenverkehr, über die Liebesbrücke können wir von Providencia einfach hinüberlaufen 🥰
Mit dem erfahrenen und sympathischen Guide Rudolfo unternehmen wir einen Hike auf den höchsten Punkt der Insel, der Aufstieg ist technischer und anstrengender als gedacht!
Rudolfo organisiert auch einen Ausritt mit uns durch die Hügel bis hinunter zum Strand. Seine Pferde sind sehr gutmütig!
Nach gut 3,5 Wochen reisen wir mit Wehmut von Providencia ab! Unsere Gastgeber Sasha und Martin, der Tauchlehrer Malcon und viele weitere freundliche Menschen haben wir kennengelernt! Die Insel hat eine einmalige Atmosphäre. Mit dem Wetter hatten wir leider etwas Pech, da die Regenzeit sich über Wochen weiter nach hinten geschoben hat, Klimawandel ist überall 🙏🏻
Weiter geht es zum kolumbianischen Festland, als Erstes nach Cartagena…
