Nach einer erholsamen Nacht im B&B Hotel Béziers, das mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt hat, starteten wir um 10:00 Uhr unsere vorletzte Etappe. Für nur 60 Euro war das Zimmer sauber, gut gelegen und mit einem hervorragenden Frühstück (8,50 € pro Person) ergänzt. Besonders beeindruckend war der Sonnenaufgang, sichtbar direkt aus dem Bett.
Hotelzimmer mit Sicht.
Es sah wirklich aus wie ein Himmel in Flammen, der uns schon morgens ein Lächeln ins Gesicht zauberte.
Himmel in Flammen
Die Fahrt führte uns durch die landschaftlich reizvolle Provence – eine Gegend, die jedes Mal aufs Neue fasziniert.
Fahrt durch die Provence
Besonders eindrucksvoll auf der Strecke war der Blick auf die Burg Mornas, die 137m hoch oben auf einem steilen Felsvorsprung über dem Rhonetal thront. Die Festung stammt aus dem 10. Jahrhundert und spielte im Mittelalter eine strategisch wichtige Rolle als Verteidigungsanlage. Heute ist sie ein beeindruckendes Zeugnis der Vergangenheit, das Besucher mit seinen restaurierten Mauern und der atemberaubenden Aussicht auf die Provence begeistert. Ein Ort, der definitiv eine Reise wert ist – vielleicht beim nächsten Mal!
Die Festung von Mornas
Je näher wir Montélimar kamen, desto grauer wurde der Himmel. Kurz vor Valence hat der Regen dann endgültig eingesetzt, was den Beinamen der A7 – Route du Soleil heute eher ironisch erscheinen lässt.
Eine kurze Pause an der Raststätte Portes-lès-Valence gibt uns die Gelegenheit, durchzuatmen, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.
Nach unserer Pause an der Raststätte Portes-lès-Valence setzten wir die Fahrt ohne weitere Unterbrechungen bis nach Genf fort. Eine Zeit lang war es jedoch alles andere als angenehm, starker Regen, heftiger Wind und schlechte Sicht verlangten unsere volle Konzentration.
Schlechte Sicht
Sicherheit geht vor, also mussten wir das Tempo drosseln und besonders vorsichtig fahren. Zum Glück beruhigte sich das Wetter irgendwann, und wir konnten die letzten Kilometer entspannter zurücklegen.
Nach knapp 500 Kilometern und etwa fünf Stunden Fahrt kamen wir wohlbehalten bei meinem Bruder in Genf an. Bald darauf gesellte sich auch mein Neffe Thomas zu uns, und wir geniessen jetzt gemeinsam einen Aperitif und ein schönes Abendessen im Kreis der Familie. Ein wunderbarer Abschluss für diesen Tag!
Morgen geht es dann auf die letzte Etappe – zurück nach Hause nach Nottwil.
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