Unser Tag in San Sebastián
Heute hatten wir eine kurze, aber sehr schöne Fahrt von Bilbao nach San Sebastián. Die Strecke war kurzweilig, besonders das Teilstück entlang der Küste zwischen Zumaia und...


Veröffentlicht: 07.12.2024













Heute haben wir unsere Rückreise von San Sebastián Richtung Heimat angetreten, mit dem Ziel, die Nacht in Béziers zu verbringen. Aufgrund des schlechten Wetters haben wir beschlossen, die Strecke über Toulouse zu nehmen, da hier die Wetterprognosen besser sind.
Bereits beim Grenzübergang nach Frankreich begegnete uns der erste Stau, nicht wegen des Zolls, sondern aufgrund der Mautstelle. Nach dieser kurzen Verzögerung läuft der Verkehr mittlerweile wieder flüssig, und wir kommen gut voran.
Unsere Route führt uns entlang der majestätischen Pyrenäen, eine landschaftlich beeindruckende Strecke. Wir sind inzwischen in Pau angekommen und haben noch rund 370 Kilometer bis Béziers vor uns. Unterwegs sehen wir zahlreiche Hinweise auf die Vielfalt der Region: Skistationen, Weinrouten und antike Städte, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die Gegend scheint eine reiche Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte zu bieten – vielleicht eine Inspiration für zukünftige Reisen.
Wir fahren nicht weit an Lourdes vorbei, einem bekannten Pilgerort, der jährlich Gläubige aus aller Welt anzieht. Wir haben uns jedoch entschieden, darauf zu verzichten, da wir nicht religiös sind – dafür geniessen wir den Blick auf die Umgebung.
Unsere weitere Route führte uns entlang der majestätischen Pyrenäen, eine landschaftlich beeindruckende Strecke.
Allerdings blieben uns die Berge verborgen – sie waren durch Wolken und Nebel verhüllt. Dafür wurden wir später gleich zwei Mal mit wunderschönen Regenbögen überrascht, ein kleiner Trost und ein Highlight der Fahrt.
Ein Kaffeehalt beim Rastplatz „Pyrénées“ bot uns Gelegenheit, die ruhige Umgebung zu geniessen.
Erstaunlich war, wie flach die Strecke insgesamt war, abgesehen von den Hügeln rund um die Montagne d’Alaric. Diese Region beeindruckte uns mit ihren besonderen Formationen. Die Montagne d’Alaric ist Teil der Corbières, einem Kalksteingebirge, das eine raue, wilde Schönheit ausstrahlt und geschichtsträchtig ist. Der Name soll auf einen westgotischen König zurückgehen – eine faszinierende Gegend, die sicherlich einen eigenen Besuch wert ist.
Am Nachmittag erreichten wir schliesslich Béziers, wo wir unser einfaches, aber praktisches B&B-Hotel bezogen. Doch unser Tag war noch nicht zu Ende. Wir fuhren weiter nach Valras-Plage, wo uns ein traumhafter Strand und ein unvergesslicher Sonnenuntergang erwarteten. Die perfekte Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen.
Später erledigten wir noch einige Besorgungen, tankten und kehrten dann in die Pizzeria Donna Louisa in Cers ein – eine echte Entdeckung!
Die Pizzen hier sind alles andere als gewöhnlich. Sie werden mit Produkten der Region zubereitet und überraschten uns mit aussergewöhnlichen Kombinationen. Dazu genossen wir einen hervorragenden lokalen Wein. Ein Café Gourmand rundete das Mahl perfekt ab – besser kann ein Abend kaum sein.
Jetzt sind wir zurück im Hotel und freuen uns auf die morgige Etappe. Es geht weiter nach Genf, wo wir meinen Bruder und seine Familie besuchen werden.
