Coastal Nomads - Suzi, John & Betty
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Marokko #4: Marrakesch, rockin´60, wieder am Meer und eine Entscheidung

Veröffentlicht: 15.12.2024

Persönlicher Logbucheintrag vom Wohnschiff Betty HH-VX 717: Wir schreiben das Jahr 2024, 15. November, 14 Uhr.

Noch etwas angeschlagen (siehe Reiseblog Marokko #3) machen wir uns um die Mittagszeit des 15. November auf die kurze Fahrt in das Zentrum von Marrakesch auf. Den vielfach als chaotisch beschriebenen Verkehr in der Stadt empfinden wir nicht so, aber wir haben ja schon einen Monat Erfahrung auf marokkanischen Straßen hinter uns. Der Geheimtipp (so geheim ist er aber nicht) zum Parken im Stadtzentrum ist ein Parkplatz an der Koutoubia Moschee direkt im Herzen der Stadt. Der Preis ist mit 150 Dirham für 24 h schon sehr hoch und damit teurer als ein regulärer CP. Dafür befindet man sich nur wenige Gehminuten von der Moschee und dem Djema el Fna Platz entfernt und bewacht ist er auch.

Wir machen zur Einstimmung einen kleinen Spaziergang rund um die Moschee, den angrenzenden sehr schön grünen Cyber-Park und natürlich über den berühmten Djema el Fna Platz und dann in die angrenzenden Souks hinein. Eine architektonische Schönheit ist der Djema el Fna bei Tageslicht nicht. Auf dem Platz tummeln sich wie zu erwarten die Schlangenbeschwörer, in Trachten gekleidete Wasserträger und arme Berberaffen mit Windeln, die von ihren Besitzern für ein Foto angeboten werden. Das Angequatsche hält sich aber in Grenzen. Wir tauchen in die Sous hinein, in der Hoffnung uns nicht zu verirren, aber es gibt ja mittlerweile Google Maps. Mitten in den nördlichen Souks liegt die ehemalige Medersa Ben Youssef Koranschule, die wir besichtigen. Dieses Meisterwerk der arabischen Baukunst aus dem 16. Jahrhundertwurde die letzten Jahre vollständig und enorm aufwändig restauriert, wie ein kurzer Film zeigt. Wir sind ganz begeistert, uns gefällt dieser Baustil mit den filigranen Fliesenarbeiten und den aufwändigen Holzschnitzereien sehr gut! Der Parkplatz mitten in der Stadt hat den Vorteil, dass wir am frühen Abend noch mal eine kleine Pause im Van einlegen können, da Susi noch etwas angeschlagen ist. Abends stürzen wir uns dann noch einmal in das Getümmel des Djema el Fna, der abends ein ganz anderes Gesicht zeigt. Jeden Tag werden nachmittags Dutzende von Imbissbuden auf dem Platz aufgebaut, die um Kunden werben. Zahlreiche Geschichtenerzähler und Musiker fesseln ein erstaunlicherweise überwiegend einheimisches(!) Publikum. Susi muss sich eine sehr aufdringliche Henna-Künstlerin vom Hals halten, die ihr mit sanfter Gewalt ein Henna-Tattoo aufdrängen möchte. In den Souks kaufen wir noch sehr leckeres Gebäck ein. Im Gebäck backen sind die Marokkaner Weltmeister. Obwohl die Stadt so quirlig und lebendig ist, verbringen wir eine ganz ruhige und ungestörte Nacht in unserem Van. Neben uns parkt übrigens ganz zufällig Michelangelo (siehe Reiseblog Marokko #3) aus Husum bzw. Lanzarote mit seiner Offroad Reisetruppe.

Heute vormittag wollen wir uns die südlichen Souks und das ehemalige jüdische Viertel Mellah ansehen. In den Souks stoßen wir auf einen ganz einfachen Markt für die Einheimischen. Der „Marktstand“ besteht häufig nur aus einem auf der unbefestigten Straße ausgelegtem Tuch, auf dem die Waren präsentiert werden. Fisch wird gänzlich ohne Kühlung angeboten, wir haben fast 30°C! In den Hühnerschlachtereien warten in engen Käfigen eingepferchte Hühner auf ihr Schicksal. Auf ganz kleiner Fläche wird geschlachtet, gerupft, zerlegt und zum Verkauf angeboten. Susi muss schnell raus aus dem Marktgeschehen, Geruch und Anblick vertragen sich noch nicht mit dem Zustand ihres Magens. Neben dem Palast de la Bahia gibt es einen kleinere und schönere Version des Djema El Fna. Auch hier befinden sich rings um den Platz Cafés mit Dachterrassen, auf denen man entspannt mit einem Minztee dem Geschehen von oben zusehen kann. Dieser Stadtteil ist auch von zahlreichen Störchen bevölkert, die gerne auf den Minaretten der Moscheen nisten. Bei unserem Spaziergang durch das angrenzende ehemalige jüdische Viertel Mellah kann man noch die Schäden des letzten Erdbebens vom September 2023 sehen, dass auch in Marrakesch Zerstörungen angerichtet hat. Ein netter Gewürzhändler im Souk „fängt“ uns ein und erklärt uns wirklich nett die unzähligen Gewürze in seinem Laden. Hier gibt es wirklich alles, bis hin zu Weihrauch und Mentholkristallen. Natürlich kaufen wir nachher noch etwas bei ihm, er hat es auch wirklich gut und nicht aufdringlich gemacht. Auf dem weiteren Weg werden wir noch spontan eingeladen, ein Riad zu besichtigen. Dies sind antike Stadthotels, die zur Gasse meist nur eine Tür haben und innen sich als wunderschöne Hotels mit einem überdachten Innenhof entpuppen. Wir versprechen beim nächsten Mal hier zu nächtigen. Am frühen Nachmittag brechen wir aus Marrakesch auf und freuen uns, dass wir diesen Zwischenstopp trotz unserer Vorbehalte noch gemacht haben. Nach fast einem Monat im Inland von Marokko müssen wir jetzt aber mal wieder ans Meer! Ungefähr 100 km westlich von Marrakesch liegt Essaoueira, unser Ziel für die nächsten Tage. Die Landstraße N8 von Marrakesch nach Essaoueira ist relativ eintönig. Kurz vor Essaoueira übernachten wir auf einem CP, der komplett in der Pampa liegt und nur über eine kilometerlange Schotterpiste zu erreichen ist.

Da sich ein runder Geburtstag ankündigt, tun wir uns etwas gutes und haben uns für Essaoueira ein Hotel für zwei Nächte gebucht. Unseren Van Betty können wir praktischerweise und ganz offiziell vor der Tür des Hotels parken. Essaoueira ist eine der wenigen Städte, in denen das Parken und Übernachten in Wohnmobilen im Stadtgebiet untersagt ist. Unser Hotel, die Villa Quieta liegt dicht am Wasser, hat einen verwunschenen Garten mit Pool und ist innen sehr schön im arabischen Stil eingerichtet. Essaoueira ist eine mittelgroße, schöne Stadt mit großem Fischereihafen, einem riesigen Strand und einer schönen Promenade. Wir fühlen uns hier auf Anhieb wohl. Abends gehen wir schön essen in einem Restaurant in der Medina am Hafen. Zum Glück haben die Restaurants hier eine kreative Speisekarte, die über Tajine und Cous-Cous hinausgeht und auch Wein wird im Restaurant angeboten. Satt und zufrieden geht es über die schön ausgeleuchtete Promenade zurück zum Hotel, auf der zu später Stunde noch viele Einheimische mit ihren Kindern und Touristen flanieren. Wie überall im Süden blüht das öffentliche Leben auch hier erst nach Sonnenuntergang auf. Essaoueira ist relativ weltoffen geprägt. Wir sehen komplett westlich gekleidete arabische Frauen, Frauen mit klassisch mit Schleier verhüllt, aber auch Frauen in der Burkha, obwohl Herstellung und Verkauf von Burkhas in Marokko seit 2017 offiziell verboten ist.

Heute ist er da, der große Tag, den ich auf dieser Reise schon hinter mich gebracht habe: Susi wird 60. HAPPY BIRTHDAY! Wir entstammen beide dem Jahrgang 1964, einem der geburtenstärksten Jahrgänge überhaupt. Frühmorgens habe ich schon das Hotelzimmer mit den Utensilien geschmückt, die im Van mitreisen und schon zu meinem Geburtstag verwendet wurden. Draußen im üppigen Hotelgarten habe ich einige Blüten entwendet, ich hoffe das war OK. Große Geschenkorgien bleiben aus praktischen Erwägungen aus und wir haben uns ja schließlich auch diese Reise zum 60ten geschenkt. Natürlich gibt es ein paar Aufmerksamkeiten und vor allem einen handbemalten Geburtstagsstein, der auf dieser Reise schon Tradition geworden ist. Wir genießen es, im Hotel ein leckeres Frühstück serviert zu bekommen, das ist für uns ja auch schon fast ein Geschenk… Nach dem Frühstück klopft es an der Zimmertür. In der Tür steht die Hotelmanagerin mit einem riesigen(!) Strauß Rosen von Leon und Tim für Susi! Susi ist ganz gerührt, dass ihre Jungs über viele tausend Kilometer Entfernung das möglich gemacht haben (Blumenläden hatten wir in Marokko bisher noch nicht gesehen). Die Auflösung erfolgt später. Über Kontakte zu einem marokkanischen Kunden bei seinem Arbeitgeber Lufthansa Technik hat Leon das Unmögliche möglich gemacht. Bei bestem Geburtstagswetter machen wir einen schönen Geburtstagsspaziergang durch Essaoueira. Während sich Susi nachmittags den zahlreichen Geburtstagsglückwünschen widmet, gehe ich eine Runde Wellenreiten, denn Essaoueira ist auch für seine hervorragenden Surfbedingungen bekannt. Abends gehen wir dann im besten Restaurant der Stadt lecker essen und lassen diesen schönen Tag so nett ausklingen, wie er begonnen hat. Susi hat dieser Geburtstag doch etwas bevor gestanden, denn insbesondere für eine Frau ist es wohl nicht einfach, wenn beim Alter eine „6 vorm Komma“ steht. Ansehen tut man es ihr nicht, wie es ihr auf unserer Reise oft bestätigt wird.

Nach einem sehr schönen Frühstück in der Villa Quieta (und einer kleinen Surfsession ;-)) tauschen wir die Hotelbetten wieder gegen die Betten von Betty, in denen wir zugegebenermaßen besser schlafen. Wir verlassen Essaoueira, was uns sehr gut gefallen hat, in Richtung Süden und steuern den nächsten Surfspot Sidi Kaouki an. Es ist schon spät am Nachmittag, als wir in Sidi Kaouki ankommen und nach einem kurzen Strandspaziergang suchen wir uns einen Platz für die Nacht. Auf dem Strandparkplatz kann man laut Park-4-Night App übernachten. Wie fast überalll in Marokko gibt es hier „Parkwächter“ (Statussymbol: gelbe Warnweste), die einen kleinen Obolus einkassieren. Eine wirkliche Gegenleistung bekommt man nicht, außer dass man bei Einparken ein wenig eingewiesen wird. Aber wir diskutieren das nicht, diese Menschen verdienen damit ihren Lebensunterhalt und uns tun 20-30 DH nicht weh.

Am nächsten Morgen erkunden wir Sidi Kaouki, soweit das möglich ist. Außer ein paar Surfcentern, einigen kleinen Cafés und Restaurants ist es nur eine lose Ansammlung von Häusern ohne Ortskern und Struktur. Die Surfbedingungen sprechen mich auch nicht so an. Susi wird dann noch vor unserem Van von einem schleimigen, rauchenden Straßenverkäufer genervt, der ihr verkaufen möchte, dass er aus dem Erdbebengebiet käme und dringend Geld für seine Familie verdienen müsste (100% gelogen, soviel Menschenkenntnis haben wir schon!). Zuerst will er etwas verkaufen, dann etwas geschenkt haben und Schluss will er übrigens Alkohol! Als er dann auch noch frech wird „ihr Deutschen kauft nie etwas, die Franzosen sind viel netter als ihr“ haben wir genug und verlassen Sidi Kaouki wieder. Es sind leider genau diese kleinen Erlebnisse, die uns das Reisen in Marokko zunehmend vermiesen. Susi ist von der Aussicht, Weihnachten in Dakhla, einem Surferort noch einmal tausend Kilometer weiter in der Westsahara und kurz vor Mauretanien, zu verbringen so gar nicht begeistert.

Von Sidi Kaouki aus steuern wir Imsouane an. Auch dies ist ein bekannter Wellenreitspot, der uns sehr von unseren japanisch-australischen Freunden Maki und Mike empfohlen wurde. Für die haben wir übrigens noch ein Paket mit Büchern an Bord, für das wir den Paketdienst von Spanien (siehe Reiseblog Tarifa) übernommen haben. Maki und Mike befinden sich derzeit mit ihren Kindern noch weiter südlich in Mirleft an einem Surfspot. Über eine kleine, einsame und gewundene Küstenstraße geht es über ein kleines Küstengebirge, dass uns an Teneriffa erinnert, hinunter nach Imsouane. Auch Imsouane ist ein Fischerort, der mittlerweile gut von den Surfern lebt. Übrigens ist Windsurfen in Marokko, ähnlich wie in Portugal und Nordspanien auch, eine unbekannte Sportart. Wir haben nicht einen einzigen Windsurfer getroffen und die Wassersportcenter, bieten außer Wellenreiten vereinzelt noch Kiten oder ganz selten Wingfoilen an. Als wir an den Hauptspot vom Imsouane kommen, befinden sich so unglaublich viele Wellenreiter im Wasser wie ich es noch nie gesehen habe! Auch am zweiten Spot „The Bay“ hauptsächlich für seine guten Bedingungen zum Langobarden bekannt, kann man fast trockenen Fußes über Wasser gehen. Wir finden einen super Parkplatz an der Uferstraße mit Blick auf den Hauptspot, geben dem freundlichen Gelbwestenmenschen seinen Obolus und freuen uns über den tollen Ausblick aus der Schiebetür! Spät am Nachmittag nutze ich noch die tollen Bedingungen am Spot „The Bay“ um meine Wellenreitkünste weiter zu vertiefen. Mit lang laufenden und sanften Wellen bietet dieser Spot dazu beste Voraussetzungen.

Am nächsten Morgen teste ich auch noch den Spot „The Cathedral“. Die zur Zeit eher kleinen Wellen kommen mit entgegen; Die Profis erwarten um diese Jahreszeit eher höhere Wellen. Nach dem Surfen drängt Susi zum Aufbruch. Während meiner Surfsession hat dauert jemand an den Van geklopft, der an der Straße des Spots parkt, um ihr etwas zu verkaufen. Alles nicht böse gemeint, aber auf Dauer nervend. Wir beide merken, dass wir bezüglich unseres weiteren Aufenthaltes in Marokko jetzt eine Entscheidung treffen müssen. Im Herzen spüren wir beide, dass wir uns hier auf Dauer nicht wohl fühlen und für die bereits geplante Verlängerung unserer Reise in das erste Quartal 2025 hinein eine Alternative brauchen. Südspanien ist uns wettertechnisch zu unsicher. Das gleiche gilt auch für Sardinen, was uns wirklich reizen würde, aber die Klimadaten im Internet für Januar und Februar sind sehr ernüchternd. Tja, und dann sind da noch die Kanaren… Susis Augen leuchten auf und für mich gibt es surftechnisch um diese Jahreszeit sowieso nichts Besseres. Finanziell ist das nochmal ein größerer Schluck aus der Pulle, denn unter € 800-900 pro Überfahrt (im Schlafsessel, natürlich ohne Kabine!) läuft nichts. Und dann müssen wir in der Vorweihnachtszeit auch noch überhaupt einen Platz auf der Fähre bekommen! Ach ja, wir sind uns einig, wenn schon Kanaren, dann wollen wir dort auch Weihnachten verbringen, deswegen muss es jetzt schnell gehen. Wir satteln den Van und machen uns in Richtung Aglou auf. Dort wollen wir auf einem Campingplatz mit stabiler Internetverbindung unsere nächsten Reiseschritte planen und buchen. In Aglou steuern wir den CP Paradis an. Dieser liegt zwar nicht direkt am Meer, von den terrassierten Stellplätzen hat man aber einen tollen Blick auf den Atlantik. Auch dieser CP ist fast leer; Es scheint ein mühsames Geschäft zu sein, in Marokko mit CP sein Geld zu verdienen.

Gleich morgens am 22. November starten wir mit einer guten Internetverbindung die Suche nach Fährüberfahren auf die Kanaren. Es gibt verschiedene Fährlinien bei denen man entweder direkt oder auch über Buchungsportale buchen kann. Besonders nervig sind die Buchungsportale, die einem erst ganz(!) am Ende des Buchungsprozesses mitteilen, dass die gewünschte Überfahrt nicht verfügbar ist! Neueingabe aller bereits eingegebenen Daten inclusive. Da wir Teneriffa ja schon ausgiebig erkundet haben, fokussieren wir uns auf Fuerteventura. Trotz intensiver Suche ist vor dem 24.12 keine freie Überfahrt zu finden. Weihnachten auf der Fähre? Geht, muss aber nicht sein. Susi kommt auf die Idee, eine andere kanarische Insel anzusteuern und dann mit den häufig fahrenden, innerkanarischen Fähren nach Fuerteventura zu reisen. Das klappt, aber die einzige überhaupt verfügbare Überfahrt ist am 7.12 und zwar nach Teneriffa. Bevor uns die noch jemand wegschnappt, drücken wir schnell auf das „book now“ Knöpfchen. Ziemlich genau nach 10 Monaten soll es also wieder nach Teneriffa gehen. Wir freuen uns! Durch die relativ frühe Abfahrt am 7.12 ist somit auch das Ende unser Marokko Rundreise terminiert. Mit ein bisschen Reserve, sich Sortieren auf dem Festland und der Anfahrt von Algeciras/Tarifa nach Huelva, unserem Fährhafen, sollten wir Marokko am 2.12, also bereits in 10 Tagen verlassen. Mit der Buchung nach Teneriffa kommt dann auch die Idee auf, ein Inselhopping zu machen. Der grobe Plan ist, von Teneriffa aus nach Gran Canaria zu reisen, vor dort nach Fuerteventura mit einem Zwischenabstecher nach Lanzarote. Ach so, unsere finale Rückfahrt haben wir auch gebucht: Am 8. März geht die Fähre von Fuerteventura auf das spanische Festland zurück. Und dann wollen wir gegen Ende März endgültig wieder in Hamburg eintreffen. Das war alles zusammen ein etwas nervenaufreibender Prozess und wir entspannen uns erstmal mit einem langen Strandspaziergang am schönen Atlantikstrand von Aglou. Der Ort Aglou selber ist nicht weiter erwähnenswert. Uns tut der sehr aufwändig gestaltete und gepflegte CP etwas leid, der sich nach unserer Meinung am falschen Ort befindet. Jetzt tickt die Uhr und es gilt, die letzten Tage in Marokko sinnvoll zu nutzen. Ein kleines bisschen weiter in den Süden vordringen wollen wir schon noch!

Fazit Marokko #4: Wir haben die Reißleine gezogen. Bei aller Begeisterung über dieses faszinierende Reiseland sind für uns die kulturellen Differenzen einfach zu groß, um hier in Marokoo noch längere Zeit zu verbringen. Wir wollen das auch nicht schönreden oder die negativen Seiten einfach ausblenden. In unserem Reiseblog versuchen wir daher, ein differenziertes Bild von Marokko zu vermitteln, was  alle Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

On the road: 306 Tage
Zurückgelegte Strecke: 19.500 km

Fortsetzung folgt

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Antworten (2)

Saschavor mehr als 1 Jahr
Wieder einmal sehr schöne Schilderung eurer Erlebnisse. Da wir erst knapp 14 Tage in Marokko unterwegs sind, haben wir noch keinen „Koller“ bekommen, können allerdings die Gefühlslage in Bezug auf die kulturellen/sozialen Umstände sehr gut nachempfinden. Bis bald!

Frankvor mehr als 1 Jahr
Jetzt steht schon mal eine 3 vorn, bei den Tagen Eurer Reisezeit. Da in der Josthöhe das übliche Grau und Nieselregen vorherrscht, klingen die Kanaren perfekt!! Und das Grinsen im Gesicht bestätigt es ja auch 😜

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