
Veröffentlicht: 25.07.2025


























Der Tag startet früh, denn bevor wir heute nach Nara weiter reisen, liegt noch der berühmte Arashiyama Bambuswald an.
Vom Hotel eine fast einstündige Anreise und die Empfehlungen in den Reiseportalen und Reiseführern früh da zu sein (damit es nicht so voll ist), macht unsere Nacht recht kurz.
Nachdem wir uns gestern mit Ventilatoren und Sonnenschirmen, die laut Etikett die Temperatur unterm Schirm 19,7 Grad kühler wirken lassen soll (🧐 - hmm wenn dann die Aussentemperatur nur 15 Grad ist, erfriert man dann unterm Schirm?), ausgerüstet haben, sind die Tage des Schwitzen wohl gezählt.
Ja hat genau 2 Minuten gedauert, dann waren wir klitschnass. Es sind morgens um 7:30 schon 30 Grad. Während unserer Bahnfahrt kamen mir folgende
Gdesk (Gedanken die einem so kommen)
Der Japaner kleidet sich konservativ, er trägt alle neutralen Farben wie schwarz, weiss und alle dazwischenliegenden Grautöne sowie Braun, Hellbraun, Creme und Marineblau. Ganz selten ist mal ein kräftiger Farbtupfer im tristen Grau - das sind dann meist Touris. Das spiegelt sich übrigens auch in der Farbpalette ihrer Autos wieder. 95% der Autos sind schwarz, weiß und silbergrau.
Die Kleidung der Frauen ist meist schlicht geschnitten, Röcke und Kleider sind nicht zu kurz, Oberteile nicht zu tief ausgeschnitten. Die Männer tragen häufig Anzughose mit faltenfreiem Hemd und blitzblank geputzte Schuhe.
Die Bahnfahrt endet an der Arashiyama Station. Wir folgen den Tross Touris - die wollen da bestimmt auch hin. Ihr könnt euch garnicht vorstellen wieviel Wasser in einem menschlichen Körper steckt.
Bis zum Bambus-Wald sind es gute 10-15 Minuten Fußmarsch.
Die Menschenmassen halten sich noch in Grenzen. Ein paar Fotos und
wir treten den Heimweg an. Vorbei an einem Tempel. Das Bild sieht ganz hübsch aus und so entschließen wir uns rein zu gehen.
Hier treffen wir Kristina und Marco, ein junges Pärchen aus Hamburg. Denen ist es hier auch zu warm - Schwitzen verbindet halt.
Wir bekommen von den beiden den Tipp, Restaurants über die App Table-Check zu suchen, eine App wo Japaner die Restaurants bewerten und die sollen sehr streng in ihrer Beurteilung sein. Wir tauschen uns kurz über Erlebtes aus und wo es jetzt weiter hin geht. Ein nettes sympathisches Pärchen. Marco erinnert mich, mit seiner offenen Art und den verschmitzten Lächeln, ein bisschen an Jannis, unseren Nachbarn.
Die Beide wollen noch eine Woche in Okinawa relaxen nach der Rundtour - euch viel Spaß 😊.
Ich glaube, hätte die beiden nicht zu Ihrem Boot gemusst würden wir immer noch quatschen.
Wir machen uns zum Hotel auf, da äum die Koffer zu holen und dann nach Nara aufzubrechen.
die Fahrt dauert eine Stunde und so erreichen wir Nara um 13:00 Uhr. Unser Hotel, das Daiwa Roynet Hotel Nara, liegt gleich neben dem Bahnhof. Leider müssen wir die Zeit bis 14:00 Uhr überbrücken, denn erst dann ist Check in. Wir nehmen uns die Zeit um zu Essen. Japanische Hausmannskost - Udonnudeln.
Das Restaurant hat ganze vier normale Tische und 2 Japanische Tische und wirkt voll familiär. Beim bezahlen lobet Schahaatz das Essen auf japanisch, dafür wurden wir dann von der Chefin der Tochter und ihrem Mann verabschiedet und sie bedankten sich, das wir da waren und sie uns beköstigen durften. Alle drei winken uns an der Haustür nach, voll niedlich.
Als wir rauskommen, schüttet es aus Eimern
und es tut einen riesen Knall von einem Gewitter, der uns zusammenzucken lässt. Nun kann unser Sonnenschirm zeigen, ob er auch bei Regen taugt. Den Regen hat er gut überstanden, allerdings hätte es nicht noch windiger sein dürfen.
Unser Zimmer ist ganz hübsch, allerdings nur ein Bett und eine Decke.
Aber wir haben eine neue Errungenschaft im Zimmer. Die Hightech Toiletten sind ja nichts besonderes mehr. Wir haben jetzt einen LG Styler.
Ein Schrank der glätten, trocknen und desinfizieren kann. Schahaatz hat gleich alle Klamotten einmal getrocknet, denn es ist alles irgendwie klamm.
Den Nachmittag verbringen wir mit befüllen des Stylers und schlafen, bis Leon uns gegen 17:45 Uhr unserer Zeit weckt.
Wir beschließen den Abend mit Sushi
und einem Bier im Bett.
