Zu Fujis Füßen
19. September Am Samstag ging unsere Reise weiter. Nach dem Frühstück holten wir am Bahnhof unser Mietauto ab: einen Toyota Yaris. Nach dem Papierkram ging es dann auch direkt auf...


Veröffentlicht: 22.09.2026
20. September
Am Sonntag starteten wir den Tag wieder mit einem japanischen Frühstück im Hotel. Jeder von uns vertilgte erneut 15 verschiedene Schüsseln mit vornehmlich Fisch und Meeresfrüchten.
Das Wetter war wieder eher mittelmäßig. Das lag unter anderem daran, dass sich der Taifun Dujuan derzeit auf Japan zubewegt und für die nächsten Tage viel Regen und Wind mitbringt. Hier beschränkte sich das Ganze glücklicherweise noch auf Nieselregen. Die Izu-Halbinsel, auf der wir erst gestern waren, soll es allerdings deutlich stärker treffen.
Den Vormittag verbrachten wir also logischerweise unter der Erde und besichtigten drei Höhlen auf der Nordseite des Fuji, die durch eine Lavaeruption vor etwa 1.200 Jahren entstanden sind.
Zuerst ging es in die Bat Cave, die leider nicht von einem verbrecherbekämpfenden Milliardär bewohnt wird, sondern tatsächlich von echten Fledermäusen. Danach folgte die Wind Cave, die erstaunlicherweise nicht besonders windig war, und schließlich die Ice Cave, der langsam das Eis ausgeht.
Trotzdem war es ziemlich lustig, sich durch die engen Tunnel aus erkalteter Lava zu zwängen. Teilweise musste man sich ordentlich ducken und durch ziemlich schmale Gänge quetschen.
Danach fuhren wir noch zu einem Kunstmuseum, in dem wir uns die prächtigen Kimonos des Künstlers Kubota Itchiku anschauten. Dazu gehörte auch ein wirklich hübscher Park. Auch die inneren Ausstellungsräume waren sehr aufwendig und kunstvoll gestaltet. Leider gibt es davon keine Bilder, weil Fotografieren verboten war …
Eigentlich wollten wir anschließend noch ein landwirtschaftliches Freilichtmuseum besuchen. Auf der Fahrt dorthin begann es allerdings ziemlich stark zu regnen. Wir ließen uns davon trotzdem nicht komplett abschrecken und schlenderten noch ein bisschen durch den Ort. Dabei kauften wir natürlich auch noch japanische Süßigkeiten.
Danach ging es zurück ins Hotel und damit wieder zum inzwischen bestens etablierten Abendprogramm: Essen, Onsen, Schlafen.
