our big trip

Der Plan: Ab Mai 2018 für ein Jahr zu verreisen. Von Sri Lanka nach Südostasien und später nach Südamerika. Was daraus wurde? Lest selbst…  
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Ostküsten-Roadtrip in 7 Tagen

Verrauchter Sonnenuntergang an der Ostküste - dank einigen kleinen BuschfeuernRainbow Beach SelfieSurfers Paradise von Weitem (aus Burleigh Heads)Lifeguard-Posten am Surfers Paradise BeachEiner von vielen süssen Koalas ...... alle in freier Wildbahn entdeckt. Byron Bay LighthouseNatural Bridge im Springbrook National ParkBrisbane Skyline

Nach dem kurzen Aufenthalt in Cairns haben wir uns erneut nach einer billigen Variante umgeschaut, wie wir die Ostküste runter nach Brisbane kommen. Von da aus fliegen wir nämlich am 4. November nach Vanuatu – also in das achte Land unserer Reise.

Wir haben bei der Autovermietung APEX schlussendlich einen Relocation-Deal gefunden – diesmal aber für einen Kleinwagen und nicht ein riesiges Wohnmobil. Für knapp 80 Aussie-Dollar haben wir rund 8 Tage einen Wagen, unbegrenzt Kilometer und können uns so einige Dinge an der Ostküste, die Mathias schon einmal bereist hat, anschauen.

Wiederum nach dem Motto «zuerst Kilometer fressen, dann chillen» sind wir aufgebrochen. Den ersten Tag haben wir quasi nur mit Fahren verbracht und sind bis nach Airlie Beach gelangt. Kurz übernachtet, ein ausgiebiges Frühstück an der Promenade und einen kurzen Spaziergang später ging es auch schon weiter. Nächster Halt war Agnes Water / Town of 1770, wo wir die Nacht verbrachten und wiederum am nächsten Morgen kurz die Gegend erkundet haben, bevor es weiterging.

Wir sind ja mittlerweile begeisterte Wildtier-Beobachter, kann man so sagen. Und so haben wir uns besonders gefreut, als wie die ersten «Koala-Crossing» Strassenschilder angetroffen haben. Seraina – da gerade Beifahrerin – hat dann demonstrativ für einige Meter an der Autoscheibe geklebt und in die Bäume gestarrt und ihr glaubt es nicht, aber sie hat einen Koala gesehen. Wir haben angehalten, gewendet und einige tolle Fotos gemacht. Einfach so – direkt am Highway irgendwo im Nirgendwo an der Ostküste, hatten wir wieder Glück.

Am gleichen Tag fuhren wir dann noch nach Noosa, wo wir von Koalas gelesen haben. Dank den Wegbeschreibungen in einer Facebook-Gruppe und dem Tipp eines Passanten haben wir dann auch da – trotz miesem Nieselregen – das Koala-Mami samt Jungem hoch oben im Baum entdeckt. Und auch in Noosa haben wir am nächsten Morgen die Gegend angeschaut und einen tollen Walk im Noosa Heads National Park absolviert.

Erst nach dem Mittag sind wir dann weiter nach Surfers Paradise gefahren. Wir haben von Burleigh Heads aus auf die kleine australische Version von Miami zurückgeblickt und später dort bei Michael, einem Bekannten von Mathias’s erster Australien-Reise, übernachtet. Einmal gratis pennen ist gut fürs Budget… Und hier merkt man mal wieder, wie vielfältig Australien ist. Ein Ort wie Surfer’s Paradise ist auch schön und sicherlich cool für Wassersport oder Ausgang – aber gleichzeitig ist es soviel anders als noch im Outback, wo hunderte von Kilometer niemand und nichts war. Beides hat seine Vorteile und wir geniessen hier auch wiedermal Pub-Food oder ein (mehr oder weniger) bequemes Bett.

Um nochmals richtig entspannen zu können, haben wir uns nach der einen Nacht in Surfers auf den Weg nach Byron Bay gemacht. Via Nimbin – muss man einfach gesehen haben und nein, wir haben keine Raucherwaren gekauft – sind wir nach Lismore gefahren, wo wir wiederum erfolgreich Ausschau nach den süssen Koalas gehalten haben. Von dort ging es schliesslich nach Byron Bay, wo wir drei Nächte verbrachten. Wir haben wieder einmal einen Tag lang einfach nichts gemacht ausser essen und herumhängen. Tut auch mal wieder gut! Natürlich haben wir den östlichsten Punkt des australischen Festlandes und das Lighthouse besucht – ein vom Hostel aus doch eher langer Spaziergang. Zum Surfen waren wir irgendwie zu faul…

Am letzten Tag mit dem Wagen haben wir uns auf den Rückweg nach Brisbane gemacht. Wir sind nicht der Küste entlang hochgefahren, sondern haben noch einen kleinen Umweg in den Springbrook National Park gemacht und dort die Natural Bridge (Wasserfall) und den Best of all Lookouts besucht. Vor den Toren von Brisbane haben wir dann den Ausblick auf dem Mount Coot-Tha genossen und sind danach in die Stadt gefahren. Es ist irgendwie auch ein spezielles Gefühl, mal wieder in einer so grossen Stadt zu sein – doch wir haben uns gut zurechtgefunden. Nebst ein wenig flanieren an den schönen Southbanks haben wir Mathias’s Cousin Nicolas – aktuell in einer Sprachschule in Brisbane – für Burger & Bier getroffen. Weiter haben wir zufällig gelesen, dass im Powerhouse – einem tollen alten Elektrizitätswerk, dass zum Kulturzentrum umgenutzt wurde – eine Wildlife Photography Ausstellung stattfindet. Die haben wir dann am Sonntag noch besucht, bevor es am späteren Nachmittag an den Flughafen und somit in Richtung Vanuatu ging.

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