Costa Rica - Pura Vida! ArenalSee & Vulkan Arenal
Nach Monteverde sind wir zum Arenal-See gefahren. Der Arenal-See liegt am Fuße des Vulkan Arenal und ist ca. 80 km² groß. Wir sind einmal um den ganzen See gefahren. Man hat...

Veröffentlicht: 30.05.2017
Nach dem Arenal-See hatten wir eine etwas längere Fahrt vor uns. Wir wollten an die Karibik-Seite, nach Puerto Viejo de Talamanca. Wir sind bestimmt 6-7 Stunden gefahren. Hier ist man in einer ganz anderen Welt. Die Afro-Karibische-Kultur und der Karibische-Flair kommen hier sehr zum vorschein. In jeder Bar läuft Reggae-Musik. Als wir ankamen hatten wir etwas Probleme mit der Suche nach einer Unterkunft. Wir kamen Abends an und haben uns echt viele Unterkünfte angeschaut aber irgendwie hat uns keine Zugesagt. Obwohl wir eigentlich gar nicht wählerisch sind. Ich habe dann noch mal im Reiseführer nach geschaut und eine Unterkunft gefunden, die von einem Deutschen geführt wird. Die Unterkunft hieß "Monte Sol". Die war perfekt. Eine sehr schöne Unterkunft. Kleine Cabinas mit gemeinschafs-Duschen oder mit eigenem Bad. Frühstück gab es hier keins. War aber auch nicht weiter schlimm. Eine Bäckerei gibt es auch auf der Straße. Aktuell steht auf der Seite, das sie Frühstück haben. Vielleicht ist es neu eingeführt wurden. Am nächsten Morgen sind wir direkt zu den traumhaften Stränden gegangen. Hier gibt es weißen und schwarzen Strand direkt nebeneinander. Ich hab mich wie im Paradis gefühlt. An einem Strandteil hat mein Freund eine kleine Surf-Lesson genommen. Er wollte es ungedingt mal ausprobieren. Hat am Ende sogar ganz gut geklappt :D. Wir haben unsere Handtücher unter einen Baum gelegt und haben dann tatsätlich unser erstes Faultier von ganz nahem gesehen. Das hing im Baum und war relaxt, wie jedes Faultier. Mein Freund ist den Baum hoch geklettert und hat ein paar Fotos gemacht. Es hat sogar in die Kamera gelächelt :P.
Wir haben uns sagen lassen, dass man von Puerto Viejo de Talamanca einen kleinen Abstecher nach Panama machen kann. Und das ganz unkompliziert. Von Puerto Viejo sind es nur ca. 40 km bis zur Grenze nach Panama. Der Ort an der Grenze heißt Sixaola. Hier kann man sein Auto auf einem bewachten Partkplatz abstellen. Wichtig Reisepass mitnehmen! Panama und Costa Rica trennt ein Fluss. Man muss quasi nur über eine Brücke gehen und schon ist man in Panama. Vorher muss man sich natürlich ausstempeln lassen und in Panama kurz einstempeln lassen. Das geht aber in der Regel ganz schnell. Von dort sind wir mit einem Shuttelbus gefahren. Wir wollten auf die Inseln "Bocas del Toro". Mit dem Bus sind wir dann nach Almirante gefahren. Und von hieraus mit kleinen Booten weiter auf die Insel "Bastimento". Wir waren an dem Red Frog Beach. Dieser heißt so weil hier tatsächlich rote Frösche rumhüpfen. Wir waren in der Unterkunft "Palmar Beach Lodge". Dort haben wir in einem kleinen Safari-Zelt geschlafen. Insgesamt waren wir 3 Tage in Panama. Die Unterkunft war direkt am Strand. Essen und Trinken war etwas günstiger wie in Costa Rica. Wir haben dort eine Schnorchel-Tour gemacht und sind mit dem Boot auf eine verlassene Insel gefahren. Der Strand war wunderschön. Und das Wasser war herlich warm. Ansonsten haben wir die Insel einwenig erkundet und waren an verschiedenen Stränden. Mehr gibt es nicht zu Panama. Waren halt auch nur 3 Tage dort.
Zurück in Costa Rica: Da wir noch etwas Zeit hatten sind wir einen kleinen Umweg zurück an die Pazifik-Seite gefahren, zum Manuel Antonio Nationalpark. Geschlafen haben wir ganz typisch in einem Hostel. Das Zimmer haben wir uns mit noch 6 weiteren Personen geteilt. Da wir nur 2 Nächte dort waren, war es für uns in Ordnung. Man schläft ja auch nur in dem Raum. Und es ist halt viel Preisgünstiger. Das Hostel hieß übrigens "Manuel Antonio Backpacker Hostel". Sehr gepflegt mit großer Küche zum kochen. Frühstück gibt es hier auch. Der Manuel Antonio Park ist wirklich schön. Viele Tiere haben wir auch diesesmal gesehen. Zu dem Nationalpark gehört auch ein Strand. Der Strand ist an sich schön , aber leider viel zu überlaufen. Viele gehen nur in den Park, um an dem Strand zu liegen. Wir haben uns nicht weiter stören gelassen und haben unsere Hängematten in die Bäume gehängt. Man sollte auch hier sehr auf seine Sachen und sein Essen achten. Hier gibt es Waschbären, die gerne deine Sachen klauen.
Mein letzter Bericht folgt: Cocovado Nationalpark. Das Absolute Highlight kommt zum Schluss :).