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Mein Abenteuer-Jahr in Kanada
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Jasper National Park

JasperRoadtrip einfach immer tolle Aussichtenerste Elch-Sichtung!Maligne Lake Maligne Canyon Maligne CanyonMedicine Lake - fuellt sich im Fruehling/Sommer mit SchmelzwasserMedicine LakeMedicine Lake - irgendwo weit hinter mir steht uebrigens ein Elch im See :Dmit meiner Digitalkamera weit rangezoomtWapiti (?)Athabasca Falls (?)bei den Athabasca Falls oder Maligne Canyon, ich weiss es nicht mehr keine Ahnung welcher See das war :D Lake Annette (?) Lake Annette, abends beim Dark Sky Festivalauf dem Parkplatz am Maligne Lake, ich war echt froh, dass ich einen zweiten Trip dahin mitgemacht habe!die Bilder sind natuerlich rangezoomt, aber sie waren keine 50 m von uns entfernt wir sind natuerlich direkt am Auto gebliebenauch der Kleine wollte ein bisschen Aufmerksamkeit Valley of Five Lakes - wieder einen der roten Stuehle gefunden!Valley of Five Lakes

Schon nach den paar Hundert Metern von der Bahnstation zum Hostel war mir klar: Hier gefaellt es mir! Jasper ist ein idyllisches kleines Oertchen in den Rocky Mountains, mitten im Jasper National Park gelegen, sehr touristisch gepraegt aber nicht so ueberlaufen wie das bekanntere Banff. Ein bisschen hat es mich an ein Dorf in den Bergen Oesterreichs oder der Schweiz erinnert, dem Eindruck wurde auch nicht gerade geholfen als wir an einem Souvenirshop mit dem Namen "Edelweiss" vorbeikamen. 

In Jasper habe ich diesmal nicht das HI Hostel gebucht, denn das liegt ein paar Kilometer ausserhalb, somit ohne Auto schwer zu erreichen. Stattdessen blieb ich im Downtown Hostel, das mir gut gefallen hat. Auch zwei Maedels die ich im Zug kennengelernt hatte, eine Deutsche (Veronika) und eine Amerikanerin (Wen), hatten sich fuer das Hostel entschieden und wir haben gleich ein paar Aktivitaeten zusammen geplant. Mit einem Mietwagen sind wir zu einigen Seen, Canyons und Wasserfaellen gefahren und haben ein paar kurze Wanderungen gemacht. Auch wilde Tiere, Elche und Hirsche haben wir schon gesehen. 

Nach ein paar Tagen ist Veronika weitergereist, ab dann haben Wen und ich noch ein paar Ausfluege zu zweit gemacht. Zu der Zeit war in Jasper gerade das "Dark Sky Festival" mit vielen Veranstaltungen rund um den Sternenhimmel und die Funktion Jaspers als "Dark Sky Preserve". Im Rahmen des Festivals haben wir einen abendlichen Ausflug zum Lake Annette mitgemacht, wo alle Taschenlampen, erleuchtete Handybildschirme etc. verboten waren, und nur die Wege von den Veranstaltern beleuchtet waren und es verschiedenste Angebote gab, vom Ausprobieren verschiedener Teleskope ueber eine kurze Nachtwanderung bis hin zu Trommel-Darbietungen und Geschichten zweier First Nation Frauen am Lagerfeuer. Es herrschte eine absolut tolle Atmophaere dort, die Veranstalter haben sich wirklich ins Zeug gelegt. 

Am Abend bevor auch Wen abreisen musste stand ploetzlich Michelle, die ich im Hostel in Halifax kennengelernt hatte, in der Hostelkueche. Wir wussten zwar, dass wir in die gleiche ungefaehre Richtung weiterreisen wollten, dass wir uns aber im Hostel in Jasper wieder begegnen war eine nette Ueberraschung. Sie hatte sich schon mit zwei anderen Reisenden zusammengeschlossen und ein paar Ausfluege geplant. Die beiden Jungs hatten beide ein Auto zur Verfuegung und da sie noch Platz hatten habe ich mich spontan mit angeschlossen. Somit waren wir eine bunte Truppe, eine Deutsche, eine Britin, ein Daene und ein Pole. 

Bei unserem Ausflug zum Maligne Lake hatten wir dann das riesige Glueck drei Elche von ziemlich nah betrachten zu koennen, denn die standen gerade mitten auf dem Parkplatz als wir dort ankamen. Das Highlight meiner Zeit in Jasper! 

Bei all den tollen Ausfluegen hab ich aber natuerlich mein eigentliches Ziel nicht vergessen: einen Job finden. Da es sehr schwer ist allein ein Zimmer oder eine Wohnung in Jasper zu mieten kamen fuer mich eigentlich nur Jobs mit staff accommodation (Arbeitgeber bietet Unterkuenfte fuer seine Angestellten an) infrage. Da die Sommersaison gerade vorbei, die Wintersaison aber noch eine Weile hin war, gestaltete sich die Suche recht schwierig. Ich habe mich hauptsaechlich bei Hotels beworben, die aber ziemlich lange fuers Antworten brauchten. 

Nach zehn Tagen wurde auch das eigentlich recht guenstige Hostel etwas teuer, sodass ich mich fuer meinen Plan B entschied: ich gehe in die Stadt, nach Calgary, und suche dort weiter.  


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