Tag 1: Start und erste Erfahrungen
Endlich geht es los! Meine Nervosität war kaum noch auszuhalten. Radl gepackt, von der Frau verabschiedet mit Bild, Abfahrt 7.45 h zur Arbeitsstätte. Die Kolleg:innen wollen...

Veröffentlicht: 14.07.2023
Nach einem ausgiebigen Frühstück starte ich um 8.30 h in Abensberg. Der Radweg nach Kelheim ist schnell gefunden, und es geht bergab. So macht radeln Spaß. Kelheim putzt sich gerade raus für ein Stadtfest. Schnell ein Bild und weiter auf der D-Route 11, einer von 12 Radfernwegen, die quer durch Deutschland führen. Jetzt ist es bis zum Etappenziel in Beilngries eben. Der Weg bleibt immer in der Nähe des Main-Donau-Kanals, es gibt jetzt Rastplätze, von denen ich Gebrauch mache. Nach der Anstrengung gestern will ich es gemütlich haben. Etwas wehmütig schaue ich mir die Felsen an, ein beliebtes Klettergebiet. Früher bin ich selber geklettert, aber nicht hier. Es ist deutlich mehr los als gestern, die Gegend ist ein beliebtes Radl-Gebiet.
In Riedenburg zögere ich kurz, als ich das Schild vom Biergarten der Riedenburger Brauerei sehe: nur 150 Meter. Das Bio-Bier trinke ich daheim immer mal wieder gern. Aber der Weg zweigt vorher ab. Uff! Ich fahre an der Altmühl entlang, passiere Dietfurth. Bis zum Ziel Beilngries ist es nimmer weit. Schnell noch über booking.com eine Unterkunft gebucht - heute brauche ich Sicherheit - und ich kann im Brauereigasthof Schattenhofer schnell ins Zimmer. 68 km zeigt mein Tacho. Das war so die Größenordnung bei der Planung.
Beilngries bereitet sich aufs Altstadtfest vor, leider erst ab morgen. Noch was essen, ein erster Spaziergang durchs Städtchen und dann zum Bloggen.