2wheels1world
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Vor uns lag die letzte Etappe bis zur Hauptstadt Bishkek. Der Umweg zum chinesischen Tunnel hatte für etwas Verspätung gesorgt, auf der anderen Seite haben wir so auch Einiges erlebt und liebe Einheimische wie Jaffar kennengelernt. Wir fuhren zunächst noch einige Kilometer durchs Tal, bevor sich eine weite Ebene vor uns öffnete. Danach ging es zunächst durch einige kleine Dörfer, bevor Bishkeks Vororte starteten. Zum Mittagessen waren wir schon nur noch 25 Kilometer von Bishkek entfernt, wir hatten also mehr als genug Zeit für eine ordentliche Portion Samsa. Nachmittags kamen wir im gemütlichen Hostel mit Schlafsaal in einer Yurte an. Die Gastgeberin sprach sehr gutes Englisch, was auch für Aman eine Erleichterung war. Schließlich hatte er tagelang für mich Dolmetscher spielen müssen. Abends kochten wir wieder zusammen. Was wie eine Spitzpaprika aussah, stellte sich als völlig überdimensionierte Chilischote heraus (zumindest schmeckte sie so), aber wir haben auch das überlebt. In Bishkek legten wir wieder einen Pausentag ein, an dem wir uns aber noch nicht die Stadt anschauten. Ich hatte mittlerweile einen Rückflug nach Deutschland von Bishkek Mitte Juni gebucht und wusste deshalb, dass ich nochmal zurückkehren würde. Aman war Ende Mai mit Freunden in Bishkek verabredet und hatte dann auch noch genug Zeit, die Stadt zu erkunden. Wir nutzten den Tag also zur Erholung und zur weiteren Planung. Uns wurde klar, dass wir es noch gemeinsam an den Issyk Kul-See, die Perle Zentralasiens schaffen, unsere Pläne danach aber leider auseinandergehen würden.

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