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Am 20. Mai setzten wir unsere Reise Richtung Osten fort. Aman hatte noch zwei Tage Zeit zum Radeln, bevor er mit dem Bus nach Bishkek zurückkehren wollte. Genug Zeit also, um noch gemeinsam an den Issyk-Kul-See zu fahren! Die Hauptstraße war weniger befahren als bei unserer Ankunft vor zwei Tagen. Schnell ging es durch kleinere Vororte und Dörfer mit vielen neugierigen Schülern. Immer nah an der kasachischen Grenze fuhren wir durch Tokmok, wo sich früher eine große sowjetische Luftwaffenbasis befand. Ca. 10 Kilometer südlich und abseits der Hauptstraße steht der Burana-Turm aus dem 11. Jhd., der oft als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kirgistan gelistet wird. Wir sparten uns aber den Umweg und begnügten uns mit Bildern des Turms.

Nachmittags hatte Aman mal wieder einen Platten. Bei der Reparaturpause kam noch ein neugieriger Schuljunge zu uns, der uns bis zum nächsten Dorf begleitete und sich sehr über exotische Münzen freute. In Kemin wurden noch Vorräte gekauft, bevor wir uns auf die Suche nach einem schönen Zeltplatz machten. Am Fluss Tschuy sah es vielversprechend aus, wir brauchten aber eine Weile, um eine abgeschiedenere Stelle zu finden. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten und gerade kochen wollten, kam auch hier noch ein neugieriger Bauer mit seiner Herde vorbei. Ihm gehörte das Land wohl, er störte sich aber nicht an uns. An den Fluss schafften wir es nicht, da das Ufer zu dicht bewachsen war, aber die letzte Dusche war ja zum Glück noch nicht lange her!

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