xmas_caribbeancruise

06.01. - Antigua 🇦🇬

Unser letzter vollständige Tag bricht an! Leider! Aber die Sonne schien und entgegen meiner Erwartung begrüßte uns eine sehr grüne Insel. Gemeinsam mit Danny und Franka aßen wir ausgiebig zum Frühstück und machten uns sogleich auf die Socken. Heute wollten wir durch die Geschäfte bummeln und dann zum Strand. Kaum hatten wir das Hafengelände verlassen standen wir in einer sehr gepflegten Einkaufspassage. Es gab viele bekannte Labels wie Hilfiger, Levi, Sunglas Hut und viele Juweliere. Aber die Preise verlocken nicht gerade zum Kaufen. Kaum sind wir ein paar Schritte gelaufen wurden wir von sehr vielen Taxifahrer von der Seite zugetextet. Manche liefen sogar noch hartnäckig nebenher. Wir liefen komplett in die falsche Richtung, nur um die abzuschütteln. Immerhin konnten wir dadurch unsere Postkarten erwerben.

Wir wollten uns wenigstens noch die Kirche anschauen, die die Größte der Karibik ist. Von außen sah sie nicht mehr ganz so toll aus und von innen wurde sie gerade renoviert. Die Bilder am Eingang gab uns ein Eindruck wie sie wieder aussehen soll und zeigte ein eindrucksvolles Kirchenschiff. Auf dem Rückweg in die Stadt bewunderten wir die bunten Häuser und kamen an einem Kindergarten vorbei. Die Tür stand offen und ich blickte kurz rein. Ein kleines Mädchen malte ein Bild und winkte mir als ich hineinsah. Am offiziellen Taxistand nahmen wir mit einem österreichischen Pärchen win Taxi zum Valley Church Bay. Die Dame mit ihrer nervtötenden Stimme und gold member status war sehr auf Preise bedacht und verhandelte knallhart. Für 10 US Dollar pro Person brachte uns der Taxifahrer hin und wartete dann auf uns um wieder zurück zum Hafen zu fahren. Kaum hatten wir uns platziert, wurden wir über jegliche Preise ausgefragt. Angefangen vom Reisepreis über Taxi- und Tourpreise der vergangenen Tage. Ich war sehr froh über den Platz in der letzten Reihe und genoss die Landschaft mit den vereinzelten bunten Häusern, den grünen Hügeln und den Menschen auf den Straßen. Nach ungefähr 25 min bogen wir an einem See auf ein unbefestigte Straße ab. Wir wunderten uns schon, wo er uns hinbringen mag. Aber kurz darauf sahen wir schon den langen Sandstrand, der in einer Bucht lag, umrandet von zwei kleinen Hotelanlagen. Kaum waren wir ausgestiegen, wollten uns die ersten Liegestühle und Schirme vermieten. Wenige Schritte weiter unterbreitete uns ein durchtrainierter junger Mann ein Angebot für eine halbe Stunde Jetski. Da waren wir nicht abgeneigt, zeigten aber wenig Interesse. Dies ermöglichte uns einen besseren Preis (100 East Caribbean Dollar für 2 Personen). Bevor wir uns in das Adrenalinerlebnis antraten, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und rannten ins Wasser. Ein kleiner Nachteil von unserem Platz im Paradies war nur dass die Engländer aus dem Casino genau Liegen und Schirm im Schatten vor unserer Nase platziert bekommen haben. Man konnte erkennte, dass es für beide Seiten unangenehm war. Dann war es auch schon soweit. Stephan und ich fahren zum ersten Mal Jetski. Danny bekam ein eigenes und nach einer kurzen Einführung ging es auch schon los. Wir hatten anfangs kleine Startschwierigkeiten, aber recht schnell düsten wir dann sicherer zu den kleinen nahe gelegenen Inseln. Bis auf einen brenzlige Situation, wo ich beinahe runtergefallen wäre, verflog die halbe Stunde schnell und wir hatten eine Menge Spaß. Noch voller Adrenalin tranken wir erstmal ein kühles Carib :-)

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit Ausruhen, Baden und eine Art Tennis mit Holzschlägern. Das war ein richtig schöner letzter Tag am Strand. Natürlich sahen wir auch Marcus und Gabi am Strand wieder. Pünktlich 16 Uhr trafen wir uns mit den Österreichern am Taxi und fuhren zurück in die Stadt. Diesmal wählte der Fahrer den Weg über den Markt, wo reges Treiben herrschte. Ich glaube ich muss nicht ausschweifwnd erwähnen, dass die Dame wieder einzigartige Äußerungen getroffen hatte. Mein Lieblingsspruch war an Ende der Fahrt, wo sie meinte wir sollten noch sitzen bleiben, vlt fährt er noch ein Stück. Nur dass wir schon am Hafenbecken standen!

Zurück an Bord aßen wir im Buffetrestaurant und quatschten mit Nello. Die Beiden hatten heute einen Ausflug, wo man mit Stachelrochen schwimmen konnte. Sie waren ganz begeistert davon. Leider war es nun an der Zeit die Koffer zu packen, da sie bis 0:30 vor der Tür stehen mussten. Natürlich musste ausgerechnet heute ein Galaabend stattfinden und wir uns fein anziehen. Zum Fotopoint mussten wir auch noch ein letztes Mal und unsere letzten Bestellten Bilder abholen. Dies funktionierte diesmal problemlos. Anschließend lösten wir unsere letzten Cocktailgutscheine im Casino ein und beobachteten ein letztes Mal, wie die Roulettekugel um Gewinn und Verlust entschied. Im Restaurant gab es heute zum Galaabend ein köstliches Menü und gemeinsam mit Nello und Gudrun ließen wir den letzten Abend in der Karibik ausklingen. Wir verabschiedeten uns von unseren Kellnern und begaben uns auf unser Zimmer um die letzten Sachen einzupacken. Auch heute schliefen wir wieder schnell ein. 

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