xmas_caribbeancruise

05.01. - St. Kitts & Nevis 🇰🇳

Heute konnten wir Ausschlafen, da das Schiff erst gegen 13 Uhr im Hafen ankommen sollte. Daher frühstückten wir als einer der Letzten in aller Ruhe. Danach gingen wir zum Fotopoint um nun alle gesammelten Fotos durchzuschauen. Die rothaarige Rumänin zählte alle Fotos von uns vieren durch und versuchte uns die 226 Bilder für ca 1100€ zu verkaufen!!! Das wäre ein ganz spezieller Discount. Die kleinen Bilder würden 6 US Dollar anstatt 20 kosten. Die großen Portraits verkaufen sie zu einem Einzelpreis von 30 US Dollar. Noch geschockt vom Preis beharrten wir darauf sie uns in Ruhe anzuschauen und auszuwählen. Wir reduzierten auf jeweils 15 Bilder pro Pärchen und gaben noch eine Bestellung auf. Sehr enttäuscht, dass wir nicht alle Bilder genommen hatten, legte sie die aussortierten nochmals zurück. Etwas verärgert wie unflexibel und teilweise auch unfreundlich sie uns entgegen kam, gingen wir aufs Deck und schauten beim Einschiffen zu. Am Haupthafen in Basseterre, der sehr zentral gelegen war lagen bereits die Royal und die Celebrity. Daher mussten wir wiedermal zum Containerhafen. Diesmal half auch ein Schlepper um das große Schiff in Position zu bringen. An der hinteren Seite drückte dagegen. Vom Zimmer aus konnte ich beobachten wie sie das Schiff an einzelne Poller im Wasser festmachten. Zu diesem Augenblick zeigte sich eine Schildkröte. Leider schafften wir es nicht mehr rechtzeitig die zu fotografieren. Schon etwas aufgeregt bereiteten wir uns auf unsere Quadtour vor, wo Stephan schon ein mulmiges Gefühl hatte. Etwas zeitiger als vereinbart warteten wir im Hafenbereich und ahnten schon dass niemand kommen würde weil wir im falschen Hafen waren. Stephan sprach sehr viele Leute an und fragte nach der Agentur und ob sie uns weiterhelfen konnten. Die meisten verwiesen uns auf ein Taxi zum Haupthafen. Währenddessen trafen wir auf ein anderes englischsprachiges Paar, welches das gleiche Problem wie wir hatten. Zusammen versuchten wir ein Taxi zu bekommen, aber alle waren auf Touren aus und keiner wollte uns fahren. Enttäuscht gaben wir es nach einer Stunde auf und entschieden uns für eine Inselrundfahrt, da wir nur 5h Aufenthalt auf St. Kitts hatten. Zusammen mit vier Italienerinnen, sechs Franzosen und zwei weiteren Deutschen begaben fuhren wir voll besetzt los. Der erste Halt war eine ehemalige Zuckerrohrplantagen, die zu einer kleinen Hotelanlage (Ottleys Plantation Inn) umgebaut wurde. Die kleinen Cottages luden mit ihren Blick aufs Meer zum Entspannen und Erholen ein. Ein kleiner Hund der sehr mit den Fliegen zu kämpfen hatte, kam auch noch zum Schmusen. Für 20 Dollar pro Nase erhielt jeder ein Bändchen und die Fahrt wurde fortgesetzt. Wie wir später erfuhren, hat er das sehr schlau gemacht. Der zweite Punkt bot eine Aussicht auf die Black Rocks. Die Landschaft erinnerte uns an Irland nur wärmeren Temperaturen. An den kleinen Ständen kauften wir ein Caribbeer und sprite fürn Stephan. Dann sah ich noch aus den Augenwinkeln eine Strandtunika, die Stephan auf 14 Dollar runterhandelte. Parallel zu unserer Straße an der Küste entlang befanden sich noch Gleise für den Panoramazug, der jedoch weitaus teurer war. Wir fuhren am teuersten Hotel (Kittitian Hill) der Karibik vorbei und dem Weltkulturerbe Brimstone Hill Fortress. Es handelt sich hierbei um eine alte Festungsanlage. Leider haben wir da aus Zeitgründen nicht halten können. Die begrenzte Aufenthalt auf den Inseln ist manchmal ein großer Nachteil bei einer Kreuzfahrt. Der letzte Stop war an einer alten, nicht mehr aktiven Rumdestillerie (Wingfield) von Thomas Jefferson, die im mitten im Urwald gelegen war. Hier wurde der damalige Prozess der Herstellung näher erläutert. Als wir wieder im Bus saßen, konnten wir uns entscheiden ob wir an den Strand oder wieder zurück an den Hafen wollten. Die Franzosen stiegen bereits vorher aus, weil sie zurück zum Weltkulturstätte wollten. Wir anderen wurden in Richtung Strand gefahren. Aber da es bereits kurz vor 17 Uhr war, waren wir uns alle einig, dass es für den Strand zu spät war und wir lieber zum Haupthafen wollten. Auf dem Weg dahin sahen wir die Den Panoramapunkt, von dem aus man die die gigantische Mariott Hotelanlage und den die Verbindung zum vorderen Teil der Insel sehen konnte. Vom Auto aus knipste Stephan von dem bekannten Panorama von St. Kitts Fotos. Am Hafen wartete unserer Fahrer auf uns. Dies scheint hier üblich zu sein, dass sie solange warten bis man wiederkommt auch wenn man 5h am Strand verbringt. Wir schlenderten durch die Hafenpassage, tranken noch das leckere Carib Beer und kauften noch ein längeres Oberteil für den Strand. Problemlos wurden wir zum Hafen gefahren und ckeckten mit dem ersten Dröhnen des Schiffshorns auf dem Schiff ein. Viel Zeit zum Ausruhen blieb uns nicht, gemeinsam mit Schwägi und Danny gingen wir wiedermal zum Fotopoint um die finale Auswahl zu treffen. Es bediente uns wieder mal die rothaarige Rumänin. Dies gestaltete sich mehr als schwierig weil wir insgesamt 10 große und 10 kleine Bilder benötigten und wir anfangs die Bilder nicht zusammen kaufen durften. Sie erinnerte uns eindringlich an das gute Angebot von heute morgen! Hmm ist klar, wir kaufen Fotos für über 1000€ womit ich entweder die Wohnung tapezieren oder meinen Ururenkel noch welche hinterlassen könnte. Die Krönung war, als sie meinte wir hätten doch 14 Tage zeit gehabt um ein paar schöne Bilder zu machen. Wir alle dachten, stimmt wir brauchen halt ein paar mehr Anläufe weil wir so hässlich sind. Letztendlich zahlten wir 250€ für die 20 Bilder. Schwägi und ich brachten dann die Bilder ins Zimmer. Wir wunderten uns noch, warum die Karte steckte. Aber Schwägi meinte, Danny lässt sie ab und zu drin um die Geräte laden zu können. Komisch war auch dass ein Türstopper am TV lag. Wir dachten uns nix weiter und ließen uns aufs Bett fallen. In dem Augenblick öffnete sich die Balkontür und der Roomboy kam rein. Wir haben uns so erschrocken und mussten dann im Nachhinein lachen. Was wäre gewesen, wenn man als Pärchen stürmisch eingedrungen wäre?! In der Weinbar warteten schon die Männer mit dem leckeren Roséwein auf uns. Es gab wieder leckere Häppchen dazu. Zum Abendessen tauschten wir uns mit Gudrun und Nello aus, die am gleichen Strand wie Danny und Franka waren. Da erzählten sie uns auch dass von den 22 Leuten letztendlich nur Danny und Franka wieder zurückgekehrt sind. Es wird hier ja oft nachher gezahlt. Das tat mir sehr leid. An dem Abend gaben wir unseren Kellnern Trinkgeld, versteckt in einem gebastelten Boot. Offiziell dürfen diese kein Geld annehmen und bekommen Strafen wenn sie dabei erwischt werden.

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