worldwrite
worldwrite
vakantio.de/worldwrite

Thailand - mit zwiespältigen Gefühlen

Veröffentlicht: 09.01.2026

Thailand, 9. Januar 2026 - was soll ich sagen? Seit Weihnachten habe ich nicht geschrieben. Und ich weiß noch immer nicht recht, wie ich meine, wie ich unsere Eindrücke in Worte fassen soll. Wir waren schon vorher unsicher, ob wir länger in Thailand bleiben oder das Land nur im schnellen Transit nach Malaysia bereisen wollen. In der Tat scheint es, als habe es 14 Tage gedauert, bis ich ein gutes Gefühl für das Land entwickle und mich wieder in der Lage fühle zu schreiben. Aber am besten fange ich ganz vorne an.

Die Ankunft in Thailand, eigentlich ein Buchungsfehler, erwies sich als Glücksfall. Anja hatte für zunächst drei Nächte eine Unterkunft in Chiang Rai gebucht, eineinhalb Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Dachten wir. Die Provinz Chiang Rai ist groß. Wie der Ort, der 20 Kilometer südlich von Chiang Rai gelegen ist, heißt und an dessen Rand sich "Angel's Chambres d'Hôtes" befindet: Huai Sak? Vermute ich - ich weiß es nicht. Fußmarsch eine viertel Stunde ins Ortszentrum, das kommt hin.

Was ich allerdings mit Sicherheit weiß: Gaetano und Saao, die französisch-thailändischen Besitzer der Pension, sind außerordentlich freundlich und hilfsbereit und haben ein kleines Paradies mitten ins Reisfeld gestellt. Ich fühle mich eher wie in einem kleinen Bali Retreat als in Thailand. Und weil es nun einmal so gekommen ist, nehmen wir uns die Zeit, entspannen zwei volle Tage nach prall gefüllten zweieinhalb Monaten in Kambodscha, Vietnam und Laos. Pedro und Iris, die wir hier kennenlernen, haben sich gar für zwei Wochen festgesetzt.

Am 29. Dezember ging es weiter nach Chiang Rai, hinein in die Stadt. Diesmal kommt es hin, das Hotel Selene, sehr modern, sehr sauber, befindet sich tatsächlich eineinhalb Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Endlich in Chiang Rai angekommen, beenden wir den Tag mit einem Treffen mit Arne und Anne, Norwegern, die mit uns auf dem Boot von Luang Prabang nach Ban Houayxai den Mekong heraufgeschippert sind. Der Abend - oder besser: die Nacht - endet mit einer denkwürdigen Fahrt zu viert im Tuktuk.

Antworten