Amphawa!
Den Tipp haben wir in Chiang Rai bekommen: Saao und Gaetano, die Besitzer unseres "Bali Retreat", haben uns wärmstens das Baanrak Amphawa Homestay empfohlen, wo sie selbst gerne...


Veröffentlicht: 03.02.2026

































































































George Town, Penang - auch ein Sehnsuchtsort, Schmelztiegel der Kulturen. Wie oft war ich, wie oft waren wir hier seit 1988 - ich weiß es nicht. In George Town würden wir uns wohl niederlassen, sollten wir jemals einen Lebensmittelpunkt, eine Drehscheibe in Südostasien suchen.
Mit dem Nachtzug fahren wir von Thailand nach Malaysia. In der Nacht wache ich um 2:00 Uhr auf, um zur Toilette zu gehen. Beim Blick aus dem Fenster stelle ich fest: Wir halten am Bahnhof von Surat Thani, von hier geht die Fähre nach Koh Samui. Keine Option! Um 8:00 Uhr erreichen wir den Grenzübergang Padang Besar. Aus- und Einreiseformalitäten, Zugwechsel, eine moderne S-Bahn pendelt zwischen Padang Besar und Butterworth, von die Fähre nach George Town übersetzt. Was uns unmittelbar auffällt: Malaysia ist unfassbar sauber. Kein Müll!
Wir haben drei Nächte, zwei volle Tage gebucht, bevor es weitergeht zur Insel Langkawi. Den ersten Tag nutzen wir zu einem Ausflug an den Strand von Batu Ferringhi, 20 km außerhalb der Stadt, beliebt vor allem auch bei einheimischen Touristen. Wir haben das so nicht in Erinnerung: Auch hier besticht die Sauberkeit. Malaysia scheint viel gegen das Plastik zu tun, das ansonsten allüberall die Umwelt schändet.
Leider fährt an diesem Wochenende wegen Wartungsarbeiten die Zahnradbahn nicht hinauf zum Penang Hill. Stattdessen machen wir am zweiten Tag einen Spaziergang durch die Altstadt von George Town, Weltkuturerbe, berühmt für ihre Street Art. Wie bereits in Thailand auch hier viele Leerstände, vergitterte Türen, in denen sich unzustellbare, ungeöffnete Briefe sammeln.
Im "Edelweiss" in der Armenian Street, das seit vielen Jahren Urs, ein Schweizer, mit seiner malaysischen Frau betreibt, erfahren wir, dass auch Penang sich von Covid nicht erholt habe. Viele Geschäfte hätten nicht wiedereröffnet, der Tourismus habe sich verändert. Durch die Armenian Street wälzen sich jeden Tag Ströme von Touristen. Urs beklagt, manche kämen herein, bestellten Kaffee und Kuchen, um ein Foto zu machen und anschließend alles stehenzulassen.
