Tag 9: Langkawi
Am Dienstag kam ich gegen Mittag mit der Fähre auf Langkawi an. Die Insel liegt im Nordwesten Malaysias und gilt als bekanntes Urlaubsziel und bezieht den Duty Free Status. Vom...


Veröffentlicht: 21.02.2020
Rückblick: Neben der längsten Mono Seilbahn auf Langkawi und einer spektakulären Aussicht von der Skybridge, die sich um einen 80 Meter hohen Pfeiler biegt, startet der Morgen im Oriental Village. Dies ist eine Art Vergnügungspark, in dem sich die bereits genannte Seilbahn Station sowie viele weitere Stände und Attraktionen befinden. Trotz der frühen Uhrzeit ist der Park gut besucht und es bilden sich schon lange Schlangen vor der Ticketkasse. Neben der Aussicht auf dem Berg habe ich mir ebenfalls ein 5D Kino angesehen, in dem wir kurz in Jurassic Park gefangen waren, sowie ein 3D Art Museum angesehen.
Nach einem kurzen Stopp am Wasserfall, an dem es einen spannenden Kampf zwischen Mensch und Affe um eine Tüte Chips ging, war es Zeit für eine Abkühlung. Am sogenannten Totenkopf Beach erstrahlte der Strand, im Gegensatz zu seinem Namen in einem sehr einladenden Ambiente. Weißer feiner Sand, mit türkises Wasser und ein paar Schatten spendenden Palmen. Nach einem ausgiebigen Bad im Wasser ging es zurück zum Hostel, um den weiteren Reiseverlauf zu planen.
Bei einer frischen Fruit Bowl und einem Mango Lassi wurde als nächstes Ziel Koh Lipe auserkoren. Die passende Fähre war schnell gefunden und die Auswahl der Hostels aufgrund des späten Buchungsdatum sehr beschränkt. Trotzdem fand ich ein schönes Bett in einem Hotel Komplex, bei dem der Pool und Frühstück inklusive war.
Am nächsten Morgen ging es zur besagten Fähre. Da man für die internationale Reise 1,5 Stunden vor Abreise am Anleger sein musste, hatte ich nach dem Einreiseformular genug Zeit um entspannt bei Starbucks zu frühstücken und die Zeit zu überbrücken. Die Fähre war ähnlich wie bei meiner ersten Fahrt von allen Seiten geschlossen und man konnte kaum herausschauen. Mit den vielen Leuten auf engem Raum fühlt man sich wie in einer Konserven Dose eingesperrt.
Doch sie erfüllte ihren Zweck und wir kamen auf Koh Lipe an, beziehungsweise auf einem schwimmenden Fähranleger, 100 Meter vor der Insel. Von dort ging es mit Longtail Booten zum Einreiseschalter. Nach einer Pass- und Fieberkontrolle ging es für mich zu Fuß zum Hostel. Da es allerdings erst um zwei Uhr einzuchecken ging ich mich im Nebengebäude umziehen und an den Strand. Schnell noch mit Sonnencreme einschmieren und schon war es Zeit für ein kühles Bad. Dabei stellte sich allerdings, dass erste richtige Problem heraus, wenn am alleine reist. Es gibt diese eine Stelle am Rücken, an die man einfach nicht dran kommt. Das hat der Sonnenbrand sich natürlich nicht entgehen lassen.
Nach einem kleinen Snack machte ich mich dann mit Schnorchel Equipment auf zur anderen Seite der Insel. Leider war aufgrund von starkem Wind und Ebbe nur ein Tauchgang in niedrigem Wasser möglich. Trotzdem war es faszinierend die vielen verschiedenen Fische zu sehen und fast schon erschreckend wie zutraulich sie waren. Zum Abend ging es dann zum Sunset Beach, hier ist der Name Programm und es versammeln sich ganze Menschenmengen am Strand, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Sobald dieser vollendet war, sprangen alle wie wild auf und liefen davon. Lediglich ein paar wenige verweilten an den Strandbars vor Ort.
Für mich hieß es dann thailändisch Abendessen in einem der vielen Restaurants. Es gab gebratenen Reis mit Gemüse und Hähnchen. Im Hostel traf ich dann fast meine gesamte Zimmer Gemeinschaft auf dem Flur und man lernte sich kenne, und tauschte sich aus. Insgesamt sehr viele nette Menschen aus allen Teilen der Welt: Chile, Niederlande, Schweden und Argentinien.
Mir gefällt dies Insel wirklich gut, obwohl sie zur aktuellen Jahreszeit mit Touristen überlaufen ist. Deshalb werde ich meinen Aufenthalt um einen Tag hier verlängern, sodass ich nun noch zwei volle Tage auf der Insel habe. Bin gespannt was diese bringen.
PS: Es gibt hier eine kleine super Bäckerei mit sehr leckeren frisch gebackenen Süßwaren. Neben frischem Obst werde ich mich auf jeden Fall dort morgen eindecken.
