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Auckland & Northland

Veröffentlicht: 04.02.2017

Am 25.01. ging für uns die große Reise rund um den Globus mit einem Langstreckenflug von Buenos Aires nach Neuseeland weiter. Der Flug war für uns in mehrerer Hinsicht etwas ganz Besonderes. Durch den Sprung über die Datumsgrenze wurde uns mit dem 26.01. ein kompletter Tag unseres Lebens „geklaut“, den wir eigentlich gar nie erlebt haben. Dies wurde uns aber durch Air New Zealand und den Flug in einem gefühlt nagelneuen Dreamliner (Boeing 787) entschädigt =)



Zu Beginn hatten wir aber nochmal einen spektakulären Blick auf Buenos Aires bei Nacht. Den Rest des Fluges haben wir mit 1-2 Filmen und ausreichend Schlaf hinter uns gebracht.

Um 05:00 Ortszeit sind wir dann nach 13h Flug in Auckland gelandet. Da in Neuseeland sämtliche mitgeführten Nahrungsmittel und Outdoor-Ausrüstung bei der Einreise beim Zoll angegeben werden müssen, hat die Einreise doch etwas Zeit in Anspruch genommen. So wurden bspw. unsere Wanderschuhe auf evtl. aus anderen Ländern eingeführte Bodenreste untersucht. An dieser Stelle wird in Neuseeland absolut kein Spaß verstanden und man sollte tunlichst alle entsprechenden Gepäckstücke angeben, ansonsten wird direkt eine Strafe von 400 NZD (ca. 270€) fällig. Die Vorgehensweise macht aber durchaus Sinn, da auf diese Weise die einzigartige Natur erhalten bleibt.

Nachdem alle Einreiseformalitäten erledigt waren und wir uns mit Bargeld (erstmalig ohne zusätzliche Gebühren zahlen zu müssen =) eingedeckt hatten, haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Für die Zeit in Auckland hatten wir über Airbnb eine Wohnung gemietet, da dies vom Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar war. So sind wir bei einem brasilianischen Pärchen direkt am Skytower, dem mit über 350m aktuell höchsten Gebäude der Südhalbkugel, untergekommen. Der Weg ins Stadtzentrum war daher für uns nicht weit und so stand am ersten Tag eine kleine Stadt- und Hafenbesichtigung auf dem Programm. Am Folgetag sind wir bei strahlendem Sonnenschein inkl. Sonnenbrand auf den Mount Eden, einen ehemaligen Vulkan, gewandert und haben uns die wirklich schöne Stadt vom höchsten, natürlichen Punkt aus angeschaut.





Am 30.01. haben wir dann endlich unseren Mietwagen für die restliche Zeit in Neuseeland abgeholt, welchen wir natürlich in den ersten Tagen auch ausgiebig, mit mehr als 1.000 gefahrenen Kilometern, genutzt haben =) Erster Stop auf unserer Fahrt war ein Warehouse Store, in dem wir uns mit Campingausrüstung für die restlichen knapp 8 Wochen in Neuseeland ausgestattet haben. Anschließend haben wir die Abbey Caves in der Nähe von Whangarei besucht. Die Glühwürmchenhöhlen sind ein absoluter Geheimtipp für Neuseeland, da diese komplett kostenlos, allerdings auch nur auf eigene Gefahr besichtigt werden können. Hierbei benötigt man aber unbedingt gute Schuhe und eine Stirnlampe, zusätzlich sollte man nicht wasserscheu sein. Bei der Höhlenerkundung konnten wir unzählige Glühwürmchen bewundern und waren teils bis zu den Knien im doch ziemlich kaltem Wasser unterwegs.



Anschließend ging es auf unseren ersten Campingplatz in Neuseeland nach Whananaki in der Otamure Bay. Dieser hätte durchaus auch schlechter sein können, wie das folgende Bild beweist :-P

Am nächsten Morgen ging es dann weiter bis Cape Reinga ganz im Norden von Neuseelands Nordinsel. Das Wetter hat uns abermals nicht im Stich gelassen und so konnten wir bei herrlichem Sonnenschein den Leuchtturm und das Meer bewundern. Das Cape markiert die Teilung der Meere Tasman Sea von Westen und dem Pazifik von Osten. Diese fließen genau hier ineinander.





Die zweite Nacht im Zelt haben wir an einem ebenso schönen Campingplatz wie am Tag vorher direkt am Cape verbracht, während wir uns dann wieder auf den Weg nach Süden gemacht haben. Letzter Stop im Northland war für uns die Tane Mahuta, den wohl berühmtesten Kauri-Baum Neuseelands. Dieser ist mit über 2.000 Jahren zwar nicht der älteste Baum, jedoch mit 51,5m der Größte und befindet sich im Waipua Forest auf der Westseite von Northland. Den Campingplatz hatten wir ausgesucht, da auf diesem bei Nachtwanderungen Kiwis in der freien Wildbahn beobachtet werden können. Unsere 2-stündige Nachtwanderung auf den Spuren der Kiwis war allerdings trotz deutlich hörbaren Kiwi-Rufen und unser guten Ausrüstung leider nicht von Erfolg gekrönt… :-D Wir werden aber nicht aufgeben und es natürlich an anderen Punkten unserer Neuseelandreise weiter probieren.




In den nächsten Tagen steht für uns die Coromandel-Halbinsel und ein Besuch des berühmten Hobbiton auf dem Programm.
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