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My Son - Angkor en Miniature

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My Son war vom Ende des 4. bis zum 14. Jahrhunderts das religiöse Zentrum der hinduistischen Cham, die die Küste Zentralvietnams besiedelten.

Innerhalb dieses Zeitraums wurden dort insgesamt acht Tempelanlagen errichtet. Während dieser gesamten Periode war dieses Gebiet durchgängig bewohnt. Keine andere kuturelle Stätte in Südostasien hatte eine längere Entwicklungszeit.

Das Areal liegt in einem anmutigen Tal ca. 40 km westlich von Hoi An am Fuße des zentralvietnamesische Hochlands.

Als sich der Mensch von der Pflege und dem Erhalt der Tempel zurückzog, - die allermeisten Cham konvertierten ab 1471 zum Islam-, verfielen die Gebäude langsam durch Einwirkung des Dschungels und des Klimas.

Seit 1999 steht My Son auf der Liste der Weltkulturerbe der Unesco.

Heute präsentieren sich die einzelnen Anlagen sehr unterschiedlich hinsichtlich ihres Erhaltungs- bzw. Restaurationszustands.





An manchen Tempelanlagen war die Zerstörung allerdings nicht nur von Natur und Klima, sondern auch maßgeblich auch von Menschen verursacht. Dazu später noch mehr.

Auf Anraten der Reiseagentur, in der wir unsere Tour buchten, entschieden wir uns kurzfristig gegen eine geführte Besichtigung in einer Gruppe und buchten einen "private car" nur für uns. Das war nur unwesentlich teurer, hatte aber den Vorteil, dass wir unser eigenes Tempo bei der Besichtigung einschlagen konnten und wir vom Hotel direkt My Son anfuhren ohne noch weitere Teilnehmer ein zu sammeln. 

Um sechs Uhr starteten wir, damit wir zur Öffnungszeit um 7.00 Uhr unsere Besichtigung beginnen konnten. Das bedeutete aber auch um 5.30 Uhr aufstehen und ohne Frühstück los.

Pünktlich kamen wir an, und wie erhofft, waren wir mit die ersten Besucher. Am Eingang stiegen wir in einen kleinen elektrisch angetriebenen Shuttlebus, der uns ein Stück ins Tal hineinfuhr. 


Die Luft war durch die Nachtfeuchte noch sehr dampfig  als wir unsere Erkundungstour zu Fuß über einen gut befestigten Rundweg zu den einzelnen Tempeln starteten. Um uns herum eine friedvolle Stille und mystische Atmosphäre, unterbroch nur durch Vogelgezwitscher und Grillengezirpe. 




Das frühe Aufstehen, um die Besucherströme zu vermeiden, hat sich gelohnt. Außer uns waren nur wenige Touristen unterwegs, so dass wir weitestgehend alleine und ungestört die Tempel besichtigen konnten

Im Vietnamkrieg nutzte der Vietcong dieses Gelände als Stützpunkt, mit der Folge, dass es durch die Amerikaner bombardiert wurde. Von 70 Gebäuden in My Son wurden 50(!) zerstört.


Hier sieht man im Vordergrund noch die Bombentrichter und im Hintergrund die Überreste eines  Gebäudes. 

Ganz anders sieht es bei dieser Tempelanlage aus.


Hier stand mit 28 m Höhe der mächtigste und auch wichtigste Tempel von My Son. Er hielt den Luftangriffen weitestgehend Stand. Erst nach Ende der Kampfhandlungen wurde er gezielt, ohne jegliche Notwendigkeit, von einer Pipniergruppe von einem Helikopter heraus zerstört.




Leider wird dieser Tempel nicht mehr restauriert werden können.

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