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Ausführlicher Bericht folgt

Veröffentlicht: 03.10.2016
Nach einer tollen Woche in Chiang Mai sollte unsere Reise weitergehen nach Laos. Wir sind hier viel durch die netten kleinen Gassen der Altstadt gebummelt und haben ab und zu kleine Touren ins Umland gemacht, unter anderen zu einem Hochseilgarten in den Bergen. Wir sind an teils sehr langen und hohen Seilen spektakulär durch bzw. über den Regenwald geflogen. Hat total Spass gemacht.
Jetzt wollten wir zunächst mit dem Bus zur thailändisch-loatischen Grenze und anschließend in einem Slow-Boat auf dem Mekong (lt. Reiseführer "die Mutter aller Gewässer") bis nach Luang Prabang fahren. Wir haben uns gegen einen Flug entschieden, weil wir etwas vom Land sehen wollten und wir haben ja sooo viel Zeit! ;). Am ersten Tag haben wir mittags am "Weißen Tempel" gehalten. Sehr, sehr beeindruckend! Abends kamen wir dann in Chiang Khong an, eine nicht sehr beeindruckende Stadt an der Grenze. Die Zimmer wurden uns in einem -freundlich ausgedrückt- einfachen Guesthouse zugewiesen. Wir mussten uns das Zimner schön trinken, was uns mit reichlich Bier auch gut geglückt ist. In einer Bar haben wir uns lange und ausgiebig mit Henk unterhalten, einem Holländer, der schon einige Jahre in Thailand lebt und genau wie wir froh war, mal wieder deutsch sprechen zu können.
Am nächsten Morgen sind wir dann nach ziemlich viel Bürokratie an der Grenze mittags aufs urige Boot gestiegen, was mit ausrangierten Autositzen ausgestattet war. Es waren 70 bis 80 Personen an Bord, von denen mind. 95% unsere Kinder hätten sein können. Wir haben nette Gespräche gehabt und einige interessante Infos zu Land und Leuten erhalten. Das Wetter wurde leider schlechter, so dass wir nach ca. sechs Stunden im Nieselregen in unserem Übernachtungsort ankamen. Das Hotel war nicht besser als am Vortag, aber man gewöhnt sich dran. Der nächste Tag war traumhaft. Bei bestem Wetter, netten Gesprächen, Lesen und einfach nur den in vielen Grüntönen schimmernden unberührten Urwald geniessend sind wir durch die laotische Bergwelt geschippert. Man hörte Bezeichnungen wie beruhigend, magisch, meditativ.
Nachmittags sind wir glücklich in Luang Prabang angekomnen. Unser, diesmal sehr gutes Hotel (für umgerechnet 9 € p.P. incl. Frühstück) liegt in der Nähe der Altstadt. Bisher haben wir einen sehr guten Eindruck von der Stadt. Es ist witzig, weil man überall auf Mitfahrer vom Boot trifft und sich grüßt oder kurz klönt.
Für Morgen haben wir uns ein Moped gemietet und wollen das Umland erkunden; es soll hier eine Höhle und tolle Wasserfälle geben.