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Peru (3): HUACACHINA

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09.01.
6. Tag

Der Bus fährt bis nach Ica und dann geht es mit dem Taxi weiter. Mit mir im Taxi sitzt auch noch ein deutsches Mädel, das zur Zeit in Cusco mit Waisenkindern arbeitet. Sie wird schon in Ica rausgeschmissen. Ich fahr weiter nach Huacachina. Da im eigentlich ausgesuchten Hostel kein Bett mehr frei ist, fragen wir in der Lodge nebenan und die Zimmer dort sind nicht nur viel größer, sondern auch viel, viel billiger. Jo. Karma. Unten am Pool läuft friedlich ne fette Schildkröte rum. Das animiert und es geht erstmal ab in den Pool, ziemlich laute Musik und bunte Lichter machen das Poolpartyflair. 


Im ganzen Hostel wird noch viel gebaut, aber es wird sehr geil, wenn es fertig ist. Mit Bar im Pool drin usw.. Die Stühle dazu stehen schon im Wasser und da hocken wir also rum und frieren - ein kurzer Badespaß. Wir wollen irgendwo noch einen Happen Essen, sind aber doch schon sauspät dran, latschen rum zur Oase, doch alles hat dicht. Ein kleiner Laden, der gerade auch alle Tische und Stühle zusammenräumt hat Erbarmen und lässt uns noch ne Kleinigkeit essen. Interessante Deko hat der Laden schonmal.


Wir dachten, wir hätten Hühnchen bestellt, aber es war offenbar Schweinebauchfett. In der Kruste hängen noch die Borsten. Zahnseide inklusive. Naja. Hunger. Und überraschenderweise war das Ganze sehr lecker. Die Kartoffeln auf jeden Fall. Zurück ins Hostel. Gute Nacht.


10.01.

7. Tag

Eigentlich wollte ich heute auch schonmal in Richtung Sandboarding, aber es gibt viel Schlaf der vorherigen Nächte nachzuholen, also schaffe ich es erst mittags raus, um was zum Frühstücken zu suchen. Dafür ist es aber offensichtlich mal wieder zu spät. Die Restaurants bieten ab jetzt nur Mittag an. Warum ab 12 Uhr alles andere gebraten werden kann, aber keine Eier, weiß ich allerdings nicht. Zusammen mit Max begebe ich mich auf die Suche nach einer Alternative, wir finden schließlich einen Platz, wo wir immerhin zu unseren Nudeln noch Kaffee und O-Saft bekommen mit schönem Blick auf die Oase. Na das ist doch was. 


Wir versuchen, überall einen zweiten Helm aufzutreiben, damit ich kurz auf dem Bike mit nach Ica reinfahren kann, um Geld zu wechseln. Die wollen aber für 2 Stunden Helm leihen so viel haben wie für einen ganzen Buggy-Ausflug. Nö. Im Hostel sagt man uns, man muss hier nicht unbedingt einen Helm tragen, es kümmert sich keiner drum. Na gut. Der wird das schon können... also fahren wir los nach Ica in die Shopping Mall, um Geld zu wechseln, Rolltreppen gegen die Fahrtrichtung hochzurennen und nach USB-Kabeln zu suchen, die es offenbar nicht gibt. Mit Einkaufstüten beladen fahren wir dann auch direkt zurück zum Hostel, denn ich habe einen Regentropfen abbekommen. Bei diesem sollte es aber dann auch bleiben. Hier regnet es schlichtweg nicht. Nie nicht. So. Bevor es ganz dunkeln wird, beschließen wir noch, auf die Düne zu fahren, um uns den Sonnenuntergang über der Oase anzusehen... dass die Sonne auf der anderen Seite untergeht, naja, da hätte man drauf kommen können... egal. 


Wir versuchen kurz, mit dem Motorrad durch den tiefen Sand voran zu kommen, scheitern aber schon nach den ersten Metern, hier kommste nur mit den ganz dicken Buggy-Reifen voran. Also Parken und ab zu Fuß rauf. Hab lange genug keinen Sport gemacht. 


Irgendwo oben mit nettem Blick über die Oase hocken wir uns hin, trinken ein Bier, hören Musik und genießen den restlichen Sonnenuntergangshimmel auf der falschen Seite.




Hostel, Pizza und dann schon wieder todmüde in die Koje.


11.01.

8. Tag

Ich steh früh auf, um zu einer Agentur zu latschen, um den Bus zu buchen zurück nach Paracas. Ich habe beschlossen, nochmal für 2 Tage zurück zu fahren, da ich gefühlt einfach zu wenig Strand hatte, bevor ich in die Berge tingel. Ich liebe es, alles einfach spontan machen zu können. 

Nach einem selbstgekochtem Kaffee und Frühstück auf Gaskocher mit Tomaten, Schinken, Zwiebeln, Knoblauch und dazu ein bisschen Brötchen mit Avocado (besser als jedes Frühstück, was ich bis jetzt in Peru hatte...) werden die Sachen zusammengepackt, es geht noch einmal in den Pool und dann mit einem Motoraxi (Tuktuk) Richtung Ica.

 

Hier steig ich wieder in den Bus um, um zurück zur Küste zu fahren.

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